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Erg.-Bd. (1884)
Entstehung
Seite
1046
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Rosa. Rosenöl, Prüfung.

Stearopten, Naphtalin, Paraffin sind in Kalilauge nicht löslich, auch in de*Wärme nicht, wohl aber Walrath. Man löst von der Stearoptenmasse in de*1015-fachen Menge Benzol, tropft von der Lösung auf Objectgläser und stelltbei Seite. Nach 1 2 Stunden ist (bei +10 bis 17° C.) bei Ozokerit undParaffin die rückständige Masse auf dem Glase grösstentheils amorph, documfasst die Flecke ein weisser, aus undeutlichen punktförmigen Krystallkäufcn eI1gebildeter Rand, und hier und da finden sich durchsichtige weisse erhabene Punkte-Nach zwei Tagen findet man 0,5 0,8 mm im Durchmesser haltende weisse'selten aber sternförmige Krystallhäufchen oder Krystallmassen. Walrath unNaphtalin lassen nach zwei Stunden Krystallinisches erkennen. Bei Walrath isdie Schicht oder der rückständige Ueberzug wasserhell durchsichtig, zeigt auch w°einen wulstigen, aber wasserhellen Rand. Die Krystalle sind meist undeuthc >manche Stellen wie mit Wasserdampf beschlagen. Hier und da finden sich diehervorragende Punkte in der Schicht, welche unter dem Mikroskop bei 30^ &facher Vergrösserung spiessige sternförmig gruppirte Krystalle erkennen l aäS ^ 'Das Naphtalin bietet schöne grosse, theilweise weisse Krystalle, welche aber

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Verlaufe eines Tages verdunsten, während Walrath auch nach zwei Tagendas erste Gefüge nur in schwächerem Grade zeigt. Der Walrathschicht eniähnlich ist die Rosenölstearoptenschicht. Bei dieser walten aber noch anderemento vor: Die Lösung des Rosenölstearoptens in Benzol auf das mit Leinengeriebene Glas (Objectglas) getropft und mit dem Finger etwas auseinander e

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strichen zeigt die wunderbare Eigenthümlichkeit, sich wieder

Fig. 140. Rückstand der benzoligen Losung von R osonöl stear op ton r, ein Theil da''

80-fach vergrößert rt>; von Paraffin ]>, mit- der Lupe betrachtet vv; ..... von w *

rath MJMJ, ein Thoil davon :tO-fach vergrossevt wv.

Tropfen zusammenzuziehen. Die anderen vorerwähnten benzoligen ~o eIl

zeigen diese Eigenthümlichkeit nicht. Nach 2 Stunden, auch nach 12 ° ^

bildet die Stearoptonschicht mittelst Vergrösserungsglasos unter abwecü , gt

Beleuchtung betrachtet '.', 4 concentrisch liegende Felder. Das mittels ^das kleinste und undeutliche spiessige Krystalle aneinander liegend zeige ?,j n isclJ e

iar. vnn einem Felde Urmmhan waIMiou ahar aina alnrca dHnnare krySta* ..n

cuweue »piessige rviysiaiiu tuiemauuer iiugcu«"o ,,j u jgcli t>ist von einem Felde umgeben, welches aber eino etwas dünnere krysta j lt ;g e oSchicht erkennen lässt. Dieses zweite Feld ist von einem noch dünnersen' [ J$und dieses dritte von einem mikroskopisch dünnschichtigen Felde, nur ^durch einrni äussert zarten Rand, umsahen. Rei keiner der anderen W

durch einen äussert zarten Rand, umgehen. Bei keiner der anderen " e "*"^dLösungen tritt diese Ordnung auf. Zweckmässig ist es, diese Auftröpfo" 1 ^ xAusbreitung der benzoligen Lösung auf je 2 Glasplättchen auszuführen. ^^dem Mikroskop ergiebt das Stearopten ein scholliges Krystallgefüge mitspiessigen Gebilden. ,j. gg t sie* 1

Dieses eigenthümliche Verhalten der benzoligen Stearoptenlösung g te j 0 -auch bei einer Mischung aus 56 Tropfen Rosenöl mit circa 30 Trop