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Erg.-Bd. (1884)
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Quorcus. Eichenphlobaphen. Flavescln.

stand der Essigätherlösung mit Wasser aufgenommen, filtrirt und das Filtrat 1Exsiccator zur Trockne gebracht. Diese Gerbsäure stellte eine glänzende robraune Masse dar von der Formel C-, 8 H ;i0 Oi 5 = C 28 H 28 O u .H 2 O, bei 120 ^trocknet von der Formel C 28 H 28 0i l =C a8 H 24 0, 2 . 2H 2 0, deren Bleisalz C 28 H 28 0 1 4^»= C 28 H 22 Pb.,0 14 .3H 2 0 ergab. Bei Behandlung der wässrigen Losung mit 1-2-proc. Schwefelsäure oder Oxalsäure bei circa 110° C. durch 8 Tage Diu»sich ein starker Bodensatz von Eichenroth, Phlobaphen, von der Zusam»Setzung C 28 H, 2 O n , also entstanden aus der Gerbsäure durch Austritt von was _Zucker kam hierbei nicht zur Beobachtung und kann Loewe daher diese Usäure (im Gegensatz zu Böttinger's Wahrnehmungen, welcher Zucker in * »der Zersetzung antraf und sogar rein darstellte und als Traubenzucker erkan ^nicht als ein Glykosid ansehen (man vergl. weiter unten). Den auf Zusatz von fc- 'salz aus der wässrigen Rindengerbsäure abgeschiedenen Niederschlag betra< ^Löwe als Gerbsäureanhydrid. Er stellte ihn durch Auflösen in Weingeist ^Fällen mittelst Wassers rein dar. Derselbe entsprach in seiner elementarensammensetzung der Formel C 28 H 21 0 12 , das Bleisalz der Formel C 28 H 22 PbO t g<a »^

Dieser von Loewe für Eichengerbsäureanhydrid erkannte Stoff wir d « c j, eEinwirkung von verdünnten Säuren und hohe Temperatur wie die leicht I ° naC | 1 .Gerbsäure in Eichenroth übergeführt. Das Ausführliche wolle man 1. c -sehen. , m jt

Die Untersuchungen Boettingek's haben ergeben, dass EichenroEichenphlobaphen identisch ist. . v

Eichenphlobaphen, Eichenroth, der rothe Farbstoff in der *f Ein .rinde, gilt als ein Zersetzungsproduct der Eichengerbsäure, welche auch an ^Wirkung von Schwefelsäure in Phlobaphen und Zucker zerfällt. Wie ^.^Phlobaphene, so bildet auch dieses ein braunrothes, amorphes, in heisseiß

Durch schmelzendes Alkali wird es in Protocatechusäure und Phlorogl« 01 wär6setzt. Die Zusammensetzung entspricht der Formel C u H 10 O 6 . HierB ? e ; aD ge-die Formel der Eichengerbsäure (C 8 H 12 O 6 + C 1 4H 10 Oji=)C 20 H2 2 O t2 , w0 . ,k<^nommenist, dass sich diese Säure spaltet in Traubenzucker und Phlobapu jögUgs-Eichenrindengerbsäure ein Glykosid ist. Da Eichenrindengerbsäure ein $0

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mittel für das Phlobaphen ist und dieses die Gerbsäure energisch ^"'^"'^j derglaubt Böttingek, das Phlobaphen sei das eigentlich gerbende ^"^gdec^Lohgerberei, wobei die Gerbsäure zwischen Phlobaphen und der 0egte rr.Haut den Vermittler spielt (Annal. d. Chemie CC1I, 209; Ztschr. < ^ yer -Apoth. Ver. 1880, S. 390). Den Zucker, welcher sich bei Einwirkung^dünnten Schwefelsäure auf Kiclienrindengerbsäure abspaltet, erkanntespäter für Traubenzucker (Ber. d. d. ehem. Ges. XIV, S. 1598). eV nli»'

C. Etti fand als Bestandtheile der Eichenrinde Quercit und ^greiK 6Diese Erfahrung lässt vermuthen, dass Loewe höchstwahrscheinlich e ^.°J. e zU de»Eichengerbsäure, Böttinger aber eine noch Zucker enthaltendeExperimenten verwendete, dass also E : chenrindengerbsäure keinund BÖTTlXGER's Angabe nicht zutrifft. wc lche» er

Flavesein nennt F. Lux einen Farbstoff aus dem Eichenholze, .^ge»als einen vortrefflichen Indicator bei alkali- und aeidimetnschen lD färhe*

erkannte, indem AlkalimonocaTbonate und Aetzalkali seine Lös " ng ®" bte Fl» veSCin 'nicht aber ülcarbonate, und Kchlcnfanre die durch Alkali gclbgt+u

enthaltende Säure -- . fltGlykosiö