Sacchai'ura. Zucker« .rtcn.
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Dextran nennt Scheiblee den in der Melasse (neben Lävulan) vorkom-lmen gummiartigen Körper, welcher wahrscheinlich mit dem Gährungsgummi^. r Milchsäure- und Schleim-Gährung identisch ist. Durch verdünnte Säurenes in Dextrose, durch Salpetersäure in Oxalsäure verwandelt.
Invertzucker bezeichnet das Product aus der Einwirkung der Mineral-j len au f Rohrzucker, bestehend aus einem Gemisch der Dextrose mit Laevu-I()0 * e ' cnes gemeinhin auch Glykose genannt wird. 95 Th. Rohrzucker geben— 9«; Invertzucker. Das Drehungsvermögen des letzteren berechnet sich zu"7^,94 bei 14°, bei 16,19 g zu 100 ccm gelöst (für den SOLEii/schen Apparat)Der z u —26,05.
Mel vulan (Ce^ioOs) nennt v. Lippmann eine gummöse Substanz in dernös- S °i <Je ' ! * uue nzuckerfabrikation, welche Substanz sich in consistenter gelati-2 e j, ei * orm an die Wandungen des Gefässes, worin Melassenlösungen längereW a 8ten en, ansetzt und sich unlöslich in Wasser, Weingeist, Zuckerwasser, Kalk-ei S . er C1 'weist. Ausgewaschen ist es eine weingelbe, viel Wasser enthaltende,
^ Sal
dad onte Masse, ähnlich dem SciiEinLER'schen Dextran, von welchem es sich' e h unterscheidet, dass es mit verdünnter Säure Lävulose, durch OxydationSa 'petersäure Schleimsäure giebt, während Dextran unter gleichen Verhält-n Dextrose und Oxalsäure liefert. Lävulan ist das Anhydrid der Lävulose.
»vulin (Levulin, (^lI^Oj) ist ein Begleiter des Inulins, welchem gegenüber
La
W e j Cü wie Dextrin zum Stärkemehl verhält. Nach Fällung des Inulins durchWei ^ e ! st ' w ' ro - die Flüssigkeit concentrirt und nun daraus das Lävulin mittelstl; Sp i Seisles gefällt. Es bildet eine weisse krümlige süsse, optisch inactive, ka-Jjj ^üpferlösung nicht reducirende Substanz. Beim Erhitzen mit verdünnten^säuren liefert es Lävulose.
Lävulo
san (C, ; II |0 O,) entsteht beim Erhitzen der Lävulose, auch neben
in r° Se Deim Erhitzen des'Rohrzuckers. Es geht beim Kochen mit Wasser wiederLav «ose über.
kose fi Vulose (Levulose), Linksfruchtzucker (C 8 H 12 0 6 ), isomer mit Gly-8 Ht Ul - det sicl ' neDen Glykose und Rohrzucker in süssen Früchten, Honig, ent-W> (ler Inversion des Rohrzuckers neben Dextrose. Jungfleisch undfieatio fanden (Chem. Centralbl. 1881, S. 724), dass Inulin bei der Sacchari-D re( )n Un( l zwar allein durch Erhitzen nur in Lävulose übergeht. Das spec.+ 57 r Vennö S en berechnet sich zu —108,8 bei 15" C, das der Dextrose zu
£ und das des Rohrzuckers zu +73,8 (Allen).v 0n R le Gewinnung einer reinen Lävulose erreicht Ch. Girard durch ErhitzenWw Ucker in salzsaurer Lösung bei 60° C. (17 Stunden hindurch bei 700gi, lit ' und 14ccm conc. Salzsäure). Die auf —5° erkaltete Flüssigkeit wirdwieder ) gem Kalkil .y (ll '' lt (6g auf 10 ? Zucker) gemischt, der Brei ausgepresst,"ttä a ""' Nasser getränkt und ausgepresst und der Levulosekalk mit Wasserl88o a al8 f" re oehandell etc. (Hüllet, de la soc. ehem. 33, S. 154; Chem. Ztg.
189).
fesuHj hl °rosc nennt man den aus der Spaltung des Phlorizina (Phlondzin)^w ö w den Zu cker. Phloräin (C 21 H a4 O 10 ) findet sich in der Wurzelrinde unserer
milcl 'en Fruchtbäume.e*tJ!h ffin ose nennt Loiseaü eine Rohrzuckerart, «eiche er aus der Melasse
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, ' 1 "- Im reinen Zustande bildet diese Modifikation mehr oder weniger
fast unlöslich; Wasser von
J'yslalle. Sic ist in 90-proc, Weingeist bei+20°0.r, jjn'ut ungefähr 15 Pro* davon auf, während Wasser von 80« die RaffinoMJeCtem Verhältnisse löst. Sie besitzt ein höheres Rotationsvermögen als die