1058 Saccliarum. Glykosebestimmnng'.
angewandte Glykose redueirtes Kupfer berechnete Gh'kose Differenz100 mg 181,5 mg 99,65 mg —0,35 mg
100 mg 182,5 mg 100,35 mg +0,35 mg
111,1mg 197,0mg 111,9 mg + 0,80mg
111,1mg 195,8mg 111,0 mg _0,l0mg
Das Speciellere findet man im Chem. Centralbl. 1878, 8. 584—587.
Behufs leichter Erkennung des Endes der Reaction mittelst kalischer Kup telösung benutzt Pavy Aetzammon, welches das Cuprooxyd in Lösung halt. J-fvöllige Verschwinden der blauen Färbung zeigt das Ende der Reaction an. * J "Mischung von 100cem kalischer Kupferlösung, 300cem Aetzammon und 600cc •Wasser ergab, dass nicht 5, sondern 6 Mol. Cuprioxyd durch 1 Mol. Zucjjreducirt werden. Pavy mischt deshalb 120cem FEHi-iNG'scher Flüssigkeit "kalischer Kupferlösung mit 300cem Ammoniak von 0,880spec. Gew., und vdünnt auf 1 Ltr. Diese Lösung entspricht genau '/io FEHLiHG'scher LösiuvEs werden 20ccm, entsprechend 0,01g Zucker, in ein Kölbchen gebracht "^.erhitzt. Dann wird titrirt, bis Entfärbung eingetreten ist. Da die ammonn^'sehe Flüssigkeit zehnfach verdünnt ist, so darf aach die Zuckerlösung nicht »concentrirt sein; am besten so, dass man zu 10—20cem derselben circa 2*Kupferlösung braucht. Näheres Chem. News 39, S. 77—79. Chem. Cent™ 1 '1879, S. 406. Pharm. Centralh. 1879, S. 387. Die Gegenwart von Aet« amon scheint die Reduction erheblich zu unterstützen. . ge
Von Soldaini ist Kaliuincupricarbonat als Reagens auf « ^ ' ,und Milchzucker angegeben. 15 g Cupricarbonat werden in einer Lösung .j416 g Kaliumdicarbonat in 1400 cem Wasser aufgelöst. Das Reagens ve .^sich gegen Rohrzucker, Dextrin und Stärkekleister indifferent (pharm. Cen1876, S. 363). G ly-
Von Pellet ist eine besondere Kupferlösung zur Bestimmung de' •
kose angegeben. Diese PELLET'sche Kupferlösung besteht aus 68,7g -
',0g wasserfreiem Natriumcarbonat, > ^Ammoniumchlorid, gelöst in heissem Wasser und verdünnt bis zu 1 Liter.
Kupfersulfat, 200,0 g Natriumchlorid, 100,(
der Flüssigkeit entsprechen 0,05 g Glykose. __ v0 n
Die SACHSSF.'sche Quecksilberlösung wird bereitet durch Löse ^
18,0g trocknem Mercurijodid nebst 25,0g Kaliumjodid in Wasser, * e . j
der Lösung mit 80,0g Aetzkali, in Wasser gelöst, nnd Verdünnen _ bis ^
Liter. Von dieser Lösung werden 40 cem (entsprechend 0,72 g Mercurijot" ]|p/1 ,.
Sieden erhitzt, und von der Glykoselösung lässt man ans einer Bflrejv ^ s g-fliessen, bis völlige Reduction des Quecksilbers stattgefunden hat und ' e f ß l-rige Flüssigkeit in einigen Tropfen auf Fliesspapier gegeben und uoer flII g
ammonium gehalten nicht mehr geschwärzt wird. 40 cem der Queeksi gen
entsprechen nach neueren Untersuchungen Saohssb's 0,1342 (und nicht > jj eGlykose. Diese Lösung soll sehr haltbar sein und bessere ResultateKnaitVIic Lösung ergehen. __ rH i-- gl uig 9 °
Es wäre wohl der Praxis angemessener, die kaiische Mercurijodi^ ^flfd«
zu stellen, dass je 40 CC. derselben 0,1g Glykose entsprächen.
Man
yfass<3 r
also 13,5g trocknes Mercurijodid nebst 19,0g Kaliumjodid in heissem ^ ftU flösen, dann 60,0g Aetzkali in Wasser gelöst hinzusetzen nnd das Ganz
ein Volumen von 1006,5 CC. verdünnen.
ren* 8 '
Von Strohmku und Klaiiss wird die SACHSSE'sche Methode "® n ° (Cb^von Rohrzucker neben Traubenzucker für völlig unbrauchbar erk»Centralbl. 1877, 8. 697 und 713). kaü 90 *^
De Bestimmung der Endreaction bei Titrirung mittelst g r leg 1
Kupferlösung fuhrt Baswitz sehr praktisch In folgender Weise »