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Erg.-Bd. (1884)
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Natrum carbonicum, bicarbonicum.

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Da sich das Ammoniak-Soda-Verfahren eingeführt hat, so kann das Natrium-rponat mit Ammoniumcarbonat verunreinigt sein. Die Prüfung darauf wärer jenigen ähnlich, welche unten für das Natriumbicarbonat auf eine Verunreini-gung mit Ammon angegeben ist.

Anwendung. Innerliche Anwendung für sich findet das Natriummonocar-

3 a l. Se ^ n > so auch wird es äusserlich nur selten gebraucht und meist durch

r s lcar bonat ersetzt z. B. in Mund- und Gurgelwässern, Injectionsflüssigkeiten.

Vollbädern und Theilbädern giebt man dem Monocarbonat den Vorzug bei

bad P° da g r a, chronischem Rheumatismus, leichten Hautleiden etc. Im Voll-

ae 20 ° 250g auf 300 Lit., im Fussbade 2025 g.

«atrum sesqnicarbonicura, anderthalbfach kohlensaures Natron, Na-

2 mses quicarbonat ist ein hier und da in den arzneilichen Gebrauch ge-

»enes Natriumcarbonat, welches durch ein Gemisch aus 3 Th. kryst. Natrium-

ocarbonat und 2 Th. Natriumdicarbonat jederzeit ersetzt werden kann. Seine

kUn g ist gleichsam einer intermediäre jener beiden Carbonate.

«atrum bicarbonicum wird mitunter mit dem Namen Digestivsalz, auch Bull-HIC « B Salz bezeichnet.

des 0 , m Mcarboiiicnm pnrnm in den Preislisten der Drogisten ist nach AngabeIjj . EI1E sehen Handelsberichtes ein Natriummonocarbonat enthalte)

onat, während das

enthaltendes Natrium-

Uatnnm bicarbonicum purissimiim das vollgesättigte Bicarbonat repräsentirt.

bonat r - 9" ^ as Ammoniak-Soda-Verfahren der Darstellung des Natriumcar-bj c , 18 '. der Grund, warum seit ein Paar Jahren ein ammonhaltiges Natrium-

, r *K»nat in rinn TT««/11 1»-----4- 1?!-. ------- G----------- A~-~------------Al,H----;1«~ -.,;;----

unat in den Handel kommt,n ^ äissen entsprechend in der Receptur verwendbar und nur das mehr

Ein nur Spuren Ammon enthaltendes wäre

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letzter ^ Ur6n ^ mraon enthaltende Salz wäre zu verwerfen. Zur Erkennung desdicker n breitet man dieses in einem pulvrigen Zustande in circa 0,5 cm

conc p 2 ~3cm breiter Schicht auf einer Glastafel aus und hält einen mitpierg't,. * 8l &säure oder 12,5-proc. Salzsäure genausten Glasstab oder solchen Pa-Neb e i * U . Slichst geringem Abstände darüber, die etwa sich bildenden

deicht ^ e f en emen schattigen oder dunklen Hintergrund betrachtend. Treten hiermeh r if ltbare oder ohne Mühe erkennbare Nebel auf, so enthält das Salz>nn Spuren Ammon und es wäre in der Receptur nicht verwendbar.Spuren Ammon im Salze überhaupt nachzuweisen, giebt man von die-

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das s o ^S in einen annähernd 13cm langen, fingerweiten Probircylinder, soSer en w Cm ^ es untercn Raumes angefüllt sind, aber an der inneren und äus-m asse , and ung des Cylinders keine Salzstaubtheile hängen bleiben. Die Salz-"ufstei ' ln '" ' n emor Weingeistflamme erhitzt, und wenn daraus WasserdämpfeSalzsäur n:illeit m ' An der Cylinderöffnung den mit Essigsäure oder 12,5-proc.sind s 6 & en * 88 ten Glasstab. Wenn auch nur kleine Spuren Ammon vertretenman e ]° ^ fol S«i die bekannten Aminonnebel. In quantitativer Beziehung solid'a onehm 6 unre ' n 'gnng mit Ammoniumbicarbonat bis zu 0,25 Proc als lulftasigetri Umbi en ; Zl » quantitativen Bestimmung giebt man 5 g des gepulverten Na-Gasleit , r " ilts nebst 3 > 5 Aetznatron in einen Glaskolben, verbindet diesen mitUnter Tf M ° hr und Trichter, entwickelt nach Zusatz von Wasser (las Amnionv ei'setyt n und leitct das Gas in verdünnten mit Salzsäure und Lackmus

Sewo» Wei »geist etc. Die Flüssigkeit in der Vorlage wird eingetrocknet undeutsnr! ; üas Gewicht des Ammoniumchlorids mit 1,477 multiplicirt ergiebt diee «nende Menge Ammoniumbicarbonat. Dass dieses Verfahren auch alkali-