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Erg.-Bd. (1884)
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Quorcus. Quillaja.

Vet. (3) Pulvis vuluerarius.

Corticis Cinnamomi Cassiae 10,0

Eadicis Liquiritiae 30,0. ,-, ,. . ,-, ori A

Misee, fiat pulvis grossiusculus. * grt.cm Quorcus 20,0

D. S. Einen gehäuften Esslüffel mit M. fiat pulvis subtilis.Milch zu mischen und einzugiessen (gegen D g _ Zum Eilistre , lcn (in wunde &+

stellen und Wunden).

Durchfall.der Kälber).

AntifJOnorrhoicum. Gegen Gonorrhöe verkauft ein Dr. med. Wankel in

Cöln,

welcher in seinen Briefen den Dativus mit dorn Accusativus zu confundiren pfh'-^'für 30 Mark 3 Elasehchcn a 15g einer mit 10 Proc. Tannin versetzten Tinctura aiiKir.'-

Canocarpln, Miohea's, ein braunes, aus gerbstoffhaltigen Pflanzenthcilcn bc ivl ~totes Extract in Pulverform. Die Blätter verschiedener Terminalia- Arten, sowie voCanocarpus latifolia (?) sollen zur Darstellung dieses als Gerb- und Boizmittel dien 6den Pulvers verarbeitet werden.

Kesselstcinmittel, Kilky's (Chicago), ist ein stark grobes Pulver aus Eich 611 "rinde, Actznatron und Soda, circa 5:1:2 (patentirt).

Qiiillaja.

Infusum (Juillajae, (jnillaja-AnfgUSS. Die Quillaja wird nicht mit beisse 'Bondern nur mit kaltem Wasser macerirt. Die Zeitdauer der Maceiation w 'auf 2448 Stunden ausgedehnt. Damit die Bastfasern, welche sowohl amäusseren Haut, als auch auf die Schleimhäute irritirend einwirken, nicht mColatur übergehen, so soll man die feingeschnittene Rinde in ein Flanellkil"'.' teingebunden so in das Wasser hängen, dass sie von der oberen Wassers« 11eingeschlossen ist. Das Gewichtsverhältniss ist gewöhnlich 1 Th. Rindesoviel destillirtes Wasser, dass die Colatur 10 Th. beträgt. ., r

Quillaja ist im Aufgusse ein vorzügliches Mittel zum Reinigen a « flOelgemälde, indem sie die Lasuren nicht angreift und schädigt, wie e sSeife thut. Im Uebrigen vergi. man Journ. f. pract. Ch. Bd. 17, S. 42. " jWtechn. Repert. 1878, S. 235 (1879). . tte l

(|iiil],TJatmctur (Handb. II, S. 787) ist als ein Emulgens für solche M^emiifohlen worden, in welchen ein Bestandtheil Fett oder eine fettartige .stanz ist, oder welcher eine in Wasser unlösliche Flüssigkeit beigemischt ^ ^Mischungen von Copaivabalsam, Guajakharz, Extractnm Filicis, Extract. vflüchtigen und fetten Oelen wie Terpenthinöl, Rioinusöl etc. mit Wasser ^^wässrigen Flüssigkeiten versetzt man mit wenig Quillajatinctur. Solche ^angen erfordern meist nur ein starkes Schütteln, um eine emulsive MiscöB B ^erlangen (Maisch's Amer. Journ. of Pharm. I, S. 14. Pharm. Central!). ^_S. 57). Für den innerlichen Gebrauch sollte man diese Mischungen i" cl1 ^ Qt .lassen, weil der hier vorhandene Seifenstoff der Digestion wenig zusagt- ^LIES empfiehlt die Quillajatinctur in wässriger Mischung als ein dem Wachsder Haare auf dem Kopfe dienliches Mittel. . . » c j, e r

Der wässrige Quillaja-Aufguss soll sich nach Coltjer's Angabe bei eis| ^Pityriasis, chronischen Geschwüren, den Ekzemen der Extremitäten, ub \^ rC li-dem Schweisse der Füsse, Hände, Achselhöhlen etc. vortrefflich bewähren (der Pharm. 1880, 1. Hälfte, S. 234 u. 235). . 0fl iil»ja-

In Mundwässern, Zahnwässern, Zahntincturen ist die W ^Tinctur ein zweckmässiger Bestandtheil. Man vergl. die Vorschriften autHandb. II. . gaa"

Wasser mit Quillajatinctur versetzt eignet sich zum Reinigen aer ^j.sowohl der Menschen wie der Thiore, z. B. zur Reinigung der Schoosstmweissem Fell.