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Erg.-Bd. (1884)
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Saccliarum. Glykosebestimmnng.

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Durch Invertzucker erfolgt die Reduction der kaiischen Kupferlösung rasch.

^ ist gleichgültig, ob man 2 oder 5 Minuten sieden lässt, denn das Resultat

^ Reaction ist ein gleiches. Die Concentration der Lösungen ist aber von

^mfluss, z. B. 0,5g Invertzucker in 1-proc. Lösung entsprechen 101,2ccm un-

CTdünnter kalischer Kupferlösung, und 0,5 g Invertzucker in 1-proc. Lösung

"Sprechen nur 97,Occm kalischer Kupferlösung verdünnt mit 4 Vol. Wasser.

Der '»raubenzucker hat ein grösseres Rcductionsvermögen als der Invert-

lOn ' ^ as J en 'S e <*es Traubenzuckers verhält sich zu dem des Invertzuckers wie

^ : 96 , vorausgesetzt, dass 1 Aeq. Rohrzucker, unter Aufnahme von 1 Aeq.

in asser > 1 Aeq. Lävulose und 1 Aeq. Dextrose ergiebt. 0,5 g Traubenzucker

(Ff 0C 7 Ldsun S entsprechen 105,2 cem unverdünnter kalischer Kupferlösung

j^gLlNG'scher Lösung), dagegen entsprechen 0,5 g Traubenzucker in 1-proc.

sung 101,1 cem kalischer Kupferlösung in einer Verdünnung mit 4 Vol.

* S8er - Das Speciellere sehe man nach: pharm. Centralh. 1880, Nr. 24 (S 199)

11(1 Nr. 25 (S. 211).

"ii^Y berichtet, dass Glykose mit verdünnter Säure erhitzt eine Ver-

erung um q,5 Proc. erleidet, damit aber auch die reducirende Wirkung auf

a ' 1Sc 'ie Kupferlösung gesteigert wird, dass ferner die mit thierischer Kohle

auf C Glykose an ihrem Rotationsvermögen Einbusse erleidet, welche bis

10 Proc. steigen kann (Americ. ehem. Journ. IL S. 277, 1880).

In der Zeitschr. f. analyt. Chemie, Jahrg. XX, S. 425450, findet sich

eit von Fresenius , welche in ausführlicher Weise die verschiedenen

> Arb,

2_ J mni »ngsmetlioden der Zuckerarten behandelt. Im Archiv der Pharm. 1881,p 0] ," e , 8.92111, findet sich ferner eine bezügliche Arbeit Gänbk's: über die

r 'sation des Lichtes im Dienste der Chemie.'ö Wober das Reductionsvermögen der Zuckerarten bezüglich kalischer Kupfer-^^"8en hatDEGKNEB studirt (Zeitschr. d. Ver. f. Rüb.-Zuck.-Ind. 1881, S. 349Anw im Auszuge: chem - Centralbl. 1881, S. 470, 471). Er fand, dass beihalb e t ndu V K Vüu 6 MoL freien Alkalis und 16 oder 18 Mol. Seignettesalz beir 6 4 u . n %er Kochdauer genau 6 Mol. Kupferoxyd durch 1 Mol. Traubenzucker

Leiter

werden.m ERckku hat, veranlasst durch Soxiilet's Angaben, denselben GegenstandHalf* llntci 'sucht und gefunden, dass bei Einhaltung gleicher Verhältnisse der*Usftm 8 der Reduction derselbe bleibt und selbst die Gewichtsanalyse correct8eit 8 Sein Verfahren ist folgendes. Es werden 34,632g Kupfervitriol einer-

l(i st " ua- ö3g Aetznatron mit 178g Seignettesalz andererseits je zu 1 Liter ge-ei n ) " nt ' getrennt zur Hand gehalten. Je 25cem dieser Lösungen werden in0^2^ lu *glas gegeben, mit der Glykoselösung, welche jedoch nicht mehr dennmit w ^'y kosc enthalten darf, versetzt und nun die Mischung bis auf lOOccna20 J. asser verdünnt. Das Hecherglas stellt man in ein Wasserbad, iiltrirt nachOach 0Uten noc hendheiss und wäscht das Filter mit 300ccin kochendem Wasserdn c j' Den in einem Platintiegel verbrannten Niederschlag (Kupferoxydul) re-

OlüV.1,- rnan mittelst des RosE'schen Deckels im Wasserstoffstrome bei lebhafter

lt "iitze.

Co ntr ^ Genauigkeit der gewichtsanalytischen Bestimmungen wird durch folgendep Bestimmungen erwiesen.* 8 ergaben

n gewandtc Glykose reducirtes Kupfer

50 mg 100,0mg

65 mg 126,5 mg

75 mg 144,0 mg

100mg 182,0 mg

"««MM.«*. p raxis . Snppl ,

berechnete Glykose

Differenz

50,85 mg

+ 0,85 mg

64,83 mg

0,17 mg

74,80mg

0,2(>mg

100,0 mg

0,10mg

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