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Erg.-Bd. (1884)
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Saccharum.

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Zellen dieser Organismen vermehrt, dass glykosereicher Rohrzucker ein inverti-v endes, durch Weingeist fällbares, der Bierhefe ähnliches Ferment enthält, end-lich gährungswidrige Substanzen die Entwickelung des Ferments hindern. (Chem.Centralb. 1881, S. 50.)

Ueber die Löslichkeit des Zuckers berichtet Courtonne, dass eine bei12 >5° C. gesättigte Lösung in Wasser 66,5 Proc, eine bei 45° C. gesättigtenv, i' 71 Proc. Zucker enthält (Journ. de Ph. et de Ch. 1878, 8. 32).

Flüssiger Raffinadczuckcr von Saciisenroeder & Gottfried (Leipzig) ist eineRaffinade, welcher durch Behandeln mit organischen Säuren die Krystallisations-'ähigkeit genommen ist. Da die Säuren durch Natron abgestumpft sind, so ent-ölt dieser Zucker kleine Mengen Natronsalze (Citrat, Tartrat) und kann er fürPh'ii'maceutisohc Zwecke nicht verwendet werden.

Mclis und pulveriger Zucker können, wie die Erfahrung lehrt, nicht total freiVon Glykose in den Handel gebracht werden. Der Glykosegehalt wird im Melis68 Proc, im Zuckerpulver mindestens 2 Proc. betragen.

Kalkhaltiger Zucker. Zucker, welcher nicht Raffinade ist, enthält mitunter°is zu 2 Proc. Kalk er de, welche auf die Consistenz, Farbe und Geschmack"® r Speisen und Confituren von wesentlichem Einflüsse ist, welche auch bei den^mischen Untersuchungen der Lebens- und Genussmittel besondere BeachtungVei 'dient, insofern dieser Kalkgehalt die Aschenmenge erhöht., Der Raffinade setzt man Ultramarin zu, um den gelben Farbenton zubeseitigen. Gelb und Blau sind bekanntlich complementäre Farben, welcheJülich in fler spectralen Farbenmischung Weiss ergeben. Man hat auch In-ai §ocavmin und blaue Anilinpigmente versucht, doch bewirkt ersterer oft einegliche Nüancirung und die letzteren leiden an Unbeständigkeit. Da dasfischen des UKramnrins in Pulverform die Bildung blauer Punkte veran-la sst, bringt auf Kohlrausch's Veranlassung die Düsseldorfer Ultramarinfabrik\ Qn Piedboeüf Ultramarin in Teigform in den Handel. Die ZusammensetzungJteBeg Ultramarins ist: Kieselsäure 42,56; Thonorde 24,26; Kali 0,93; Schwefel13 > 6 ; Natron 18,65 Proc. .

Zur Erkennung der Glykose oder des Traubenzuckers im Rohr-«Ucker genügt die kaiische Kupferlösung, welche bei einer Temperatur bis?\ 8 0° C. durch Saccharose keine Reduction erfährt, GAWALOVSKI beobachteteU?harm Centralh 1877, No. 52) unter anderen Reactionen folgende: Neutrales;' n '»oniummolybdänat färbt bei 100° C. die Zuckerlösung bei Gegenwart von^ykose blau, im gleichen Falle wird kaiische Kupferlösung bei 70» C. reducirt,, '»muthsubnitrat mit etwas Natriumcarbonat wird bei 100" braun bis grauScl| war z . Unter denselben Verhältnissen verhält sich Saccharose indifferent.i Stärkezucker im Rohrzucker nachzuweisen und zu bestimmen be-handelt P. CassäMAJOR (ehem. Central«. 1881, 8. 475) den gepulverten Zucker« Methylalkohol (0,9340,935 spec. Gew. oder von 50« am Gat-Lw»"-a n U Alkoholometer), welcher mit Stärkezucker gesättigt ist. Dieser Mewy" k, 1 ,1 'ol (Holzgeist) löst den Rohrzucker und andere Stoffe, l^f^i* Tsee-J*f unberührt. Durch absoluten Holzgeist wird der S«*^^3,JJ*en. Da es hier auf kleine Differenzen nicht ankomm^so K ^ thvlalkohol

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. hier auf kleine 1 , terenzen nicht ">«>*»*> Aetliylalkohol,Zackerpulver bei fehlendem Holzgeiste mit '"^"' ' u . d , Kl . ka iten bis auf

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