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Erg.-Bd. (1884)
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Sacckarum. Lactis.

nochmals mit einer gleichen Menge jenes Weingeistes macerirt. Diese Macerationmuss 34-mal wiederholt werden. Zuletzt wird der ungelöste Rückstand ffli»90-proc. Weingeist ausgewaschen.

Ahornzucker wird aus Nord-Amerika nach Europa gebracht und hier alsMedicament gegen Leiden der Brustorgane verbraucht. Er wird aus dem Sattdes Acer saccharinum Linn., Acer Negundo Linn. (Negundo fraxinifowttWNuttal), Acer rubrum Linn. und anderer _4cer-Arten dargestellt und kon»>jJnicht raffinirt in den Handel. Ein Zuckerahornbaum liefert circa 25kg Sa»'welcher durchschnittlich 3,33 Proc. Zucker enthält, es soll jedoch dieser Geh*mitunter bis auf 10 Proc. steigen. Der in Luisiana einheimische PekanussbaUfCarya olicaeformis Nuttal) und andere Carya-Arten sollen einen RohrzucWenthaltenden Saft liefern.

Saccharnm Lactis. Ein Synonym von Milchzucker ist Schottenzuck 6Eine sonderbare Eigenschaft des Milchzuckers beobachtete Schmoeger (Ber-d. ehem. Ges. XIII, S. 19151921). Lufttrockner Milchzucker, C 1 jH2 ? 0ii+^7erleidet auch beim stundenlangen Erhitzen auf 100° C. keinen Gewichtsven >dampft man aber seine Lösung bei 100° C. bis zur Trockne ein, so bleibtwasserfreier Milchzucker als Rückstand. Dieser Umstand ist bei der Milchzi» cKbestimmung in der Milch von Werth. Esbach hat dieselbe Beobachtung geffl aC(man vergl. weiter unten). *

Das specirische Drehungsvermögen des wasserhaltigen MilchzuckersSchmoeger im Mittel bei 20 ° B. [a] D = 52,53 °. Bis zu einem Gehalt v^36 Proc. aufwärts ist das Drehungsvermögen ein constantes, wenigstens »^fe^die Differenzen innerhalb der Beobachtungsfehler (Ber. d. d. ehem. Ges. *S. 1922 u. f.). in

Milchzucker spaltet sich unter dem Einflüsse verdünnter SäureGalactose und Lactoglycose. 1 Th. Galactose fordert bei 20° 16' .j g85-proc. Weingeist zur Lösung. Die lufttrockne Galactose schmilzt bei H120° C, die bei 100° getrocknete bei 142144 0 C, die luftrockne L»* s 'cose bei 7071°, die bei 100° getrocknete bei 132135°. Das Reductiovermögen der Lactoglycose entspricht dem des Traubenzuckers. 1° ., eoder 1 Mol. reduciren 1247 Th. oder 5 Mol. Kupfersulfat, oder 0,05 g »;e du °p a920ccm der KNAPP'schen Mercuricyanidlösung, entsprechend 0,2 g Cyanid- ^Reductionsvermögen der Galactose ist geringer. 180 Th. oder $

reduciren 1022,13 Th. oder 4 Mol. Kupfersulfat oder 0,061g reducircll n ß 9 ).der KNAPp'schen Lösung (Fudakowski, Bor. d. d. ehem. Ges. XI. 8. 1°

Bestimmung des Milchzuckers in der Milch nach M. G. Esbach ^ e ^ o8 e,Pharm. 1880, S. 349 u. f.). Dem in der Milch enthaltenen Zucker, der K^dekommt die Formel C^H^O,,+11 2 0 zu, wenn er sich im krystallisirten && i0 ,befindet. Wird die Milch abgedampft und eingetrocknet, so befindet er 8 ^wasserfreien Zustande, C 12 H 22 O u , und sein At.-Gew. ist 342, während er R) ^lisirt 360 wiegt. Die alkalische Kupferlösung ist daher auf den Titer ^hydrischen Lactose zu stellen. Die Lactose ist in diesem Zustande bei ^ gJ ,dampfen ihrer Lösung im Wasserbade, im Vacuum eingedampft 8in jggu»?beide Formen, die hydratische und anhydrische, vertreten. Die Lactos ^^muss mindestens 5 Minuten in einer Wärme von 100° erhalten ^ e * gnpfe»*'muss sie 12 Stunden beiseite stehen, ehe man zur Titrirung mit k* 1 ' 80 ? 6 .* not» 1 "lösung schreitet. Dies ist behufs Erlangung einer stabilen ReductionsK»' t ; 01J alwendig. Das Rotationsvermögen ist nicht dem Gehalt der Lösungen p j^toS 8und bei der Lactose aus der Frauenmilch ganz verschieden von dem