Snnguis. — Santonina.
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'umlösutig hergestellt, welche man mit Kaliumjodid titrirt. Von einer Lösungmit 1,486 g Kaliumjodid im Liter wird so lauge der Palladiumchlorürlösung m-U? tZ *' a ' 8 eine dunkelbraune Trübung erfolgt. Die Probe auf Endreaction be-s elit im Filtriren kleiner Mengen der Palladiumlösung und Versetzen des Filtrats'' Kaliumjodid, auch kann man eine porcellanene weisse Unterlage hierzu ver-enden. Jeder cem der Kaliumjodidlösung entspricht 0,1 cem KohlenoxydgasIViertelj. Schrift f. öff. Gesundh. Pflege XII, 8. 377. Pliarm. Centralh. 1880,S - 321, 322).
Dass sich Kohlenoxydgas in der Luft mittelst Blutes nachweisen und be-
ltQ men lässt, hat C. H. Wolff angegeben und einen dazu verwendbaren Apparat
eonstruirt. Das Nähere sehe man nach im ehem. Centralbl. 1880, S. 773 und
üingi.ee's polyt. Journ. 1880,
^esp. Bl. d. Ver. analyt. Chem. 1880, S. 46.^Ptemberheft S. 456.
Neber den Nachweis der Giftigkeit des Kohlenoxydes und sein Vorkommen
n Wohnräumen hat M. Gruhkr vielfache Versuche angestellt und berichtet da-
'^ber i m p 0 i yt- Journ> 241, S. 220—224 und chem. Centralbl. 1881, S. 702.
«hon bei einem Gehalt von 0,06 — 0,07 Proc. Kohlenoxyd zeigt sich bei den
'ese L u f(; athmenden Thieren ein merklicher Einfluss, bei 0,15 Proc. machen
' e ö Gif'twirkungen bemerkbar und bei 0,5 Proc. ist die Wirkung letal (beim
Einehen).
, Chloroform im Blute nachzuweisen, genügt es, einen Luftstrom durchas verdünnte und im Wasserbade erwärmte Blut zu leiten und diesen Luftstroms dem Blute in eine ammoniakaliscbe Silbernitratlösung eintreten zu lassen.r | e Silberlösung wird durch Erhitzen vom Actzammon befreit, mit Essigsaure an-säuert und das abgeschiedene Chlorsilber zu wägen. Man kann auch die Luftw eingeistige Aetznatronlösung leiten und in dieser den Chlorgehalt bestimmenAgeh). Nach Bertuelot's Anweisung soll man die Blutgase mit Luft oder* 8 8erdampf gemischt durch ein rothglühendes Porcellanrobr in eine Silbernitrat-,U V? leiten. Hierbei bilden sich auch Cyanverbindungen, Acetylen etc., was2fis •' :ic ' lt ' zu Zlcllen ist - ^as Nähere findet man in Compt. rend. 92, 8. 267,» i'n Auszuge im ehem. Centralbl. 1881, S. 250 angegeben.
»ois durci ist eine Holzimitation aus Sägemehl, Ochsenblut und Asphalt.
Wbonblut. Zum Klären von Zuckerlösungen, Oelen etc. dient eine Mischung,p s 100 Th. grobem Holzkohlcupulver, 50 Th. frischem Blut und 25j • ^honerdehydrat, welche Mischung bei einer 50° C. nicht überschreiten-j> . "arme getrocknet und dann gepulvert ist. Nach Pfandkr's Patent (Engl.• 2719) wird Holzkohle mit Blut gesättigt und bei gelinder Wärme getrocknet.cm (• '"tio Malasse«. Zur Darstellung der TEiCHMANN'schen Haeminkrystallej. P 'ehlt Vulpius eine dem Blute gleich speeifisch schwere Flüssigkeit (1,050a *>°57) mit Namen M alassez-Lösung, Solutio Malassez, bestehendUnd 3 ' 75 Mu cilag. Gummi Arab., 1,875 Natr. sulfuric, 1,03 Natrium chlorat.
100,0 Wasser. Sie wird zu jedem Experiment frisch bereitet und filtnrt.
»um
Santonina.
Verl? 1 den a »f Seite 889, Bd. II des Handbuches, angegebenen Loshchkeits-^a'tnissen i Bt hinzufügen: Santonin löst sieh bei mittlerer Temperatur , n 50C • eink °Wenbenzol, 40 Th. Amylalkohol, circa 200 Th Schwefelkohlenstoffl> et . '* fast unlöslich in Petroläther von 15» 0., aber löslich a
^»läther
in circa 800 Th.
-30° C.