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P.increatinum.
durch Filtration getrennt und mit einem Ueberschusse Weingeist versetzt.Dadurch entsteht ein in Wasser löslicher, in der Wärme coagulirender Nieder*schlag, welcher die 104-fache Menge gekochten Eiweisses zu lösen vermag uDauf Fett und Stärkemehl wirkungslos ist. Er ist Myopsin in reiner Gestalt uUbildet auf Glastafeln eingetrocknet granatfarbene glänzende Schuppen.
Die beiden anderen Fermente sind ebenso leicht zu scheiden, nur nicht stotal rein wie das Myopsin zu erlangen. Dazu muss man sich Pankreassaft voRinde verschaffen, welcher nur 3,0 Eiweiss, aber 17,0 Stärkemehl und 1",Fett zu lösen vermag.
Darstellung des Steapsins, Stcapsinnm. Zu einem filtrirten und concentrirfe"Rindspankreassaft setzt man so viel verdünnten Weingeist, dass die Miseung gegen 21 Proc. absoluten Weingeist enthält. Nach 24 Stunden wird deNiederschlag gesammelt und mit einem 21-proc. Weingeist ausgewaschf •
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Auf Glastafeln ausgetrocknet bildet er glänzende durchsichtige Plättchen,
in Wasser, daraus durch verdünnten Weingeist fällbar und durch Essigsäureseiner fettlösenden Wirkung zerstörbar. Er bildet das Stoapsin, welches24-fache Menge seines Gewichtes Fett zu zersetzen und zu lösen vermag, aauf Stärkemehl wirkungslos ist.
Abscheidung des Amylopsins, Amylopsinum. Hierzu werden 100,0 des k a ®_Auszuges der Bauchspeicheldrüse des Rindes mit einem Gemisch aus 12,0 • vdünnter Essigsäure (1,040 sp. G.) und 60,0 Wasser versetzt, der aa r »hervorgehende Niederschlag sofort abgesondert und 2 Stunden später das Fimittelst soviel Weingeistes von 0,850 spec. Gew. gefällt, dass die Misch ^gegen 50 Proc. absoluten Weingeist enthält. Der Niederschlag wird gesamund mit einem 50-proc. Weingeist gewaschen. Auf Glastafeln getrocbildet er glänzende citronengelbe Plättchen, welche in Wasser löslich sind,dieser Lösung fällbar durch Weingeist und concontrirte Essigsäure, und i»Wärme coagulirend. . -
Eigenschaften des Pankreatins des Handels. Dieses von DefbesNEPrüfung unterworfene Präparat war ein gelbes, hygroskopisches Pu* veI q e ; n eanimalischem Geschmack. Es enthält 70 Proc. in Wasser Lösliches. .^Lösung gerinnt wie Hühnereiweisslösung. Es löst die 30-fache Menge iw ^ &verwandelt die 8-fache Menge Stärkemehl in Glykose und zersetzt dieMenge Fett. % jritis-
Die Lösung (Digestion) vollzieht sich in einer äusserst schwach Baure ^- aS3 crsigkeit. Ein Tropfen Milchsäure reicht auf 25,0g Albumin und 25,0g ^.. rin eaus. Die Wirkung auf Stärkemehl und Fett vollzieht sich direct bei einer ^von 20—40 °C. Ein Pankreatin aus deutscher Fabrik bildete, wie DbFBES^ ^giebt, ein weissliches Pulver von BÜsslichem Geruch und käsigem Geschtna» j<^Roquefortkäse erinnernd. Es bestand aus 80 Proc. Milchzucker und 1 q
unlöslicher Substanz. Das Lösungsvermögeu auf Eiweiss variirte z wl8Cund 6,0. gfark
Ein Pankreatin des französischen Handels bildete graue Stücke v ^animalischem Geruch und Geschmack. Es war vollständig in Wasser los ^ (& benthielt keine fremde Substanz, doch coagulirte seine Lösung nicht in dei ^^tund löste es Eiweiss nicht. Ein gutes Präparat soll die 30-fache Menf?e | iaJ ßfe»-löscn. Demnach müsste das 20-proc. Präparat, wenn es von guter t» eheit ist, die 7-fache Menge Eiweiss lösen. s fM&&
Diese Präparate scheinen nicht mehr im Handel zu sein, wenigstensdie Löslichkeitsverhältnisse mit den heutigen Waarcnsortim nicht ubere !^ c i^rP e '
Das Pankreatin, der wirkende Stoff in dem Safte der Bauchspeic