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Erg.-Bd. (1884)
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Plumbum oxydatum. Glasuren. Kitte.

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die

25 Kreide, 25 Gyps, 75 Feldspath, 28 gepulvertem Quarz,Flussspath. Hierzu setzt man soviel Braunstein, als nöthig ist, umgewünschte Färbung zu erhalten. Die gefrittete Masse wird fein gerieben, uodann werden ihr auf je 500 Theile 110 Th. Kaolin und 55 Th. Feldspatzugesetzt. . .

In den folgenden Glasuren Constäntin's ist zwar Blei vertreten, doch > 9dasselbe in Verbindung mit solchen Substanzen vorhanden, dass es nur seschwer aus der geschmolzenen Glasur in Lösung geht und also auch rfle 1unschädlich bleibt. Man nimmt 100 Th. Natronwasserglas von 50 Proc. " e "halt, und mischt damit 25 Th. Mennige und 10 Th. feinstes Quarzpulver. & eseGlasurmischung wird auf den zuvor gehörig geglühten Gegenstand mit Hülfe einPinsels aufgestrichen oder aufgetragen, entweder nur einmal, oder nach ^12 Stunden zum zweiten Male. Dann brennt man wie gewöhnlich. Die vSegers nach analytischen Untersuchungen einer alten FEiLNER'schen G' aSaufgestellte Vorschrift eignet sich vorzüglich für Ofenkacheln. Sie bestehtTh. 47 Aescher (dargestellt in bekannter Weise aus 18 Blei und 18 «f '32 feinst gepulvertem Quarz, 15 gepulverter Bisquitscherben und 11 calciW 190-procentiger Soda.

Weisse Glasur für Ofenkacheln. 60 Th. reines präparirtes Bleio*^50 Th- Zinnasche werden mit 120 Th. gepulvertem weissen Glase? -,Th. geglühter reiner Soda (Natriumcarbonat), 5 Th. reinem Kochsalz ^

15 Th. Mennige innig gemischt. Das Gemisch wird in einem mit we:Bolus innen beriebenen Tiegel geschmolzen, ausgegossen und in ein feines P uverwandelt, welches die Glasurmasse darstellt. Die Substanzen müssen mög' lC ^frei von Eisen, Mangan und Kupfer sein. Diese Glasur lässt keine Sprung 6und ist sehr weiss. ^

Eine weisse Glasurmasse wird in folgender Weise dargestellt: 1^ e .Blei werden mit 50 Th. Zinn zu Bleizinnasche verbrannt, gesiebt und jgmahlen. Von diesem Product schmelzt man 100 Th. mit 100 Th. Sand, {Th. calcinirter Soda, 6 Th. Kochsalz und 15 Th. Mennige in.Kreide ausgestrichenen Tiegeln. Nach dem Mahlen zu feinem Pulvererst grünlichen Schmelze ist dieselbe verwendbar.

Miimatinon, ein hochrother Glasfluss, stellt man (nach Pbttbnkow - (aus Th. 60 reinem Quarzsand, 10 Kupferoxyd, 3 Eisenoxyd ul °10 calcinirtem Borax und 10 calcinirter Soda. t

Ritt zwischen Glas und Metall. Um Glas auf Metall und m ^l e i-Metall auf Glas aufzukitten, zu befestigen, werden 10 Th. präparirtes , (roxyd, 15 Th. Bleiweiss innig gemischt, dann mit 2 Th. zu Pulver ^benem Tolubalsam und 1 Th. gepulvertem Mastix verrieben .und j> ug.

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5 Th. Copallack und soviel Leinöl firniss vermischt, dass einbriger Brei entsteht. Dieser Kitt wird möglichst vor der Anwendung

zäher

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und mit erwärmtem Spatel aufgenommen und aufgestrichen (Hager)Franke gegebene Vorschrift lässt aus 2 Th. Blei glätte und 1weiss mittelst eines Gemisches aus 3 Th. gekochtem Leinöl undpal lack einen zähen Teig darstellen.

Ritt für Sandstein und Wasserleitungsröhren. Wenn ni_oder hydraulischer Kalk anwendbar ist, so nehme man eine durch Scl fe jpiil'über Feuer bewerkstelligte Mischung aus 3 Th. Harz, 1 Th. Schwe go uver, 1 Th. Leinölfirniss, 3 Th. Bleiglätte, 3 Th. GIas P ul ^ a gpuK e 'der Kitt weisslich sein, so wird statt Bleiglätte Bleiweiss, statt , g ; t uUSchwerspathpulver genommen. Dieser Kitt widersteht der Feuchtig

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