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Erg.-Bd. (1884)
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Rosa. Rosenöl, Prüfung.

Gefäss zurückbleibende. Dem südfranzösischen Rosenöl dürfte ein spec. Gewicnvon 0,8400,850, dem nordfranzösischen Oele ein spec. Gewicht von 0,850 w0,870 zukommen. TT

In der HAGER'schen Schwefelsäure-Weingeistprobe (Handbuch >8. 819) soll eine ziemlich klare Lösung entstehen, welche auch zum A ukochen erhitzt beim Erkalten klar oder doch höchst unbedeutend trübe obesser fast klar erscheint und eine bräunliche Farbe zeigt. Eine trübe * lsigkeit oder eine himbeerrothe Farbe deutet auf beigemischte fremde Oele, besders auf Oleum Palmac roseae, dessen spec. Gewicht meist 0,8950,900 betrag'Eine solche Beimischung wird also auch das spec. Gewicht des Rosenöls erhöüDa dieses fremde Oel den Erstarrungspunkt herabdrückt, so liegt auch ein Zusvon Ozokerit, Wallrath, Paraffin oder Naphtalin nahe. y..

Wird von dem Rosenöl ein Quantum von 6 8 Tropfen in einem lieaä ? iiecylinder mit circa 3ccm Aether (0,728 spec. Gew.) gemischt, so erfolg fc f-farblose klare Flüssigkeit. Setzt man nun 0,75 l,25ccm cone. Sc-kwesäure behutsam eintropfend hinzu, so erfolgt ein Aufkochen, was aber 8aufhört, und unter Schütteln, dann Stehenlassen bilden sich zwei Schichten,

obere farblose Aetherschicht und eine gelbliche (nicht braune oder

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farbig, so deutet dieselbe auf einen Gehalt an Ol. Pelargonii rosei oder Gr--

kelgelbbraune) untere Säureschicht. Wäre diese Säureschicht sebr

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Eine farbige Aetherschicht deutet auf eine Verfälschung, welche noch nichterkannt ist. Eine gelbe Aetherschicht deutet auf Geraniumöl. . ,, e .

Die erkaltete Mischung der conc. Schwefelsäure mit Rosenöl in derfeisäure-Weingeistprobe muss den Geruch nach Rosenöl, nicht aber einen u

nehmen Geruch, wie etwa einen solchen nach altem fettem Oele ausduften-Rosenöle aus England und dem nördlichen Frankreich enthalten JProc. Stearopten, schmelzend bei 2932° C., Oel aus dem südlichen F ra £ afln öl

Rosenöle aus England und dem nördlichen Frankreich enthalten ° -^

. Stearopten, schmelzend bei 2932° C, Oel aus dem südlichen Fva ^ seD ölenthält 3542 Proc. Stearopten, schmelzend bei 21 23° C, Türkisches* ^soll nur 67 Proc. Stearopten enthalten, schmelzbar bei 1018° 0. (HAH p a

Hager fand in zwei Türkischen Oelen 43 und 46 Proc. Stearopten- ^das Stearopten ohne Geruch ist, so setzt es den Werth des Rosenöls umherunter, je grösser der Gehalt daran ist. . . eS #o-

Um zur Untersuchung und Prüfung des Rosenöles zu schreiten, ] j We-sentlich, das Gefäss (Blechgefäss), worin sich das zu untersuchende RüS jj ; flflä-findet, so lange einer lauen Wärme auszusetzen, bis sein Inhalt v0 " s -u r de' 0sig geworden ist, dann das Gefäss sanft zu agitiren, um die Mischung 0 pteP'Elacopten angehörenden flüssigen Thoile mit den flüssig gewordenen __ £()<$&

theilen zu vollenden. Nun giesst man ein Quantum des Oels in eine /yj ( | : uinfassende, cylindrische, gläserne Flasche ab und lässt dasselbe erstarren, ^ ]j6 j U iunter Erwärmen in der Hand zu beobachten, wie sich die starren ^j^ic»^Flttssigwerden verhalten. Diese starren krystallinischen Theile sind o Q ^ e tklar und schwimmen während des Flüssigwerdens am ^ lV -f iese8 Vo*"in der oberen Schiebt der Flüssigkeit, sind also während ß 0S en ö1ganges leichter als der flüssige Theil. Wenn man das flüssig S ew ° rde vo0 Kr?'wieder erstarren lässt, so beobachtet man die erste P>ildung pie

stallen innerhalb der oberen Hälfte der Flüseigkeierstarrenden Theile steigen also als spec. leichtere nach Oben.rungstemperatur liegt zwischen 14,5 und 18° C. y mi

Ferner setzt man von dem flüssig gewordene Oele 35 rrop < . u :

Glasgloke dai

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Glasstabes neben einander auf ein Objectglas, stellt eine GlasgioKe »- gt)1)n e»überlässt das Objectglas 8 -10 Tage sich selbst, natürlich vor & 1< £ r Zeit «'licht und Wärme geschützt. Diese Oeltropfen bewahren während