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Piincreatinum. Massa ad clysma.
vorhanden ist, oder mit einem Wiegemesser bis zur Bildung eines BreieB zerkle'"nert, auch wohl durch ein Haarsieb gerieben. In diesen Zustande mischt fflandie Drüse den Speisen bei, welche aber nicht viel über 40 ° C. warm sein dürfe 11 'Die Dosis dieser
Pulpa panereatica, Pankreasbrei, für eine Mahlzeit ist 1 Theelöffel, d° c ^auch eine mehr denn doppelt so grosse Menge bleibt ohne Nachtheil. Man ve 'gleiche weiter unten. . ■
Rationell verfährt man, wenn man die Pankreasdrüse gerade mit sovieWasser, welches auf ein Liter 1 g oder 20 Tropfen Salzsäure enthält, übergief *jdass die Drüse damit bedeckt ist, und 12 Stunden beiseite stellt. Dadurch w 1das Ferment, Pankreatin, abgespaltet und frei. In diesem Falle ist die & eStellung eines
Infnsnm Pancreatis, Bauchspeicheldrüsenaufgusses vorzuziehen, best»ders aus der Drüse des Rindes, welche ein wenig appetitliches Aussehen hat-musförmige Drüse wirkt übrigens sicherer und besser als der Aufguss. JDarstellung des Aufgusses in der Küche der Hauswirthschaft wird die 1»enthäutet, vom Fett befreit und in ein Mus, wie vorhin angegeben ist, verwdelt. Dann wird die Masse aus 1 Drüse mit 0,5 Liter lauwarmem *Vasübergössen und mit lg Kochsalz versetzt und unter biswoiligem UmrülnciiStunden macerirt. Hierauf bringt man die Mischung in ein Brühsieb oder 1 ''sieb und lässt das Flüssige ablaufen, welches letztere man durch sanftesrühren unterstützt. ^ . ^
Die trübe Flüssigkeit, welche weichlich, einigermassen einer kalten fielbrühe ähnlich schmeckt, wird mit massig warmer Fleischbrühe oder Gemüsemischt genossen. Die Speise, welche mit der Pulpa vermischt werden soll»höchstens bis zu 45 ° C. warm oder nur so heiss sein, dass sie ohne sentn ^hafte Empfindung auf die Zunge genommen werden kann. Um den nie"genehmen weichlichen Geschmack zu verdecken, ist ein stärkeres Wüw en , ßSuppe oder Speise, mit welcher die Mischung stattfinden soll, erforderlich. P* ^Gewürze sind Petersilie, Sellerie, Garbe (Kümmel), mich Zimmt, Muskatnuss, Mu ^,f.blüthen, Englisches Gewürz, Salz. Bei Abdominaltyphus ist es wesentlichegäbe, die Pulpa als eine tenerrima herzustellen und sie durch Quirle 0 ^^mit einer 3—4-fachen Menge der Suppe und einein frischen Ei innig z u mlSum diese Portion mit dem Reste der Suppe zu vereinigen. „ a« 9
Zur Einführung des Pankreas per anum dient eine emulsive Miscnu g fpulpa tenerrima des Pankreas, 1 — 2 Eigelb und concentrirter FleischbruHeine Lösung von 3—5g Fleischextract in 50ccm Milch. Zur Darstellung ^
welches lf
Massa ad clysma nntriens Leubb (Handbuch H, S. 623) werden wi^geben 300 g von Bindehaut befreites Rindfleisch und IOC
tore von der Haut und dem Fette befreit ist, zuerst mittelst utu *■«"- ^maschine, dann in einem Porcellanmörscr mit starkem Holzpistill in e ^ÄoG-tenerrima verwandelt und diese Masse mit circa 150ccm Wasser von 40 • ^
»g raiiKieas, "-™- , n „v e -mittelst der Fle^»»*
Im Sommer, wo sich diese Mischung nicht 36
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Wasser ein erwärmtes Gemisch aus 100g Glycerin und 50g Ma ^ aü clell>
unter Agitiren gemischt, im Sommer, wo sich diese Mischung nicui j'" i5 q c co 1conservirt, genügt ein Zusatz von lg Kochsalz, lg Borax und in Stelle der l_ rffli0 .
LeüBB lässt die Drüse mit 250 cem Glycerin in eine pulpa tenerrima verw
und die Mischung auf 3 Fleischportionen ä 150—200g vertheilen. ^
Anwendung. Dass die Ernährung per anum unter Beihilfe yon * hrU ngoder Pankreatin eine perfecte sein kann und in den Fällen, wo die I» /; „
von Nahrungsmittel per os unmöglich ist, vollkommen geni'gt, die Erna' j^peiiermöglichen und das Leben zu erhalfen, wurde durch eine Unzahl v°