Quercus. — Flavoscin.
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lösung entfärbt. In weingeistiger Lösung gehen diese Reactionen am schnellstenv or sich. Die Monocarbonate verbinden sich mit dem Flavescin unter Bildungv on Dicarbonat. Letzteres wird durch Flavescin nicht zersetzt. Das Ueble istU1 e Darstellung dieses Farbstoffes, welcher wahrscheinlich auch in anderen Holz-ten anzutreffen sein dürfte. Ein Gefäss (A) wird mit Eichenholz-Raspelspänongefüllt und mit einem Kork mit zwei je zweimal im rechten Winkel gebogenewasröhren geschlosssen, von denen die eine bis auf den Boden des Gefässes (A)"^abgehende mit einein Gefäss (WJ zur Erzeugung warmer Luft in Verbindungj!j e ht, die andere unter dem Korke endigende unter dem Wasserniveau in einemCWensations- oder Vorlegegefäss (V) ausläuft. Dieses letztere Gefäss fVJ istj" 1 * einem Aspirator im Connex. Die beiden Gefässe A und W stehen im Sand-° a de, A bis über dem Kork im Sande, W auf dem Sande und auf eine Doppel-te Papier placirt. Die untere Schicht des Sandes im Sandbade soll eineTemperatur von 220—260° C. zeigen. Das Condensationsgefäss steht in einem^ a ltwasserbade. Das Gefäss W ist mit Wasser halb gefüllt und der Kork,Reicher es schliesst, fasst das Ende jenes aus dem Gefäss A kommende Rohr und'wiiii noch ein offenes Rohr, welches über dem Wasser endet, so dass sich die*j Ur ch dieses Rohr eintretende Luft mit Wasserdampf schwängern und dann durch!j a s andere Rohr in das Gefäss A übertreten kann. Durch den durch die"eissen Holzspäne tretenden feuchten Luftstrom sammelt man im Condensations-gefäss V in 5—8 Stunden 100—200cem hellgelbes klares Destillat, welchesrna n filtrirt und 2—3-mal mit einem halben Vol. Aether ausschüttelt. Das Fla-^ es cin un d (ji e Säuren gehen in den Aether über. Der Aether wird abdestillirt,an n der Kolben auf 40—50° C. erwärmt und so lange durch den KolbenraumJ? Luftstrom gesogen, bis der penetrante essigsaure Geruch verschwunden ist.,' e zurückbleibende zähe bräunliche Masse wird mit der 10—20-fachen Mengea «eni Wasser digerirt (macerirt?), welches etwas Theer zurücklässt. Das gelbe, lItr at ist eine concentrirte Flavescinlösung und wird mit dem mehrfachen Vo-m en Weingeist verdünnt aufbewahrt. In der Zeitschrift f. analyt. Chem. XIX," 4£>7 u. f. findet man das Vorstehende ausführlich angegeben. Flavin nenntan das Extract aus der Quercitronrinde (Rinde der Quercus titictoria Wii,ld),p. Eichenholzsägespäne sind als ein Reinigungsmittel von Gefässen undj °hen empfohlen worden, welche fettig sind oder Fett einschlössen. Stanis-j Us Martin hat nach Dobvault diese Entdeckung gemacht. Dazu bemerktfot(? Eß ' dass schon vor mindestens 60 Jahren in Deutschland in den Apotheken
'ge Gefässe mit Sägespänen des Holzes jeder Art gereinigt wurden,j Schliesskraft des Korkes. Wiesner bestätigte, dass die Peridermzellenv ... Gegensatz zu den anderen Zellen im trocknen Zustande für Luft und Gasej 'S undurchlässig sind. Der aus Peridermzellen bestehende Kork wird alsotr ocknen Zustande alle Zeit einen luftdichten Verschluss ermöglichen.
e *« (1) Boli adstringentes anti-
diarrhoiei vitulorum.Coiticia QuercusUerbae Absinthii,"«dicis Liquiritiac«adiciB Gentianac ana 100,0
Huiv clm 20 '°-
'»erem grossiusculumredactls admisce
«y r "pi communis 150,0
Wycerinae q. s.,(mir, t masSil , ox qua formentur boli^"qnagbta (50), farina secalina con-
D. S. Täglich dreimal, je nach demAlter des Kalbes, 1—2 Sti'iek zu geben(gegen Durchfall der Absetzkülber. Besserist den pulvrigen Tlieil in 25 Th. zufei-len und die Hälfte eines Theiles mit Milchgemischt einzugiesson).
Vet. (2)
Pulvis antidiarrhoieus
vitulorum.
IV
Corticis Quercus 50,0Corticis Cascarillae 20,0