Platinum. — Plumbum.
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Eisen zu platiniren. Nach dem Engl. Patent J. H. Johnson's wird dem Eisen
a " s B1 ei und Kupfer bestehender üeberzug gegeben und auf diesen bringt
n dann das Platin. Für den ersten üeberzug nimmt man ein aus 44 Theilen
m jt S ?p rem B { ei und 9 Tn - Kupferoxyd zusammengesetztes Gemenge, rührt es
so h , erf,entüni01 zu einem Breie an, trägt mit feiner Bürste auf und erhitzt den
reit t ■ " Ge S enstan d- Die Platinircomposition wird in folgender Weise be-
ano , 10 Th. Platin werden in Chlorid verwandelt, dieses mit 5 Th. Aether
ß« ? rt lm ^ an der Luft stehen gelassen, bis der Aether verdampft ist. Der
Lav "5 wird mit einem aus 20 Th. Bleiborat, 11 Th. Mennige und etwas
AmTi Ö * bestehenden Bre,e vermengt und dem Gemenge schliesslich 50 Th.
äen a • °' zu & esetztl In diese Composition taucht man nun die zu platiniren-
Artikel, lässt an der Luft trocknen etc.
Meli il ^' a ^ n ' run s des Ei s e ns, Zinnes, Weissbleches und Messings,Abu C ' e "ager in seinem Laboratorium häufig ausführte und welche nach etwaiger•Bit, Uns leicht restituirt werden kann, besteht darin, Platinichlorid (1 Th.)mit W • * e * Wasser zn ubergiessen, mit Salzsäure schwach sauer zu machen, dann(bis llge ' s * (circa 20 Th.) zu mischen, die Mischung auf 3 / i ihres Volumens(60 * ,f * ^ fl .) einzudampfen und nun mit einem vielfachen Volumen AetherlösuiT • ^'^ zu ver ^ ünnen - Mit dieser Flüssigkeit oder einer Platinichlorid-Slän m ^'"geist und Aether wird ein leinenes Läppchen getränkt und daseir Ca e °^ e °& or reingeputzte Metall kräftig berieben. Das Metallstück wird auft>l at - „~ C. erwärmt und dann mit Wolle oder Leinen gerieben, damit deräi e q erzn g Glanz erhält. Der Platinüberzug, welcher stahlgrau ist, schütztd(i n , eia thschaften vor Rost und Oxydation und macht sie vor Einwirkung ver-
cr Säuren und der Alkalien sicher.
u eber die verschiedenen Methoden der Platinirung vergl. Handb. II, S. 721.
Plumbum.
leiten r ° f ' A " Wagner (München), welcher die Einwirkungen verschiedener Flüssig-Ble^ 1 Un<i Lösungen auf die verschiedenen Metalle (in circa 13qcm grossenB eo) Y e xperimentativ studirtc (ph. C. 1876, S. 107 u. 117), machte folgendebegriff gen : » Bloi wird bei Zutritt von kohlensäurefreier Luft stark an-chl oril en T von Aetznatron, bedeutend durch Kalkwasser, weniger durch Kalium-dlr^ » Na Wumchlorid, Magnesiumchlorid, Salpeter und Salmiak, noch wenigerA e t Zn ,, estill irtes Wasser, gar nicht durch Kaliumsulfat und Natriumcarbonat.in t* ° n > Kalkwasser und Salmiak waren im Stande, merkliche Mengen Blein ür g 8un g überzuführen, es lösten aber Magnesiumchlorid und destill. Wassertti e t all PUrcn ; Kaliumsulfat, Natriumcarbonat, Salpeter und Chloride der Alkali-*'rkt ° ntcn gar kein Blei auflösen. Bei Zutritt von Kohlensäure und Luftchl 0r ; f] am stärksten Magnesiumchlorid, dann Salpeter und Kaliumchlorid, Natrium-^irkn * eni & er destill. Wasser und Salmiak, Kaliumsulfat blieb gleichfalls_ohnea U en \ auf Blei > w °bei auch keine Spur von Blei gelöst wurde, wahrend von^ngen n Lö8 <wgen merkliche Mengen Blei gelöst wurden." Diese Beobacb-
, ^sprechen den bereits im Handbuch II, S. 723 angegebenen.ClV itd bci gewöhnlicher Temperatur von concentrirter Schwefelsaure unterVh?f Ung vo " Wasserstoff angegriffen und das in einem Maasse, dass eine«%>»« dieser Säure in dicht geschlossenen Bleigefössen gefa irl.ch ist^ndem*• IW* Gefasse aufgetrieben und dann zersprengt werden. James Napieb,
ATl °ck. Chem. News 42. S. 314-816; Chem. Centralbl. 1881, S. 89.)
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