Plumbum jodatum. — Plumbum oxydatnm.
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jjwonlöstmg mit nicht überschüssigem Natriumcarbonat ein braunes Jodid (SCHLAS-u Enhaüfe N; L'Union pharm. XIX, S. 39).
. i$ Hydrargyro-Pluinbum jodatum, Plumbum jodatnm cum Hydrargyro (1er-
wio) jodato, Joduretum Plumbi et Hydrargjri, Bleipecksilbcrjodid (PbJ 2 +HgJ 2 ). 20 Th.
p. ß'jodid und 10 Th. rothes Mercnrijodid werden unter Reiben mit dem
still gemischt, mit 60 Th. de still. Wasser Übergossen, unter umrühren in der
aim e ,j os Wasserbades eingedampft, noch halb feucht an einem mildwarmen
„ e aus getrocknet, zerrieben und in dicht geschlossenem Gefäss vor Tageslicht
ses <*Ützt in der Reihe der Gifte aufbewahrt.
Qipll bildet dieses Doppeljodid ein aus rothen glänzenden krystalliuischen La-40n 6n ^stehendes Pulver von scharfem metallinischem Geschmack, löslich in« ,. *"• kaltem, in 100 Th. heissem Wasser, auch löslich in Weingeist undjq,. er - Duhamel führte es in den Arzneischatz ein, es wird aber wie dasBlei-][ selten (bei Syphilis) angewendet. Die Dosis ist derjenigen des rothen Mer-ri J°äids fast gleich. Stärkste Einzelgabe 0,04g, stärkste Tagesgabe 0,12g.
I 1 ) Einplastrum Plumbi jodati.
Jo dide 0 f Lead Plaster Ph. Briticae.
•'iisnn lumbi Jodati subtilissime triti 5,0.0lj 6 cum
5 m plastri saponati
antp ei ' il i ti Resinae Pini ana 20 >°ea leni calore emollitis.
ges ( .i,' ,8 X ei ' z um Zortheilen von Driisen-W» lsten -) Mit erwärmtem Spatel aufWen zu streichen.
fe
(2) Ungnentnm Plumbi jodati compo-situm Ricoki).
ty: Plumbi jodati
Camphorae tritao ana 3,0
Extracti Belladonnae 2,0
Opii pulverati 1,0
Spiritus Vini 2,0.Conteiendo mixta commisce cum
Adipis suilli 25,0.
D. S. Zum Einreiben (gummöser Ge-schwülste).
Plumbum oxydatnm.
v. Jf le iglättc wurde wiederholt mit Calciumsulfat (bis zu 4 Proc.) verun-
einigt
mit t an Setroffen. Zur Erkennung dieser Verunreinigung wird die Bleiglätte
Es s ; ~.? roc - Aetzammonflüssigkeit macerirt und im Filtrat, nach der Sättigung mit
%re Ufe ' Schwefelsäure mittelst Baryumchlorid und Kalkerde mittelst Oxal-
de 8 B| n . acll gewiesen. Quantitativ bestimmt man das Calciumsulfat durch Lösung
Pall e ' 0xv ds in verdünnter Essigsäure oder Salpetersäure unter Erwärmen und
erd e " J^er Lösung mit überschüssigen Aetzammon. Im Filtrate wird dann Kalk-
ttn d Schwefelsäure bestimmt.
8ch r^di
Unsi
lf J n Snentnm diachylon Hebka hat auf S. 753, Bd. II des Handb., zwei Vor-c ^. en erhalten. Da das Gemisch aus gleichen Theilen Bleisalbe und Leinöl,Gerugi 6 ^; Germanica vorschreibt, bei der Aufbewahrung einen unangenehm'-»Bach v ann ' mmt ) so hat sich im Verlaufe einiger Jahre ein Aufstellen und Jagenkla r 01 ' 8cnr iften eingefunden, ohne dass man über den Zweck dieser Salbe«m a ! ,e ^ resen wäre. Hbbba wollte das Bleipflaster in Salbenform anwenden, undBl ei " ch "Jen billigeren Preis dafür dem Publikum zu sichern, verdünnte er dasdad,, r vf ter nicht mit Olivenöl, sondern mit dem billigeren Leinöl, ohne aut den«Vl,K resultirenden üblen Geruch Gewicht zu legen. Dass die mit LemolKL , itete Mischung ganz unbrauchbar sein soll, wie z. B. Prof. Simon inn Ur Slau (Pr. Arzt. 1881, S. 211) angiebt, ist auffallend und scheint diesem Arzteni «hS C alte ^lagerte Salbe zu Gesicht gekommen zu sein. Den Aerzten undnt08t wreichischen Apothekern ist es erwünscht, das Lemol durch Olivenöl