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Erg.-Bd. (1884)
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Ricinus. Eosa. Rosenöl.

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(1) Pasta Olei Ricini (Starke).

5f. Olei Ricini 20,0.Ml sce cum

Pulveris Liquiritiae compositi 10,0Yel - 1- s., nt hat pasta mollis.

g.r- 8. Ein Theelöffel voll zu einem"ge-chen geformt zu nehmen.

(2) Pasta Olei Ricini saccharata

(Sharke).fy Olei Ricini 20,0.Misce cum

Sacchari albi pulverati 50,0vel q. s., ut Hat pasta mollis.D. Auf 23-mal den Tag über zunehmen.

w'ih . Ban ^wurmmlttel, Mohrmann's. Dasselbe ist bereits im Handbuch I, 1098, er-ni'it \>- ne s P atere Untersuchung ergab: Von 2 Fläschchen (6 Mk.) ist das eineUrin lnusül ( für reichere Leute mit Alkanna rothgefärbt) gefüllt, das andere enthält*natwurzelrinden-, Filixextract und Santonin in Lösung. (Langbeck, Analyt.)

llOSJI.

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Rosae (Handb. II, 8. 816). Dass die Petalen der Rose mit Fuchsin-p gefärbt oder in der Farbe verbessert im Handel vorkommen, dass man dieal a R osae ce ntifoliae dunkelrotlifarbig angetroffen hat, ist Thatsache. Zur Er-ü , nun g giebt man einige Petalen in einen Trichter, drückt sie etwas zusammenAet- § ' eS8t Wein g eist darüber. Dieser tropft gefärbt ab. Die Colatur wird mitt z ^ mm on im Ueberschuss versetzt und etwas weisses Wollenzeug damit ge-f ich' ^£t man das Wollenzeug in eine Essigatmosphäre, so färbt es sich

08l nroth. Diese Färbung ist als grobe Täuschung aufzufassen.^ . ^ en rothen Farbstoff der Rosenblumenblätter schied Sbnieb in folgendere !" p ab - (Pliarm. Journ. and Transact. Vol. 7, Nr. 346, S. 650.) Die trock- "etal"-

16 d anr, ,setzt a

* dadurch entstandene grüne Niederschlag mit Weingeist gewaschen und

^ e talen befreite er mittelst Aethers vom Quercitrin und Fett und extrahirtemit Weingeist. Der weingcistige Auszug wurde nun mit Bleiacetat ver-

1^. , ^ soviel Schwefelsäure versetzt, dass diese nicht ausreichte, mit dem vor-bei } 6nen *^ e ' vollständig Sulfat zu bilden. Der Farbstoff, welcher einer Säurer %' W ' rd in Berührung mit Säuren intensiver farbig, durch concentrirte Mine-Itfy r ° n > Chlor, Aetzalkalion aber zerstört. Mit Kalium und Natrium bildet er^allisirende Salze (Jahresb. über d. Fortschr. der Pharm, etc. XII, S. 186).H ac r er Crlykosegehalt der trocknen Rosenblumenblätter beträgt circa 25 Proc,"Oussingault 26 Proc. Saccharose ist darin nur in Spuren vertreten.

Qu .lil Rosac rnbrae. Die adstringirenden Bestandtheile sind Gerbstoff undd as . ln ; Sie enthalten ferner gegen 20 Proc. Invertzucker, Cyanin, zwei Fette,1110 in 85-proc. Weingeist löslich, das andere darin nicht löslich.

bjy In ctura Rosae pctalorum recentinra. 1000 Th. der frischen Rosen-tl 'M; , 6n Blätter werden in einem steinernen Mörser (in keinem eisernen) con-

*ird' rt llnd mit 500 Th. 90-proc. Weingeist gemischt. Nach 24 Stundenaus gepresst und die Colatur einen Tag später filt'rirt.

«cht e , 0leam ßosae > ß« 8 « 11 » 1 (Handb. II, S. 818 u. f.). Das spec. Gewicht desv 4n, türk ischen Rosenöls ist 0,830 bis 0,840 bei 17,5» C. (Hagek). Che-

^tztfi giebt °> 832 bis °> 837 > Aua VoGL 0 > 8 ? bis °> 89 aB > ebeDS0 Flückiger -befl re Angabe bezieht sich jedenfalls auf ein Französisches Rosenöl. Diese sehr8t «aro f de Abw eichung ist aber nach anderer Seite hin erklärlich, weil derßefttnfl gehalt cin solir verschiedener ist und zwischen 7 und 60 Proc. liegendgr 0s " e » w urde. Wenn der Fabrikant oder der Kaufmann Rosenöl aus dem\] H n Gefässe ausgiesst, ohne dass dessen Inhalt total flüssig gemacht war, soUas abgegossene Oel ein anderes spec Gewicht zeigen, als das in dem

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