Druckschrift 
Erg.-Bd. (1884)
Entstehung
Seite
1021
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Plumbum oxydatum. Glasuren.

1021

der Luft verwitternd unter Abscheidung von Pb0 2 zersetzt und mit unlöslichen

ycien (Kalk, Baryt, Magnesia) im Contact die Bleisäure an diese abtritt.

'eses Kaliumplumbat mit Bleioxyd und Wasser im Contact scheidet bleisaures

lebh l Pb2 °:' + 3H 2° oder PbPbO ; , + 3H 2 0) ab, welches durch Oxalsäure unter

iqt^ Kohlensäureentwickelung zu Bleioxyd reducirt wird. (Arch. d. Pharm.

18? 9, 2. Hälfte S. 438.)

mit p- aSS d * e innige keine bestimmte und begrenzte Verbindung des BleioxydsZw v ^ ' 8 *' wurde von verschiedenen Seiten bestätigt, obgleich Niemand daranraa 6 setztc und dieser Umstand ein seit Decennien bekannter ist. Für phar-

eutische Zwecke passt im Allgemeinen die weniger Bleibioxyd enthaltendep Dni 8 e besser als die daran reiche. Der Maler schätzt die Mennige nach dem

p enton und diesem entsprechend unterscheidet man mehrere Sorten, z. B. dieft ngij 0,. _ a ^_ , , ,

rchauch

d° ls _ c be Sorte oder Orangemennige von mehr orangerothem Tone, welcherj* einen Gehalt an Subcarbonat bedingt ist. Bleiroth, Pariserroth sind

j Von heller Farbe und werden diese Sorten aus Bleiweiss durch Erhitzenmit q^^' ^' e ox ydirte oder abgelöschte Mennige wird durch Befeuchten

Salpetersäure und Eintrocknen hergestellt,ein ^'" e gute Mennige enthält circa 66,6 Proc. Bleioxyd und 33,3 Bleibioxyd,

e geri n g e Sorte enthält nur circa 20 Proc. Dioxyd.jj , le maassanalytische Bestimmung des Bleioxyds und Dioxyds in derQv ni 8 e geschieht mittelst verdünnter Salpetersäure, Ys" Normal - Oxalsäure undNj m äleonIösung (Ztschr. f. analyt. Chem. XIX, S. 153; pharm. Centralh. 1880,v ' . ") 2,07 g der Mennige werden in einer Porcellanschale mit 2030 ccmDiu lXlTl ^ r Salpetersäure übergössen und unter Umrühren erwärmt. Einige Mi-half. n darauf (nach Lösung des Bleioxyds) werden zu der das Superoxyd ent-Lit er ? den Fliissi S kcit 50c(,m der Oxalsäurelösung (12,6 g C 2 H 2 0 4 + 2H 2 0 imßea r ^ e £ CDen - Di 0 Flüssigkeit erhält man siedendheiss und nach vollendeter 8 lon titrirt man die überschüssige Oxalsäure mittelst 1/5-Normal-Chamäleon- Sll g ( w elche auf Oxalsäure eingestellt ist). Die verbrauchten ccm Chamäleon-8up e g Wer ^en von 50 abgezogen und die Differenz giebt in Procenten das als^rch° Xyd vorl| anden gewesene Blei an. Die Titration ist beendet, wenn die"'cht 2 Tro Pfen Chamäleonlösung bewirkte Eosafärbung innerhalb i/ 2 Minute0 Xa i . VÖ11 'g verschwunden ist. Nachdem die Flüssigkeit durch einige Tropfenv ers S , aure entfärbt und mit Natriumacetat (behufs Bindung der Salpetersäure)&.Crft ; - St ' titrirt man den Gehalt an B,ei mittelst Chromatlösung (14,761gÖe Q -r, 7 ira Liter). Die Anzahl der verbrauchten ccm Kaliumdichromatlösung giebttr ete otal gohalt an Blei in Proc. an, von welchem man die als Superoxyd ver-&WU Ble!men S e in Abzug bringt, um den Bleioxydgehalt zu erfahren. Atom-(Hc\\ des Bleies = 207, das des Hyperoxyds (Pb0 2 ) = 239, des Oxyds

W >= 223.Chi. acu Fleck soll man 0,5 g mit Salzsäure in einem Kölbchen erhitzen, dasge g( ,i ln e i"e in 2 Fläschchen befindliche Kaliumjodidlösung leiten und das ab-1881 0 no Jod durcß Normal-Natriumhyposulfit titriren (Rep. d. analyt. Chem.

> 8 - 82, Arch. d. Pharm. 1881, 2. Hafte S. 371).ttäW asnren (Handb. II, S. 749). Ueber dieselben veröffentlichte B. ******hi ff 1 Im Polyt. Notizblatte 1876 (und pharm. Centralh. 1876 8. 142144).Öa R ,i. ract g efa sse, Abdampfschalen etc. eignen sich Mischungen von 1ÖU ib.a 8c] aU Pulv«H- mit 60 Th. ealcinirten. Borax oder mit 30 In. Pott-fr ei Clle °fe 60 Th. Soda. Diese Ciasuren schmelzen schwer, sind aber bl ei -<M- n harto ^d nicht abspringende Glas« erhält man ..ach der etwasİ lrten Vorschrift Richard's, welche aber auch ble.re. ,st Man fnttetbett >cnge von Th. 100 Soda, 80 Borsäure (geglühte), 12,5 Kaolin,