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Rosa. Ol. Pelargonii rosei.
artig, gewöhnlich auch specifisch schwerer als der flüssig gewordene Theil undetwa sichtbare Krystalle sind nicht spiess- oder nadeiförmig.
Wenn man das Stearopten im Rosenöle als nebensächlichen Bestandteilansehen und den Preis des Oeles nach seinem Elaeoptengehalte abschätze 11würde, dürfte die Verfälschung mit starren Kohlenwasserstoffen und starrenFettkörpern von selbst aufhören.
Oleum Pelargonii rosei, Rose*-Oel, ficranium'öl, Rosenblattgeraninmö'l, Paln"'Rosa'öl (Handb. II, S. 819) wird in Algerien und Süd-Frankreich in bedeutendenMengen dargestellt, aber verschiedenen Andropogon- und Pelargonium-& v \ enentnommen. Daher kommt es, dass sich das Oel verschieden gegen Reage» tieDverhält. Das dem Pelargonium Iladula entstammende Oel ist das sogenannFranzösische Oel. Es ist bald farblos, bald gelblich, bräunlich oder bla 88grünlich. Dem bräunlichen Oele giebt man den Vorzug. Bei 16° C. i s *starr, bei 220° C. siedet es und dreht den polarisirten Lichtstrahl nach reC 'Die Algerische Waare entstammt hauptsächlich dem Pelargonium r0S , „Wiixdenow und dem P. odoratissimum Aiton. Sie ist der vorhergehenziemlich ähnlich, aber lenkt den Lichtstahl nach links ab. o
Das Türkische Geraniumöl (Oil of rosegeranium, Gingergras-oü) sdem Andropogon Pachnodes Ikin., einer im heissen Asien einheimischen «minee entstammen. Dieses Oel ist dünnflüssig, gelblich und wird nichtVerfälschen des Rosenöls benutzt. . g
Das Palma-Rosa-Oel enthält Pelargonsäure (C a II 18 0 4 ), eine farblose^ ^Oel fliessende Flüssigkeit, welche unter -flO° C. erstarrt und bei 260° ß' eEs enthält ferner Geraniol (C 10 lI 18 O), dem Borneol isomer. Es ist f ;l1von Rosengcruch und siedet bei 232° C. . gl
Das Französische Geraniumöl ist oft schon mit Fettsubstanz oder Cop** 1verfälscht angetroffen worden. Da dieses Geraniumöl gewöhnlich in 70-P ^Weingeist (0,890 spec. Gew.) löslich ist, so sind solche Verfälschungen lei c f eBerkennen. Zu 5ccm dieses Weingeistes giebt man bei 15—17 °C. 10 Trop
des Oels und schüttelt. Erfolgt eine klare Lösung, so liegt eine »«»— -
„'Verfälschwahrscheinlich nicht vor. Weingeist im Oele wäre mit der TanniuproDerforschen (Handb. II, S. 562). ... je
In der Schwefelsäure-Weingeist-Probe zeigt das Geraniunio ,^nach seinem Herkommen ein verschiedenes Verhalten. Werden 6 Tropi 6 ^Oeles mit 30 Tropfen der conc. Schwefelsäure gemischt, so erfolgt un ^_hitzung und kurzer Dampfausstossung eine wenig klare oder trübe, dun .. j,;gbraune Mischung. Auf Zusatz von lOccm Weingeist erfolgt eine ©i ^trübe, rothbräunliche oder himbeerrothe oder rothgraue rll deRoth waltet darin vor und die stark milchige und über einen Tag aB ^:j c hig'Trübung ist characteristisch. Bis zum Aufkochen erhitzt schwindet das fl ^^sein nur wenig, die Flüssigkeit bleibt sehr trübe und nimmt einendunkleren Farbenton an. vo0 6
Wird von dem Geraniumöl (Oleum Pelargonei rosei) ein Q uantU | m Qe od erbis 10 Tropfen mit circa 3ccm Aether gemischt, so erfolgt eine S elb C jjjnzu,blassgelbliche Lösung. Setzt man nun 0,75—1,25 cem conc. Schwefels»" 1 ^ ä ltso erfolgt starke Erhitzung und Aufkochen, welches einige Augcnblic;ke ^und es scheidet sich die Flüssigkeit in eine gelbliche Aetherschichtschwere dunkelbraune Säureschicht.
Dicypellium caryophyllatum Nees ab Esenbeck, Persea , ear f^ vi ^ ein 8MAiraus, Licaria Gujanensis Aublieb, Cravobaum, Nelkenziran» 0