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Plumbum oxydatum.
oder noch besser durch Vaseline zu ersetzen. Dadurch erlangt man eine Salbfyderen Consistenz sich bei der Aufbewahrung nicht verändert und welche keine 0widrigen Geruch annimmt. So lange die Vorschrift der Ph. Germ, in Geltungbleibt, ist auch nur die frisch bereitete Mischung aus Bleipflaster unLeinöl ana zu dispensiren und keine andere Mischung, es wäre denn, dass d eArzt eine andere Mischung forderte. Alle übrigen Vorschriften haben also keW eWerth. Die mit Olivenöl oder Vaselina alba bereitete Mischung sollte *Unguentum diachylon album unterschieden werden. In Wien unterscheidman zwei Diachylonsalben, wie sie auch im Handbuch II, S. 753 sub I u°" ,.angegeben sind. In dem Wiener Recepttaschenbuche von Czuberka (1^8 'sind angegeben
Sig. Diachylonsalbe. Besser zuberei* 6wird die Salbe nach folgender Form 01,
Vf Emplastri Diaohyli simplicis liquefactiOlei Lini ana partes aequales.D. S. Alle 12 Stunden durch 14—21Tage zu wechseln (bei stinkendem Fuss-schweias). Diese Salbe wird auf Leinwandgestrichen und auf den frisch gewasche-nen, gut abgetrockneten Fuss derart auf-gelegt, dass es denselben allenthalben ein-hüllt. Zwischen die Zehen werden Plu-masseaux, die auf beiden Seiton mit der-selben Salbe bestrichen werden, einge-schoben. (Auf S. 220 des Wiener Kecept-taschenbuches.)
i£ Emplastri Diachyli liquefacti
Olei Lini cocti ana 80,0
Olei Lavandulae guttas 8.M. f. unguentum.
ijc Olei Olivarum 160,0
Lithargyri 40,0. .
Coque 1. a. in ungt. molle, dein adde
Olei Lavandulae guttas 15.Miscendo fiat unguentum. .
Sig. Messerrückendick auf Leio**"izu streichen und binnen 24 Stunden *'^zu wechseln. Nöthig ist es, die *, e0mit einem Tuche fest an den betreffen t0 „Körpertheil anzudrücken. Auf beW«j£ B .Stellen soll eine Lösung von Borax, ", oB ggeist oder Carbolsäure in Anweu -_kommen. (Auf Seite 227 dos Wien 61cepttaschenbuchos.)
Bei infiltrirter Haut und nässenden Eczemen passen energische Wasc
Abtrocknung und darauf: Unguentum diachylon- ^inta" zur Ph. Austriaca ist unter der Ueberse. .
mit Schmierseife, hierauf
In den „ AdditamCuuu, &ui j. h. iiuoiiiau» mu umtu um u^** — «ipi*Unguentum diachylon angegeben, diese Salbe aus 100 Th. frisch bereitetem » ^pflastcr, 70 Th. Olivenöl und 4 Th. Lavendelöl zu bereiten. Wenn ^österreichischer Arzt Ungt. diachylon vorschreibt, so wäre nur diese Mise' 1 " 1 edispensiren. &e $ t ,
Dass auch die Diachylonsalbe Bleivergiftungen veranlasst, ist durcü g
fahrung constatirt. Diese Vergiftungen treten nicht sofort ein, oft erst in .^
Wochen. Ein nicht schädlicher Ersatz des Bleioxyds, des Bleiweisses, Bj 0 ' g j CB
ist Wismuth als Oxydhydrat, Carbonat, Subnitrat. Hebea's Salbe wüi ^ gg ,
vielleicht durch ein Geraisch aus 1 Th. Wismuthsubnitrat und 9—10 jj-jjeud
line oder Adeps ersetzen lassen, obgleich man die Bleisalbe für kräftiger
ansieht. Gegen Fussschweiss hat man wahrlich bessere Mittel.
beson
Emplastmm adhaesivum. Um das Austrocknen des Heftpflasters, ^ders des gestrichenen, zu verhindern, genügt ein Zusatz von 3—4 Proc- ^
Heftpflaster, Bleipflastor und verwandte Präparate liefert fc
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Dieterich, ehem. Fabrik zu Helfenborg bei Dresden, von vorzüglicher
Plumbum oxydatum rubrum, Mennige (Handb. II, 747). 0. S& v &' st ,\ l0 ndas Blei zu der Gruppe des Zinns, Silicium und Kohlenstoffs, da » u ° 1?ÖI)11 e,Fkemy (1844) zeigte, dass das Bleihyperoxyd mit Basen Salze bil ,!] e ;iiyP er "welche mit den zinnsauren Salzen (M^Sn0 3 ) congruiren, und dass das » vo»oxyd als Bleisäure (H 2 Pb0.,) angesehen werden könne. Durch Sehn*l gioBKOH mit Pb0 2 stellte Seidel ein Kalisalz (K 2 Pb0 3 + 3H 2 0) her, *eic