Sanguis. Mikrokokken. Palmellin.
1069
^off enthaltenden Flüssigkeit zusetzen und damit durchschütteln. Bei Abwesen-ei t von Blut bildet sich ein gelblich- oder bräunlichweisser Guajakharzabsatz,Ie ser ist aber alsbald oder nach gelindem Anwärmen blau, wenn Blut gegen-wärtig i s t.
Die Nachweisung des Blutes in gerichtlichen Fällen ist im Handb. II, S. 876■ ausreichend behandelt. Denselben Gegenstand bespricht Prof. E. Reiohardt(Jena) i m Archiv 1875, 2. Hälfte, S. 537 u. f.
Dass die Blutkörperchen eine hautartige Umhüllung haben, wurde von
n. f.
"EChamp und BALTUS nachgewiesen (Journ. de Pharm, et de Ch. XXVIII, S. 25).Npirochacten. Unter den Oscillariaceen (Ord. Nematogenae) findet sich Spi-r0(, haeta Obermeiert Cohn, welche man im Blute der an Febris recurrens^idenden während der Fieberanfälle angetroffen hat. Sie ist 0,115 —0,23 mman £, 0,0023 mm dick. Spirochaeten finden sich gewöhnlich in stehenden Gewässernn d Sümpfen. Sie bilden spiralig gewundene Fädchen und sind nur unter dem^kroskope zu erkennen.
heit
Mykrokokkcn im Blute. Die Untersuchung des Blutes an Infectionskrank-
;en leidender Menschen ergab die Gegenwart dieser Protozoen, doch konnte
aufrecht (Magdeburg) keine Verschiedenheit derselben constatiren. Endlich
and er in dem Blute syphilitischer (breiter) Kondylome eine besondere Mykro-
°*kenform. In dem Blute bereits exulcerirter oder behandelter Kondylome
j, aren entweder keine Mikrokokken oder doch nur wenige anzutreffen. Durch
'ii'li.sin färben sie sich auffallend dunkel. Meist sind sie als Diplokokken ver-
°cke bei gewöhnlicher Temperatur eingetrocknet,proc. wässerige.Palmellin nennt Piiipson den Farbstoff der Palmella cruenta. Denselben
O,0 0
Das Blut wird auf die Objectgläscr aufgestrichen und unter einer Glas-
Die Fuchsinlösung ist eine
ar bstoff trifft man auch an in Gloeocapsa sanguinea Ktz. (Gl. sanguinolenta,a wtella sanguinea Ag. Syst. S. 15, braunschwarze Krusten auf altem Gemäuerj^ Felsen Nord-Europas), Gloeocapsa haematodes fProtococcus hj, ''•■ auf sumpfigen nassen Stellen), Gloeocapsa pnrpurea Ktz. (ai
auer
haematodesan feuchten* Uern und Felsen). Jene Palmella cruenta ist Naegelin's PorphyridiumUentum, welches auf nassen schattigen Stellen des Erdbodens, alten nassenauern durch ganz Europa angetroffen wird. Die Zellen sind mikroskopisch7 .j n > einfach, scheinbar 5-eckig, aneinander lieUe 'St gleich 0,05—0,1 mm.
liegend. Der Durchmesser einer
p Da,s p a i me iij n gj e bt dieselben Reactionen wie das llaemoglobin. Es könnenjUe vorkommen, wo diese Algen für eingetrocknetes Blut gehalten werden.Dtcr Umständen ist also die Struktur dos angeblichen Blutfleckes zuvor zuslci 'n, ob nicht etwa Algenvegetationen vorliegen.
j< . "«'anämie, Schwarzblutleiden, beruht in einem gelben, braunen oder schwarzen
ein ffe m Blute, welcher tbeils frei, theils in mikroskopisch kleinen Zellen
R . geschlossen ist.
^ In, gt.
^Bng e
Diese, /eilen sind theils vereinzelt, theils zu Schollen verAusser im Blute kann dieses Pigment auch in Gehirn, Milz, Leber, denerii'f''"' tNieren vorhanden sein. Melanaemie ist gewöhnlich Folge lang andau-' °n Wechselfiebers bei widerwärtiger Witterung.
Mi lchsäure ist ein constanter Bestandtheil des Leichenblutes (Geobg°MON).j Üeber die Bestimmung der Glykose im Blute berichtet Cazknbuve und
INE (pharm. Centralh. 1879, Nr. 30. Chcm. Centralbl. 187 J, ö. 349).j 0(1 . ^ykose im Blute bestimmt man mittelst der SAcnssEschen Mcrcuri-ai(1 lüsung (Handb II, 8 1349), nachdem das Blut und Serum durch Auf-
8ai„