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Resorcina. — Rhoum.
Blasenkatarrh genügten 2—3 Injectionen einer 5-proc. Resorcinlösung, bei cM°"nischem Blaseneatarrh diejenige einer 5—10-proc. Lösung. 5 g Resorcin in wasriger Lösung auf einmal in die gesunde Blase eingeführt wurden ausnehmegut vertragen.
Dujardin-Beaumetz und Callias konnten mit dem Resorcin innerlich a«gewendet keine nur einiger Maassen erhebliche Heilwirkungen erzielen, ehergegen beim äusserlichen Gebrauch (Archiv d. Pharm. 1881, 2. Hälfte, S. 3M*
Soltmann hat das Resorcin bei Cholera infantum von vortrefflicher "'Vung befunden (Bresl. Aerztl. Ztschr. 1881, Nr. 11). Bei Behandlung mit »*trum benzoicum erreichten die Todesfälle 34,7 Proc, bei der Behandlung mResorcin nur 15,4 Proc.
Haab empfiehlt eine 2-proc. Resorcinlösung als Prophylacticum gegen 1>norrhoea neonatorum. Täglich 1—2-mal ein bis zwei Tropfen in das Aug ebringen. .
Dr. Jiistus Anüeek's monographische Abhandlung: Einleitende St llf 'über das Resorcin, gr. Oct. 74 Pag. 1880 (Stuber's BuchhandlungWürzburg) ist der Beachtung zu empfehlen. In dieser Schrift ist das Vernsdes Resorcins zum Organismus des menschlichen Körpers und die AnwendungArzneistoff und Antisepticum tief eingehend behandelt.
Ueber die Abkömmlinge des Resorcins haben F. TiEMANNParrisius, Ber. d. d. ehem. Ges. XIII, S. 2354, eine ausführliche Arbeitöffentlicht, im Auszuge: Chem. Centralbl. 1881, S. 133. Ueber die ** •#Stoffe des Resorcins findet man eine Arbeit von Weselsky und B EN15DIK ri c o-Monatsschr. f. Chem. 1880 S. 88G; pol. Journ. 239, S. 482—487; ehem.tralb. 1881 S. 462 und 478, und über Resorcyanin (Resocyanin) von ^"
und ^'
ver-
BKEÖ in chem. Centralbl. 1881, S. 629.(1) Emnlsio Kcsorcinae.
IV Resorcinae 1,0 (—2,0)
Emulsionis Amygdalarum 100,0Syrupi Aurantii corticis 30,0.
M. D. S. Zweistündlich einen Esslöffel.
(2) Mixtura resorcinica Ahdbbr.
\y Resorcinae 1,0 (—2,0).
Solve in
Aquae destillatae 100,0Syrupi Aurantii corticis 30,0.
D. S. Zweistündlich einen Esslöffel.
(3) Tinctura rnlneraria resorcin ata.
Resorcin - Wundessenz.ty Resorcinae 2,5.
Solvo inGlyecrinao 10,0 , , n Q
Tineturae Benzoes compositao w, •
D. S. Einen Löffel voll mit 2 L" ,„„1Wasser zu mischen (zum Vertan u e) . fo jgt
Sffel«
Auswaschen der Wunden,auffallend schnell).
Heilung'
(4) Ungnentnm JJesorcli""''Resorcin-Heilsalbe.
Vf Resorcinae 2,5.
Soluta in
Glycerinae )!,0niisce cumUnguenti ZinciUnguenti basilici
2'-,0
I). S. Salbe zum
Wund-Verban^
RllCUm - , «**»
Die Mutterpflanze der officinellcn Rhabarberwurzcl ist bisher ffle lirei' e
mit voller Sicherheit gekannt. Es unterliegt keinem Zweifel, dass e3 ^ en)1 d* 0Rhabarberarten sind, welche die officinelle Rhabarberwurzel liefern- ^.^ »oAngaben des Reisenden, des Russischen Generals Przewalski, ric . nt1 ^ w0 lß ,ie3entstammt die Chinesische Waarc dem Ehoum palmatum Tanguttcunh^ $ 0 rin der Provinz Gansu um den See Kuku-nor wächst, und nach V