Nicotiana. Tabak-Untersuchung.
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SMTen als Producte der Fälschung und des Betruges zu beurtheilen. Lägeent1r? ne ^ 8cnui1 » vor > so wäre der Rollentabak, der Blattrippen in Menge^ 4 ' der Packet-Tabak, der von Rippen nicht immer frei ist, als verfälschteaie aufzufassen. Die feinere Blattrippe oder vielmehr der Blattnerv, welchetlie'l I j Ur a ' 8 Einlage in einer Cigarre vorkommen kann, enthält die Bestand-Btn*.: i 8 ^n^ks, Nicotin und Nicotianin, ist nur in der Anordnung des mikro-
«em ni ^ennbaren Zellenbaues von der Blattspreitenfüllung verschieden, einder rv ! an gehöriger Theil, und dennoch soll die Mitbergung dieses Theiles innur '^ arre > w ie behauptet wurde, eine Fälschung sein? Hier kann es sich dochdie f ^ *~"^° des Fabrikats handeln und würde der Sachkenner eine solcheail , emer en Rippen einschliessende Cigarre wohl nur als eine minder gute oderfäls 1!' Umständen als schlechte Waare betrachten, niemals aber als eine ver-
Matt ^ ^ , 'PP enta '°ak besteht aus den kleingeschnittenen Rippen des Tabak-en es Un d gehört der I. Ordnung der Genussmittel an. Behufs Prüfung aufQii'i f "■ an nicht dem Tabak angehörenden Stoffen giebt man ein bestimmtess Pec r •" e ' nen GIa «cylhuler, füllt denselben mit Weingeist von 0,895—0,897unter w ' cnt ( of '' e - verdünntem Weingeist), schüttelt einmal kräftig um, lässtanfscl S * n ^ tcm Rütteln die .Scheidung der Tabakspartikel in Bodensatz und oben-hin t Wimme,| deii Theil vor sich gehen, was in einer halben Minute geschehenmi Sc j ann ' Un( l nimmt nun den letzteren Theil heraus, um ihn optisch und che-
ando* P r, ifen, nämlich um einen Theil in Asche zu verwandeln, aus eineneueren Pii *i
w ird •, '' Cln wässrigen Aufguss zu machen etc. Diese Schwimmopernlionwi e( j ,' (,em am Boden angesammelten mit Weingeist von 0,980 spec. Gewichta lf V 1 ■'""' f ' (U obenauf schwimmende Theil gesondert und untersucht. Hier-aus (j| e,ne neue Schwimmoparation mit 10-proc. Kochsalzlösung vorgenommen,sammelt 61 " aoer c " e am Grunde der Flüssigkeit angesammelten Theile ge-
an 8enom TUW '' tlom abwaschen, Wle oben angegeben, untersucht. Hier ist
Sc uwim 6D ' ( ' ass rein or guter Rippentabak auf einer 5-proc. Kochsalzlösung"men muss.
geben 6 i " Ü8se dieser Theile müssen mit den Alkaloidreagentien NiederschlägeZei| gte'n ° n , :nen die durch Pikrinsäure, Jodjodkalium und Brombromkalium er-8tai 'k und' 0 • amor P n 8ein dürfen. Der Niederschlag durch Mercurichlorid mussferr °cyan" T' 88licn sein - Ferrichlorid darf nicht tintenartig färben und Kalium-^'iigen ke 'nen Niederschlag, vielleicht nur eine unbedeutende Trübung hervor-
Der Qnisich ann nu Pftabak ist als eine künstliche, den Anforderungen der Schnupfer
a| lein au f r en ^ e Zusammensetzung zu betrachten, als eine Waare, welche nicht
a ich ver.i- a ^ besteht und nicht nur verschiedene Zusätze einschliesst, sondern
0 hemisch e S< 'J'.,' 1 ' IU> ' Behandlung erfahren bat, welche den organischen Bau und
ändert ?r lara cter des Tabakblattes mehr oder weniger verwischt und ab-
Hier T l aUch S - 779 "licöer und m i Clür Zwc( ' k emer Untersuchung, die Abwesenheit gesundheitsschäd-^'PränarT RUf * e SeWeimhAnte scharf einwirkender Stoffe zu constatiren, wie^r ein TT l ' Dichromat, Schwefelantimon, Schwefelarsen, Arsenik, ZinnoberStoff e, wl* v a8B »norganischei Stolle, wieGyps, Schwerspath, und stark reizender? io1 ei na .',,;, eratrui ni-hizom, Pfefferarten. Da der Schnupftabak häufig in Stän-diger, Z und verpackt in den Handel kommt, und die mit dem etwa blei-•» ist aufT" 01 in Berührung befindliche Tabakschicht bleihaltig werden kann,Hich t ' e8on Umstand Rücksicht zu nehmen und nicht nur ein 1 heil dieserPrüf W J^T" 1 a "e)' eine Portion aus der Mitte des Tabakpäckchens einer> dUt Bleigehalt zu unterwerfen. Zunächst kann eine mikroskopische Unter-