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Succiuum,
Ueber Bernstein findet sich eine Arbeit in der Zeitsclir. d. österr. Ap.-v er -1879, S. 540. Marsson unterwarf 3kg Bernste ; n der Destillation und erlangtedaraus 1,750kg Colofon, 180g rectificirtes Bernsteinöl, 105g Bernsteinsäure undeine saure Flüssigkeit, welche Capron-, Baldrian-, Butter-, Propion- und Essigsäure enthielt. Rohes Bernsteinöl hatte ein spec. Gewicht von 0,922. ^bei der Rectification des Oeles zuerst übergehende farblose Flüssigkeit (C 10 Bic'hatte ein spec. Gewicht von 0,840.
Oleum Succini. Das Bernsteinöl fand Marsson in 2 Th. 80-proc. Welng ^löslich. Mit Petrol verfälschtes erfordert weit mehr Weingeist zur Lösung-Terpenthinöl verfälschtes bildet nach FlüCkiger Terpen, wenn man es mit ein 61gleichen Vol. einer Mischung aus 1 Th. Weingeist, 2 Th. Salpetersäure undTh. Wasser behandelt.
Ueber einige neue harz ahn liehe Fossilien des Ostpreussischen » alandes berichtet Ernst Pieszczek, Archiv der Pharm. 1880, 2. Hälfte, S.
Künstlichen Bernstein vom natürlichen zu unterscheiden, genügt ein ßj 1 ^in absoluten Weingeist oder ein Betupfen damit. In Zeit von einer haStunde ist der künstliche auf der Oberiläche matt, während der natürliche gzend verbleibt.
Künstlicher Moschus, llandb. II, 1086. Zu seiner Darstellung soll »^30 g Bernsteinöl mit 125 g conc. Salpetersäure mischen und das GemischRuhe überlassen. Die abgeschiedene braune Masse wird mit Wasser abgewasund getrocknet. Die
Künstliche Ambra soll man erlangen, wenn man in Stelle der Salpeteconc. Schwefelsäure anwendet.
(Jattirtcr Bcrnsteinkolofon nennen Sciirader und Dumcke den mit ^.yeiu-Terpenthinkolofon zusammengeschmolzenen und dann durch Behandlung W" Un-geist von demselben befreiten Bernsteinkolofon. Dieser ist leichter sc Bnl , p,und zu Lacken geeigneter (Polyt. Notizbl. XXXVI, S. 39 — 40). S- & ;„haben auch einen Apparat construirt, mittelst desselben sie den Berns ^.überhitztem Wasserdampf schmelzen, um einen hellfarbigen BernsteinkoloWzustellen.
Bcrnsteinlacke von vorzüglicher Qualität, ähnlich dem Englischen ""^oio-lack, erlangt man nach Nobles und Housk 1) aus .'30 Th. Bernstein ^fon, 30 Th. geschmolzenem Copal, 60 Th. Leinölfirniss und J. ; B g,Terpenthinöl; 2) aus 30 Th. Bernsteinkolofon, 60Th. Leinöln. 8120 Th. Terpenthinöl und 30 Th. gewöhnlichem Kolofon. ( DINJourn. 236, S. 395.) n$0^
In der Deutschen Ind.-Ztg. 1879, S. 199, geben Stantikn undzu Bernsteinlacken folgende Vorschriften
Bestandteile
Fetto Lacke
Mittellack
Flüchtige Lacke h _
Th. Th. Th.
Th.
Th.
iö ; e
Bernsteinkolofon . .
35 10 2
1
8
7
Bleiglätte ....
2 1 —
—
—
^~
Leinölfirniss . . .
50 20 4
2
1
™ t 6
Terpenthinöl . . .
80 60 10
4
10
20
geschmolzener Copal .
— 10 1
1
4
2
Terpenthinkolofon .
— — 1
—
—
"I 1
Venet. Terpenthin .