Sandaraoa. — Sanguis.
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Broncefarbe auf Eisen. Sandarak wird in Aetzkalilauge gelöst, dieosung mit Wasser verdünnt und mit Kupfervitriollösung versetzt. Der"Verschlag wird ausgewaschen, getrocknet und in Terpenthinöl gelöst^merik. Ind. u. Gew. Ztg. 49, S. 206).
Imitationslack für mattgeschliffenes Glas, Lack zur Imitation matt-
geschliff enen Glases. 18 Th. Sandarak, 4 Th. Mastix werden zerstossen
^ nci mit 200 Th. Aether und circa 100 (50—150) Th. Benzol macerirt. Jemehr
enzol zugesetzt wird, um so gröber erscheint das Korn. (Druggist's Circ.
AÄI V, Nr. 4.)
R Retouchirfirniss, nach Janssen, wird bereitet aus 10 Th. Sandarak, 2 Th.^ampher, 4 Th. Venet. Terpenthin, 3 Th. Lavendelöl und 60 Th.g ~Proc. Weingeist. Dieser Firniss soll auch für Papierbilder benutzt werden.^ darf nicht gleich nach dem Firnissen des Negativs in Anwendung kommen,„ ei1 dann das Häutchen noch nicht fest genug ist (Druggist's Circ. and ehem.''• 1880 Juniheft).
Zog-,
»eich,den
Lack für Papierscliilder. Es ist wesentlich, ein starkes mit Glanzfarbe über-ene s Papier zu den Schildern zu verwenden, die Schilder mit Gummischleim,
er mit etwas Aluminiumsulfat versetzt ist, aufzukleben und nach dem Trocknen
'm Handb. II, S. 871 (sub. 4) erwähnten Oelschilderlack anzuwenden. Man
str' Si | S ' C ' 1 cm Glanzpapier zu verschaffen suchen, welches mit dem Lack be-
Vfni 1 ' ^' esen n ' cnt tlurchlässt. Waren die Schilder gut trocken, als sie lackirt
äen > so werden sie auch im Keller später keinen Schimmel ansetzen.
Sanguis.
dickt § n ' s tanrinns inspissatus s. exsiccatus (Extractnm Sanguinis), einge-n, a es . üiiulerblut, trocknos Oclisonblnt (Ilinderblutcxtract). Dieses Präparat solltejj 8 . "'cht als Extract bezeichnen, da es in keiner Hinsicht ein Extract ist.Bl ut . v 'filmelir nach Mauthneii und Stewak'1' das nur vom Wasser befreiteIflsT i" 1 ^ orm e ' nes rothbraunen, in Wasser von 50—60° zum grössten Theileein> l >n lvers. Hauptbedingung bei der Darstellung ist die Verarbeitung*el >, es von ge s,ln( 1 ( ' n Stieren, dann die Austrocknung bei einer Wärme,ö . che 45° nicht übersteigt, also im Vaccum (Therap. Gaz. 1880, S. 251).
v er 6s Präparat ist nicht mit dem Extractum Sanguinis (Handb. II, S. 873) zun u ® Cu sein, welchem die Eiweissstoffe fehlen. Wahrscheinlich wünschte der Arzt
nur äies
Extract, denn Stewart sagt, dass 4 g einem Volumen von 32 cem Blut
8i«bt 1 - >a Kinderblut durchschnittlich 20 Proc. trockne Substanz aus-
ist. ' a ^ e r nur halbsoviel Extract, so dürfte das angegebene Verhältniss wohlft , '"m Extract Beziehung haben. Das zu Pulver zerriebene Blut ist in dichtti'al] enei1 Glasgefftssen vor Sonnenlicht geschützt zu bewahren (pharm. Cen
" N 1881 . 8. 124).Soll * einer Anweisung im Druggist's Circ. and ehem. Gaz. 1880, Juniheft,M in maT1 dem frischen Blute 3 Proc, Aetzkalkpulver zumiseben und nach 5latio hmdnr ch fortgesetztem Umrühren absetzen lassen. Nach der Coagu-insof" W ' rd es in der 8onne g etr <>cknet. Dass dies Verfahren irrationell ist,
Ier " sich im Blute (Ins Eisen als Phosphat befindet, liegt auf der Hand.
du *>ie Ei weiss körpor aus dem Blute (oder dem Harne) ohne Wärmeanwen-
<[ \ abzuscheiden, verfahrl Salkowski in folgender Weise. Man mischt 50g
ßl «tes mit 20g gepulvertem Natriumchlorid und 100g einer Mischung, be-