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Erg.-Bd. (1884)
Entstehung
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1060
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Saccharum. Syrup.

werden, so lange der Stärkcsyrup der quantitativ geringere Theil ist. Unvedünnter Indischer Syrup miisste im nördlichen Deutschland meist mittelst °P a ,im Kleinverkauf dispensirt werden und andererseits ist das Publikum seit niedenn hundert Jahren daran gewöhnt, den Syrup in dickflüssiger Form zu kaute tdenn nur in dieser Form ist er in der Küche bequem verwendbar. In *'Zeit verdünnte der Detaillist den Syrup mit Wasser. Sollte dieses Versöhne 1 bpolizeilich verboten werden, so müsste man zum Rohrzuckersyrup, einer coLösung des Rohrzuckers in Wasser, greifen, was die Waare vertheuern wltr

Zur Bestimmung des Gehaltes an Stärkezuckorsyrup werden 10g °^ er , c ,mit 30 cem oder g Methylalkohol gut gemischt. Bei Abwesenheit von _ StWzucker oder bei Gegenwart nur geringer Mengen erfolgt eine klare Misch" e'im entgegengesetzten Falle eine trübe Mischung, welche sich in der Ruhe 1Schichten scheidet (Casama.tor). Die untere Schicht enthält den Stärke** 6 'Man mischt s ; e mit einem dreifachen Volumen absoluten Methylalkohols und 8melt den schweren Theil, um ihn auszutrocknen. -, 0 1.

Wenn man den käuflichen Syrup unter Erwärmen mit einem gleichen90-proc. Weingeist mischt, so nimmt er Weingeist auf und aus lOccm B '.- e(mit 50 Proc. Stärkezuckersyrup) entsteht z. B. unter gelindem ErwärmenSchicht von ll,5ccm, nach der Mischung mit 2 Vol. desselben Weingeistes ^ {

cirt sieh die Syrupschicht im vorliegenden Falle auf 7ccm, un

d nach

de»

Mischung mit 3 Vol. des Weingeistes aber auf 5 cem. Hiernach würde mil11 lU1 ,lfraglichen Syrup mit 3 Vol. 90-proc. Weingeist unter Erwärmen mischt' 1 'absetzen lassen, um die ungefähre Menge des zugesetzten Kartoffelstärkesyr*!erfahren (HäöEE). ,<q

Der Stärkezuckersyrup des Handels bat ein spec. Gew. von 1,400-- \ fCgund enthält circa 15 Proc. Wasser. Der optisch inactive Theil betrag ^51 Proc, der optisch active 85 86 Proc. Der Amylosegehalt beträgt87 Proc. ^ ,ml

Kartoffelstärkezucker soll nach den Experimenten NESSLE» ?ef .Max Babth'b auf den thierischen Organismus nachtheilig einwirken. , e 'f., 11 ,U , i'setzten den Zucker in Gährung und Hessen das Product gemessen. *' jS / &$sich ein: Kopfschmerzen, kalter Schweiss, Erbrechen. Dass dieser Zuckei < ^ e .für sich nicht schädlich ist, beweist die tägliche Erfahrung. Er wird g 6 .

meinen Volke in verschiedenen Können ohne den geringsten Nachtheu ^ 0

und

Bier

be-

DOSSen. Aber auch der frisch gegohrene Wein wird nicht vertragener gelagert hat, verträgt man ihn ganz vortrefflich. Frisch gegohrenes *-- 0twirkt bei manchen Personen Uebelkeit und Unwohlsein und zwei Tag er eit0** rzeigt das Bier von dieser Wirkung keine Spur. Aus Stärkezucker j ia ,tteWein wurde getrunken und von keiner Seite wurde eine Klage 1:lU .' wa r d cVsogar gemundet und den Geschmack nach mehr hinterlassen. Vielle'cn r6 iuesStärkezucker, mit welchem Nessler experimentirte, zufällig ein seni ^ eti oHschmutziges Präparat oder die physiologischen Versuche wurden mit eine ^e-gemacht, welcher idiogynkratische Neigungen gegen Gährproducte R ", gt$trk e "ziickersyrup eigen waren. Fleck (Dresden) vermochte den Kartoifte ^ et .zucker ebensowenig als eine der Gesundheit Nachtheil bringende Substakennen (1881).

in l eUferZiirkcrarten und dem Zucker verwandte Kohlehydrate, welche

Zeit entdeckt und erkannt wurden, sind folgende: | fl0 i,

Amylose nennt man jede Zuekerart, welche ans der Stärke, ^yj^eO'hervorgeht oder daraus hergestellt werden kann. Maltose, Dextrin Bin