Rosa. Rosenöl, Prüfung.
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*ohlenbenzol beobachten, nur geht die Abdunstung sehr langsam vor sich unddauert bis zum Auftreten der Krystalle einige Tage.
Wird von der benzoligen Lösung ein Tropfen auf Canzeleipapier aufgesetzt,80 verschwindet der Paraffin- und Ozokeritfleck sehr langsam, der Walrathfleck^J w as schneller, aber schnell in circa 1 — 2 Minuten der Rosenölstearopten- und~aphtalinfleck. Die Flecke im durchfallenden Lichte betrachtet zeigen sämmtlicheinen Fettrand. Wird Rosenöl in Menge eines kleinen Tröpfchens auf PapieiS^setzt, so entsteht ein Fleck, ähnlich einem Flecke aus fettem Oele. Derselbe
a « sich viele Tage hindurch und verschwindet nicht vollständig. Die Fleck-Probe auf Papier ist also bei Rosenöl imthunlich. Um auf ein fettes Oel im
os enöi zu reagiren, mischt man 2 Tropfen Rosenöl und 20 Tropfen Benzol und
opft von der Mischung auf Papier. Nach einigen Stunden würden Fettränder
eutlicl, im auffallenden Lichte zu erkennen sein. Im durchfallenden Lichte
le 'bt auch bei echtem Rosenöle ein Fettrand erkennbar.
Naphtalin wurde von einem Drogisten als Verfälschungsmaterial des Rosen-
lea angegeben, dürfte aber wegen seines Geruches hierzu kaum Verwendung finden.
. Eine sehr gewöhnliche Verfälschung oder auch Verunreinigung ist die""t Weingeist, welcher durch Erhitzen des Blechgefässes (worin das Rosenöl
ers chickt wird) im Wasserbade bis auf 95—100° C. und Leiten der Dämpfe in^Oe Vorlage gesammelt werden kann. Wahrscheinlich werden diese undurek-Kjhtige,, Gefässe m it Weingeist ausgewaschen, aber man giesst den Weingeist
onell und nur oberflächlich heraus. Bei längerer Lagerung geht eine Aetherisation
s Weingeistes vor sich und die Proben auf Weingeist sind resultatlos. Das
es tillat aus dem Wasserbade ist dem Weingeist an Geruch und Geschmack sehrWahnlich. Durch Schütteln mit etwas Aetzlauge und Destillation restituirt manaen Weingeist.g, Ein c zweite Verfälschung ist die mit Wasser, wenn das Rosenöl in
^l'gefässe eingefüllt im Handel ist. Man stellt das genügend erwärmte Blech-£ etas s mit seiner geschlossenen Oeffnung nach unten gerichtet auf. Wenn das
el erstarrt ist, öffnet man das Gefäss und lässt das Wasser abfliessen., Ooibouut's Methode der Untersuchung des Rosenöls beruht auf dem Ver-
a| °n dieses Oels und des als Verfälschung dienenden Pelargoniumöles und Ro-j^oköles (des Oeles aus dem Holze von Rhodorrhiza Scoparia Webb) gegen
JodOel
und Schwefelsäure. Unter eine Glasglocke stellt man in Uhrgläsern dasZU 5— G Tropfen auf und daneben oder darüber in einem Schalchen das
C- Es färbt sich nun das echte Rosenöl nicht, die beiden anderen Oele aber" r . ai >n, das Pelargonienöl sogar dunkelbraun. Mit concentrirter Schwefelsäure ge->*t soll S i 0 h aas echte Rosenöl weder in der Farbe noch im Geruch verän-7> während die beiden anderen Oele einen unangenehmen Geruch annehmen
7 braun werden. Beide Proben mögen zuweilen am richtigen Platze sein,Sf oft auch nicht. (Man vergl. auch Handb. II, S. 819 u. 820. Auf Seite
^ ist in der zweiten Zeile von oben hinter „ziemlich klare" noch zuzusetzeng 0(lci ' unbedeutend trübe".) Die GuiBOURT'sche Prüfung ist auch von andeie
6lte als eine nicht zutreffende charaetcrisirt worden. erkalten
i„. N ach CHABDIN und Masskinok soll man das Oel ™m Erstarren2, 8cn - Hierbei bewahrt das echte Oel Klarheit und Durchsieb igk«t |uann
8 J man es in der Hand haltend durch die Handwärme ^me^ ^^bis no1 wird langsam flüssig, bleibt dabei klar und die s* e krV stallinischerPlL ! m Ende der 8chmelzun S Dichtigkeit und J" J^ s flflsgiPichen oder Nadeln, welche zugleich etwas «jjjj,, 18 mit Stearinsäure, Pa-r affi n {!; 1!,,i Rosenöl, welches verfälscht ist, " Masse tr(ibe oder gelee .
ttln ) Walrath, ist während der Schmelzung d' e 8iaue 8