Nicotiana. — Nigella.
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and 8. 177) zugezählt und in Betreff seiner Bestandtheile und Zusammensetzung** ein solches beurtheilt werden. Selbst in dem Falle, wenn er gar keinena oak enthält und dieser Umstand von dem Verkäufer nicht geheim gehaltenoder dem Käufer bekannt ist, kann er nicht als eine verfälschte Waare an-sehen werden. Der SchneebergerSchnupftabak, viele Augentabacke ent-ten z. B. keinen Tabak und dennoch ist ihnen der Name „Tabak" nicht«reitig gemacht worden.
t h v * Bestimmung des Nicotingehaltes wird eine Portion des Schnupf-
10* ' m Wasserbade ausgetrocknet, um den Feuchtigkeitsgehalt zu erfahren.
jjjj Wer den dünn ausgebreitet ungefähr 10 Stunden einer Wasserbadwärme von
, v. ausgesetzt, in welcher Zeit das etwa anhängende Glycerin völlig ver-
isten dürfte. Dieser Glyceringehalt ist als Feuchtigkeitsgehalt anzusehen. Dann
en 20g des Tabaks, so feucht wie er ist, mit 100g Wasser, welches mit
Sv v ^ r ^' inn ter Schwefelsäure versetzt ist, extrahirt, der Auszug bis zur dünnen
j updicke abgedampft, mit soviel Ammoniak versetzt, dass eine äusserst schwach
<' Reaction verbleibt, hierauf bei gelinder Wärme weiter eingeengt und mit
badi
"utem Weingeist extrahirt. In einem Glaskolben in der Wärme des Wasser-wird der Weingeist abdestillirt, der Kückstand mit Wasser aufgenommenden • aU ^ 100 ccm m it Wasser verdünnt. Zwei Portionen von je 25ccm wer-Plie' t Kaliummercurijodidlösung titrirt. Die Zahl der verbrauchten cem multi-Sch mit °> 00405 (Vioooo Aec l- Nicotin) ergiebt den Nicotingehalt in 10gWä" U ^k" Vergl. al 'eh Handb. II, S. 552. Einfach und sicher geschieht dieist tv^ Nicotins als Picrinat, wie dies oben unter Nicotin naher angegebenieselbe kann in den übrigen 50ccm des Auszuges vorgenommen werden.
Nigella.
Q r, en "amen der bei Moskau eultivirten Nigella sativa L. unterwarf Henry
päter N NI8H (Pharm - Journ - and Transact - 18 8°> 8. 909; Sitz. Ber. d. Dor-*eich r *-"G* es - 1879, S. 94) eine Untersuchung und constatirte er einige Ab-
1) Ei ^ ,en Von dem * n Deutschland geernteten Samen. Bestandtheile waren:Siibsh ' n > r 2 nBamm enaetzung wenig gekannte, nicht flüchtige fluorescirendeßerhur ' rk,NI8 ch's Nigellin, war gegenüber dem Deutschen Samen nur in sehr(in der 7j ^V Vl ' l|r eteii. Fs unterscheidet sich von dem Paeoniofluorescin*) Der J u,eon ^ a peregriiia vorkommend) durch seine Löslichkeit in Petrolätber.und dar' et, , tg ehalt der Samen betrug 35 Proc. Das Fett war dunkelgelbbraun^fand"* • ear i usaur e, Palmitinsäure und Myristinsäure nachweisbar.m ' lt Sal- 611 " 81011 ™ 8amen ferner 3) eine nicht glykosid ische Substanz, weichek»lotd^ SaUr< j gekocllt Ericinolgeruoh entwickelte; 4) ein unbeständiges AI^ er VerV^ 6 nwht durch Ausschütteln gesondert werden konnte und sich in
T0.p ro '^. Un 8 mit Kaliummercurijodid zum Theil zersetzte; 5) wenig eines inf %kosid M 1Ilgei8t nicllt lösli( ' lu>11 Harzes; 6) ein in Nadeln krystallisirendesSulf 0c ,' Mela nthin, fast unlöslich in Wasser, Aether, Benzol, Petrolätber,W e i n gei ,° n8aure > schwerlöslich in Chloroform, leicht löslich in warmem absolut.als«, r nit l - Mit Wasser geschüttelt schäumt es stark, schmeckt kratzend, hatfallt mit * a P° ni n einige Ärmlichkeit, ist jedoch damit nicht identisch. Es zer-Die p ^P'O«. Salzsäure gekocht in Glykose und ein Harz, Melanthigenin.<! l4 „ m «' dieses Glykosids wurde zu C 20 H M O 7 die des Melanthigenin,, zuÖch Wef e |L S( ' f "" (lr "- Melanthin und Melanthigenin lösen sich in 20 Minuten ini, 8anre mit rosarother Färbung, welche allmählich m Violett übergeht."•"•"'• P»xta. SuppU 50