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Erg.-Bd. (1884)
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1066
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1066

Sanguis. Haeminkrystalle.

stehend aus 7 Th. gesättigter Natriumchloridlöaung, 1 Th. Essigsäure und 9-Th. Wasser. Nach wiederholtem Umrühren und nach Verlauf einer halben Stunwird filtrirt. (Arch. d. Pharm. 1881, 1. Hälfte S. 384.)

Die Asche des Blutes ist von A. Jakisch mit Sorgfalt bestimmt WOI jffgund hat er die Resultate seiner Untersuchungen im Oesterr. med. Jahrb. 1°veröffentlicht. Im Mittel ergab sich folgende Zusammensetzung der Asche:

Hundfiebernd

Pneu-monie

Menschnormal

Pferd

Kind

PhosphorsäureanhydridSchwefelsäureanhydrid

Chlor ......

Kali.......

Natron......

Kalk......

Magnesia .....

Eisenoxyd.....

8,61

11,44

28,63

22,92

26,06

1,24

0,52

7,03

8,82

7,11

30,74

26,55

24,11

0,9

0,53

8,16

8,38

6,31

28,63

29,48

21,15

1,08

0,60

9,52

C0 2 l,3

4,98

6,17

35,12

10,74

37,44

1,15

0,18

9,24

C0 2 2,97

Hund

12,744,13

32,473,96

43,401,290,688,64

12^

3,76

33,32

44,691,140,408,35

Von normalem Menschenblut wurden 4, vom Pferdeblute wurden o, .Rinderblut 2, von Hundeblut 4, von fiebernden Hunden 5 Analysen ausget 11

Aus der Grösse der Blutkörperchen die Thierart zu bestimme 11 'nach H. Stiiuves Untersuchungen nicht ausführbar, denn die Blutkörpero ebehalten z. B. bei der Behandlung des Blutfleckes mit ca. 33,3-proc. K»b * ^ihre normale Grösse nicht bei (Virchow's Arch. 83, S. 146, ehem. C entr1881, S. 710).

Hacmatin (Handb. II, S. 883) wurde als die das Blut färbende S" 0 .angesehen, nun aber hat Hoppe-Seylkk nachgewiesen, dass es nur einsetzungsproduet des Haemoglobins ist, welches allein die Farbe derBlutkörperchen bedingt. , ^ 0 -

Die Krystalle dos Ilaematinchlorhydrats sind nach MoiiACU* ^gäbe in ihrer Form stets übereinstimmend, gleichviel welchem Thierblute si ^stammen. Sie sind von rhomboedrischem Baue, anisotropisch, erzeuge . ^chromatische Polarisation und erscheinen in orangegelber Färbung. Ihre fteist eigentlich gelb, jedoch in dickerer Masse erscheinen sie braun. ., n i<|eOEiweissstoffe isotropisch sind, so verbleiben sie im polarisirten Lichte im ^j^jfte,Felde, während die Krystalle mit Glanz hervortreten (Arch. der Ph- *'

S. 71). ters«" 1 ' 19

Haeminkrystalle, Uaematinhydrochloratkrystalle. Fkanz Högyes un.i Ae $

diese Krystalle aus dem Blute des Menschen, aller Hausthiere, der M» u y^,

Iltis etc. (Med. Centralbl. XVIII, 8. 189191. Chem. Centralbl. 1880, ^ a.

Die Krystalle scheinen am wahrscheinlichsten dem monoklinischen 9y s ntNVt ,u'' r

zugehören. Sie haben nur eine Form und etwaige Abweichungen sin" «g rn ,jgeO

unvollkommen ausgebildete oder auch Missbildungen. Die rhombeu j^be»»

Täfelchen scheinen oberflächlich betrachtet verschiedene Winkelgrössen z eSS en

was aber nicht der Fall ist. Es wurden von jeder Blutart 5 Krystalle S gpiti , e

und veröffentlicht J. II. eine Tabelle über das Maass dieser Winkel. y gc j )ebU lt

Tjnter-

Ein

Winkel variirt zwischen 57 und 60°, bei den Krystallen auszwischen 58 und 60°. Die Winkelgrösse ist gemeiniglich -^q

falle *"^

schied in der Form und der Grösse der Winkel der HäminkryswBlute der verschiedenen Thiere ist hiernach nicht vorhanden.