Kheum. — Java-Rhabarber.
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Wshnngen dem Rheum officinale Baillon, welches im südlichen Tibet einheimischist. Wenn diese Species bei uns in Europa eultivirt nicht Wurzeln hervorbringen,"•e der officinellen ähnlich sind, so sind, wie auch Herm. Werner (Breslau)annimmt, allein die klimatischen und die Boden-Verhältnisse Schuld daran (ph.^entralh. 1881, S. 56).
Javanische Rhabarberwurzel existirt, wie J. H. Schmidt (Ztschr. d. Oesterr.
*P- Ver. 1878, S. 128) berichtet, in 3 unter sich etwas abweichenden Sorten.le ist kegel- oder rübenförmig, an einigen Stellen mit dunkelbrauner Rinde"eckt, an anderen Stellen weiss und roth marmorirt. Der Querschnitt zeigtom Centrum nach der Peripherie verlaufende Strahlen nebst rothen concentrischen' n gcn. Der Cambiumring ist dicht, dunkelbraun, harzartig, 1,1—1,5 mm dick.J e dem Centrum naheliegenden concentrischen Ringe sind hellroth und wechseln
„'' Selben ab. In etwaigen, in Folge des Trocknens entstandenen Spalten
' n üen sich weisse glänzende filzartige Fäden. Die Längsschnittfläche lässt iner Mitte regelmässige, zum Theil mit Chrysopliansäuio gefüllte Parenchymzellen""kennen. Geruch und Geschmack sind wie bei der Chinesischen Waare, nur>e Wirkung soll nach V. Vogelpoel (um i / i ) schwächer sein. Während diehinesische Waare 12,15—12,24 Proc. Asche ergab, lieferte die Javanische nur
pl~7—6,91 Proc. Die Chinesische Waare enthielt Rheotannsäure 2,106 Proc,jysophansäure 4,7 Proc, die Javanische dagegen Rheotannsäure 0,43 Proc.
J*. Chrysophansäure 1,646 Proc. Dieser Umstand erklärt die schwächere
Wll 'kung.
« Dragendorff untersuchte 5 verschiedene Rhabarbersorten (Pharm. Ztschr.•' Russl.j Jahrg. 17 No. 3 u. No. 4 und Jahrosber. üb. d. Fortschr. d. Pharm.
. ,?• XlII ? g. 74). Die Resultate dieser Analysen gewähren einen klareren Ein-
tf in die Bestandteile dieser von so sehr verschiedener Qualität in dena ndel kommenden Droge. Die mit * bezeichneten Theile wären vielleicht bei
p,'Buchungen fraglicher Rhabarbersorten zu verwerthen. In einer Russischen
3 2ß barber fand Dragendorff 8,27 Pro«. Asche, 8,4 Procent Stärkemehl und' 8 Proc. Oxalsäure.
Analyse 1878
C c «tigkeit . . . .>*e......
Ar lf m > in Wasser lösl."tonsäure, in Wasser
Moscowit.Rh.
18609,528,273,35
'1 sll ch, durch AlkoholPa
J^abinsii
V llr! *in (?)....
l J(!ll »lose
J''cker .;■•*•
U ^ tan ^ leicht lösl.' inpasser und Alkohol
CaS h J drat? ) • •
C 1 "*« • • •
»J Me l»äure .Xals ä»re ( M Ca geb.)
5,823,823,918,407,455,55
2,705,250,043,28
Chines.Uli.
1877
11,256,321,58
6,435,702,106,20
7,644,29
6,474,881,094,59
Rlioumpalmatum
1873
10,35
24,05
1,71
3,17
2,573,54
Engl.Rh.
1866
11,09
3,20
2,55
8,323,221,95
6,32
16,50
4,91
4,29
3,94
4,40
7,412,0.'*Spur4,19
8,212,500,171,12
Sibirisch.Rh.
8,69
10,38
3,08
2,018,473,0611,958,613,66
1,952,261,242,15