Pluinbum. Bleivergiftung.
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Der viertägige äusserliclie Gebrauch der Bleisalbe, des Bleiwassers kann beianchen Personen eine Bleiintoxication herbeiführen. Diese wird wohl nur selten
des TM U - t '- WeiI Sie nicllt alsbaId ' sondern erst 5 ~ 10 Ta S e nach dem Gebrauchhin 1 m!ttels wahrnehmbar wird. In einem Falle hatte eine Frau 8 Tagena l^lf 1 a " f ein0 Wunde über dem Knöchel Bleisalbe angewendet. Sechs Tageein 1 Sistiren des Gebrauchs der Bleisalbe trat Anschwellung der KiefernFia l- 88 Z . amiflcisc]i zeigte einen lividen Saum und die sonst geistig kräftige8 of U f i e ' nige Tage nicnt nur an Gcdächtnissschwächc, auch konnte sie nichtQ a ?' das fassen, was ihr gesagt oder erzählt wurde. Durch Gebrauch schwachere " Fe rrojodids schwand dieser Zustand im Verlaufe von 4 Tagen (Hageb).Gall . ÜSCIIAT traf nacü dem Eingeben von Bleiacetatpillen sowohl in der»cute' « 1G aUcl1 in Leber und Darmtractus Blei an. In einem Falle eines sub-der T , turmsmus ? welcher letal verlief, fand Potain im Gehirn 0,006 und inHai- °>°36g Blei. Annuschat konnte bei Bleivergiftungen kein Blei im
e antreffen, sofort aber, wenn Kaliumjodid innerlich zur Anwendung kam.Pfl E Loos constatirte den Uebergang des Bleies aus bleihaltiger Erde in dieSifti Zen ' ' n das Gemüse, un d io Folge des Genusses dieses Gemüses Bleiver-(j a| n S- Kuben von ca. 650g Gewicht enthielten 0,01g und 0,0136g Blei.
Qr j^- üb. d. Fortsein-, d. Pharm, etc. XII [1877] S. 536.)H 4ll er die Wirkungen des Bleies im thierischen Organismus veröffentlichtein j T ^ CK eine Arbeit im Arch. f. experiment. Path. etc. IX, S. 152, im Auszuge
m - Neuigk. 1879, Nr. 2.fühj. eac htung verdienen 0. Rknnekt's Wahrnehmungen, welche zu dem SchlüsseSoja ' . 8 s ' c ^ die chronische Bleivergiftung hereditär zu zeigen vermag, be-konunj. le ybei der an der chronischen Bleivergiftung leidende Vater in Betrachte 'gentl' ^^ 6 Binder zeigen schon bei der Geburt oder bald nach derselben eineber a f " lmlic . ue grössere Form des Kopfes. In Folge des Vorspringens der Tu-tali s t . r 1 ° ntalia und parietalia ist der Kopf mehr eckig. Der Diameter biparie-st ärk er - 6I ? eigt den Diameter bitemporalis, der Schädel wächst verhältnissmässigv 0l>ie °der schneller. Sonst wachsen die Kinder normal, nur zeigt sich eineC 0ntl ! J^dc Disposition zu krampfartigen Erkrankungen (klonischen und tonischen8t erl) e onen der Rumpf- und Extremitäten-Musculatur). Von diesen KindernNem^, 1 50 Proc. frühzeitig (Centralbl. für Gynäkologie 1881, 6. August; Med.
**• 1881, S. 285).etB Pfoh] S ■ Pr °P n y la cticum gegen Bleivergiftungen hat man Schwefelsäure-LimonadenBtn re 1 e "» z - B. eine Mischung aus 20 g Glaubersalz, 2 g verdünnter Schwefellatl &end Zucker und 1—2 Liter Wasser. Die in die Verdauungswege ge-
feitjj • en , Bleipartikel werden dadurch unschädlich gemacht, aber nicht die be-
die Circulation der Säfte eingetretenen. a
kön ne ° n Kaynek wurde constatirt, dass Bleivergiftung akute Manie erzeugentäu Sc ^ Wc khe mit gemeiner Paralyse viel Aehnliches habe, dass sich Sinnes-^0^^ ngcu > besonders Gesichtstäuschungen und Geistesstörungen einstellen können.ode r i; v S ? K un d Savage beobachteten ausser der Bleilinie am Zahnfleisch (grauer2un ge {. r Zahnfleischrand in wechselnden Combinationen) Tremores an Hand,8c Wä ch Ppen > auch Konvulsionen, Amaurosis neben acuter Manie oder Ristesö>oi P ' e - Aktins beobachtete ebenfalls neben grosser Muskelschwäche Md Ire-SdJJ?" Zu stand von Depression und Geistesschwäche, besonders Gedacht-
ac «e (Med. Neuigk. 1880, S. 367).^nSi 1 "! 8 Und A " a 'yse (Handb. II, S. 724). Cameiion empfiehlt die Be-
Dnfi Bleies in seinen Lösungen als Jodat.
UlUc1 ' Jodsäure oder durch alkalische Jodate wird namheh das Blei aus