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Erg.-Bd. (1884)
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Plumbum jodatum. Plumbum oxydatnm.

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jjwonlöstmg mit nicht überschüssigem Natriumcarbonat ein braunes Jodid (SCHLAS-u Enhaüfe N; L'Union pharm. XIX, S. 39).

. i$ Hydrargyro-Pluinbum jodatum, Plumbum jodatnm cum Hydrargyro (1er-

wio) jodato, Joduretum Plumbi et Hydrargjri, Bleipecksilbcrjodid (PbJ 2 +HgJ 2 ). 20 Th.

p. ß'jodid und 10 Th. rothes Mercnrijodid werden unter Reiben mit dem

still gemischt, mit 60 Th. de still. Wasser Übergossen, unter umrühren in der

aim e ,j os Wasserbades eingedampft, noch halb feucht an einem mildwarmen

e aus getrocknet, zerrieben und in dicht geschlossenem Gefäss vor Tageslicht

ses <*Ützt in der Reihe der Gifte aufbewahrt.

Qipll bildet dieses Doppeljodid ein aus rothen glänzenden krystalliuischen La-40n 6n ^stehendes Pulver von scharfem metallinischem Geschmack, löslich in« ,. *" kaltem, in 100 Th. heissem Wasser, auch löslich in Weingeist undjq,. er - Duhamel führte es in den Arzneischatz ein, es wird aber wie dasBlei-][ selten (bei Syphilis) angewendet. Die Dosis ist derjenigen des rothen Mer-ri J°äids fast gleich. Stärkste Einzelgabe 0,04g, stärkste Tagesgabe 0,12g.

I 1 ) Einplastrum Plumbi jodati.

Jo dide 0 f Lead Plaster Ph. Briticae.

'iisnn lumbi Jodati subtilissime triti 5,0.0lj 6 cum

5 m plastri saponati

antp ei ' il i ti Resinae Pini ana 20 >°ea leni calore emollitis.

ges ( .i,' ,8 X ei ' z um Zortheilen von Driisen-W» lsten -) Mit erwärmtem Spatel aufWen zu streichen.

fe

(2) Ungnentnm Plumbi jodati compo-situm Ricoki).

ty: Plumbi jodati

Camphorae tritao ana 3,0

Extracti Belladonnae 2,0

Opii pulverati 1,0

Spiritus Vini 2,0.Conteiendo mixta commisce cum

Adipis suilli 25,0.

D. S. Zum Einreiben (gummöser Ge-schwülste).

Plumbum oxydatnm.

v. Jf le iglättc wurde wiederholt mit Calciumsulfat (bis zu 4 Proc.) verun-

einigt

mit t an Setroffen. Zur Erkennung dieser Verunreinigung wird die Bleiglätte

Es s ; ~.? roc - Aetzammonflüssigkeit macerirt und im Filtrat, nach der Sättigung mit

%re Ufe ' Schwefelsäure mittelst Baryumchlorid und Kalkerde mittelst Oxal-

de 8 B| n . acll gewiesen. Quantitativ bestimmt man das Calciumsulfat durch Lösung

Pall e ' 0xv ds in verdünnter Essigsäure oder Salpetersäure unter Erwärmen und

erd e " J^er Lösung mit überschüssigen Aetzammon. Im Filtrate wird dann Kalk-

ttn d Schwefelsäure bestimmt.

8ch r^di

Unsi

lf J n Snentnm diachylon Hebka hat auf S. 753, Bd. II des Handb., zwei Vor-c ^. en erhalten. Da das Gemisch aus gleichen Theilen Bleisalbe und Leinöl,Gerugi 6 ^; Germanica vorschreibt, bei der Aufbewahrung einen unangenehm'-»Bach v ann ' mmt ) so hat sich im Verlaufe einiger Jahre ein Aufstellen und Jagenkla r 01 ' 8cnr iften eingefunden, ohne dass man über den Zweck dieser Salbe«m a ! ,e ^ resen wäre. Hbbba wollte das Bleipflaster in Salbenform anwenden, undBl ei " ch "Jen billigeren Preis dafür dem Publikum zu sichern, verdünnte er dasdad,, r vf ter nicht mit Olivenöl, sondern mit dem billigeren Leinöl, ohne aut den«Vl,K resultirenden üblen Geruch Gewicht zu legen. Dass die mit LemolKL , itete Mischung ganz unbrauchbar sein soll, wie z. B. Prof. Simon inn Ur Slau (Pr. Arzt. 1881, S. 211) angiebt, ist auffallend und scheint diesem Arzteni «hS C alte ^lagerte Salbe zu Gesicht gekommen zu sein. Den Aerzten undnt08t wreichischen Apothekern ist es erwünscht, das Lemol durch Olivenöl