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Erg.-Bd. (1884)
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Styrax. -~ Succinum.

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Viola's Enhelldene von AugüST Om'n zu Frankfurt n/M., Schönhoitswasser,* altenglätter, gegen Sommersprossen und andere Hautkrankheiten, ist ein angenehmparfilmirter, schwach alkalischer und sclnvach weingeistiger Storaxauszug vüu braun-gelblicher Farbe. I05gm = 3 Mark. (Hageb, Analyt.)

Succinum.

Unterscheidung des Bernsteins vom Copal. Reuoux giebt folgendeKennzeichen an: Copal ist immer einfarbig und zeigt an seiner Oberfläche Punkte* r ystallisirten Schwefels ähnlich. Die Obei fläche des Bernsteins zeigt verschie-dene Parbennüancen, besonders beim Wenden im Lichte. Auf der HandflächeSerieben riecht er aromatisch, während Copal und künstlicher Bernstein geruchlosBleiben. In der Hitze ist Bernstein biegsam, nicht aber Copal und künstlicher, '"nstein. Copal zerbröckelt zwischen den Zähnen und lässt sich mit dem Nagel'tzen. Bernstein lässt sich nicht mit dem Nagel ritzen, er ritzt sogar den Copal."Ppalstücke lassen sich in der Hitze aneinanderschweissen, Bernstein nicht. Auf00- ho 0 erhitzt giebt Copal Wasserdampf aus, schmilzt dann, seine gelbe*rbe conservirend. Bernstein schmilzt bei 400°, wird schwarz, einen penetrantenunkenden Geruch ausdunstend. Mit '/:i Leinöl schmilzt Bernstein schon bei 150".We Messerspitze Bernsteinpulver in die Lichtflamme geworfen verpufft mit röth-c « blauem Lichte, Copal aber mit hellgelber Flamme. Durch trockne Destilla-° n Riebt Bernstein Bernsteinsäurekrystalle, Copal nicht. Das spec. Gewicht^Bernsteins schwankt zwisohen 1,090 und 1,110, (1,0801,110 Hauke) dasa ° s künstlichen Bernsteins ist circa 1,050, Copal 1,040. (Westind. Copal 1,060' ,ls 1,070; Ostind. Copal 1,0501,057; Colophon 1,090 1,010. Hager.)ahl 'Psb. über d. Fortschr. d. Pharmakognosie etc. XI (1876), 8. 221, 222.8 ßas spec. Gewicht des Bernsteins fand Helm (Archiv d. Ph. 1877, 2. Hälfte 229 u. f.) zwischen 1,050 und 1,095 schwankend, das des Sicilianischen zuJ.1,066. (Hagbb fand das spec. Gewicht des Preussisehen Bernsteins. eis t zwischen 1,085 und 1,090 liegend.) Der Sicilianische Bernstein hat einegrünliche oder Bläulichviolette übergehende Färbung. Im Preussisohen Bern-ein erkennt Helm als Ursache einer bläulichen Farbe Eisenphosphat. Die1 ehweisse Farbe soll durch eingeschlossenes Wasser, die Knochenfarbe durchQj en Bernsteinsäuregehalt hervorgebracht sein. Die eigenthttmliehe äusserean sehaut deutet auf eine Verwitterung.

Helm prüfte die Löslichkeit des Bernsteins. Aether löste 1823, Wein-St7 20 ~~ 25 > Terpenthinöl 25, Chloroform 20,6 Proc. vom Gewicht des Bern-j.,' 118 - Benzin (wahrscheinlich Benzol) löste nur Spuren. Der knochenfarbige^jnsteh, gab an Aether 16 20, an Weingeist 17 22 Proc. ab. Der Bern-5j, msäure gehalt schwankte zwischen 3,2 und 8,2 Proc. Schwefel vermochteWolf ' ra Bernstein nicht aufzufinden, Baüdbimokt fand dagegen stets Schwefel

; 1(!1 ' Gehalt aber über 0,48 Proc. niemals hinausging. Bei der trocknensüpI on trat imra< ' 1 ' Schwefelwasserstoff auf. Hei.m nahm darauf die Unterbest-"!" 5 auf Schwefelgehalt wieder vor und musste er die Angabe IUitortmont's8tatig en) insofern er in 5 Proben 0,26 bis 0,42 Proc. Schwefel antraf (Archiv

JJharm. 1878, 2. Hälfte, S. 496514).

D as neben dem Bernstein in den Ostseeländern gefundene fossile mürbe

II.

eidV-i nCnnf 1TFXM Gedonit (Gedonia, lat. Namen der Stadt Daiizig).

I keine lSenisleinsäure und ist in Aether leichter löslich (1. c).

brau

»en Bernstein nennt Helm Glessit (Archiv der Pharm.d ° 7 )- Glaesum, glessum nennt Taoitus den Bernstein.

1881,

DasselbeDen roth-1 Hälfte,