1056
SnccTinrum. Glykose.
Me-
', Mercurijodid, Aurichlorid etc. entstellt, wie Maumene berichtet, e >"ansäure (C l2 H 12 0 14 ). Compt. rend.; Chem. Centralblatt l 88
bisweilen krystallinische Masse ab. Glykose ist hierbei in Glucinsäure üb er 'gegangen und der Bodensatz ist Calciumtriglucinat. Nebenher hat sich ein krfstallisirender, bitter schmeckender Körper gebildet, welchen Peligot, der Er"'forscher dieses Vorganges, Saccharin nennt, wegen seiner Aehnlichkeit nnSaccharose. Saccharin fordert 8 Th. Wasser zur Lösung. Beim Erhitzen vel 'flüchtigt es sich unzersetzt, löst sich unverändert in conc. Schwefelsäure J*wirkt nur beim längeren Kochen auf kaiische Kupferlösung. Peligot erbh c 'in der Einwirkung der Kalkerde auf Glykose eine Analogie der Verseif 1111 »'(Chem. Centralbl. 1880, S. 34.)
In Folge der Einwirkung der Glykose auf durch Zucker reducirbaretalloxyde, wie bei Einwirkung der Glykose auf Cupriacetat, Cuprisulfat in al
Säure, Hexöi8. 693, 694.
Durch Auflösen der Glykose in conc. Schwefelsäure und dann durch Zo**von Weingeist erlangte Gautier einen Körper von den Eigenschaften des vtrins. Musculus und A. Meyer haben diesen Gegenstand eingehender bearbeund diesen Körper in Verbindung mit Weingeist gewonnen. Der Weingeisl8 ewurde erst bei 110° dissociirt. Durch Wasser ersetzt erlangte man einen Körpwelcher dem Dextrin total ähnlich war. Mit 4-proc. Schwefelsäure gekocht ger vollständig wieder in Glykose über. (Das Nähere in chem. Centralbl.S. 315.) . , aI1 g
Ueber die chemischen Spaltungen des Zuckers in theoretischer Bez ie ^hat E. Reichardt (Jena) im Archiv 1880, 1. Hälfte, S. 39, eine interessArbeit geliefert. „g
Zur Bestimmung der Glykose mittelst kalischer Kupfer 10 ^experimentirte Soxhlet und fand er, dass 1) jede Zuckerart ein andere ^ eJ .duetionsvermögen besitzt, dass 2) letzteres bei einem und demselben * .^wodificirt wird durch die Concentration und die Menge. Verdünnung erW6 ^ciKupferüberschuss erhöht das Reductionsvermögen. Soxhlet empfiehlt ^eine Vorprobe den ungefähren Zuckergehalt einer Lösung zu bestimme ^diese auf einen Gehalt von circa 1 Proc. Glykose zu normiren. Dann s ?et .
50ccm der Kupferlösung mit einer entsprechenden Menge Zuckerlösung ^setzen etc. filtriren und das Filtrat auf Kupfer prüfen. War Kupfer im tf :lVso macht man eine zweite Probe mit leem weniger der Zuckerlösnng' p g.dagegen Kupfer nicht vorhanden, so nimmt man leem mehr der Zucke s j c bMit den Proben soll man fortfahren bis in zwei Proben, in welchen a]1( j e i'8nur um 0,1 cem Zuckerlösung handelt, die eine ein kupferhaltiges, dl v ;;lifl*ein kupferfreies Filtrat ergiebt. Mit 5—6 Proben gelangte Soxhlet b^ «$,lieh zum richtigen Resultate (Journ. f. pract. Chemie XXI, S. 227 gg.)
Arch. d. Ph. 1880, 1. Hälfte, S. 392, 393. Pharm. Centralh. 1878 ' n dig tcnDie Entfärbung der Kupferlösung ist ein unsicherer Index der , er g e n» ltleaction. Es ist die Filtration und die Prüfung des Filtrats auf K- U P " un d
Reaction.
: -;. ueiaitii« gesement am oesten auren Ansäuern »>'" ' — ^s^ 1 '"'Zusatz von Kaliumferrocyanid. Die; Bestimmung der Endreaction nac buI idig stewelche unten erwähnt und beschrieben ist, dürfte sich wohl als die
nothwendig. Letztere geschieht am besten durch Ansäuern mit Essig ß4gflf iA
und kürzeste herausstellen.
Zur Titerstellung stellt Soxhlet eine 1 / 2 —1-proc. Inve
rtzucker
188
U 05
giei
ibt
dar und zwar löst er 9,5g Rohrzucker in 700cem heissem "» ^te»100cc» '/ 5 -Normalsalzsäure (0,72g HCl enthaltend) dazu, erhitzt ^ atro0 l»'igim vollheissen Wasserbade, neutralisirt alsdann genau mit titrirterund füllt schliesslich auf 1000 oder 2000cem mit Wasser auf.