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Erg.-Bd. (1884)
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750
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750 Natrum benzo'icum. Natrum carbonicum.

Magnesia-Benz-Acetat ist ein Geheimmittel, welches ein Arzt in Compagnie if^einem Drogisteu zu Spandau unter Beigabe einer gedruckten Anweisung des w*>-brauches und der Anwendung des Mittels in den Handel brachte. Es soll dasseiDdie Schwindsucht heilen und die Benzoate des Natrium und Magnesium zur Basihaben.

Natrum carbonicum.

Jfatrnm carbonicnm crndnm. Die Darstellung des Natriumcarbonats ausNatriumchlorid und Ammoniumcarbonat, Solvay's Ammoniaksodaverfahren, nnd esich von Arthur Bornträger in der Chemiker Zeitung 1880, Nr. 50 und>ausführlich besprochen. Eine mit Natriumchlorid gesättigte Salmiakgeistlösungwird unter starkem Drucke mit Kohlensäure gesättigt. Das Resultat ist in iJsung bleibendes Ammoniumchlorid und pulverig ausscheidendes Natriumbicarbona >welches der Glühhitze ausgesetzt wird. «

Die Darstellung mittelst Trimethylamins ist der ActiengesellschatCroix in Croix patentirt (D. R. Pat. 13397 und Zusatz-Pat. Nr. 5786). Che"!'Ztg. 1881, S. 285. Das erste Patent behandelt die Einwirkung von Trim ®r y egbicarbonat auf Kaliumchlorid oder Natriumchlorid. Das Zusatzpatent dehnt dieVerfahren auf Natriumsulfat aus, unter Wiedergewinnung der Base aus dem estandenen schwefelsauren Trimethylamin. Trimethylamin wird als Nebenpr°bei Calcination der Rübenschlempe gesammelt. ^

Darstellung des Natriumcarbonats aus Natriumsulfat nach Bol^MCondy (Englisch. Patent). Das durch Reduction von Natriumsulfat herges eNatriumsulfid wird durch Kohlensäure in Bicarbonat umgewandelt. Dasweichende Schwefelwasserstongas wird entweder zu Schwefligsäure verbranntzur Gewinnung von Schwefel und Schwefcloisen in eine Eisenlösung geleite

Ammoniak-Soda nennt man das auf dem Wege des SoLVAY'schen obenwähnten Processes dargestellte Natriummonocarbonat. Sie soll reiner und weals die nach dem LEBLANC'schen Verfahren gewonnene Soda sein. _ _. ^.

Entschwefelung der Sodalauge nach Sciieureb-Kestner. Es wirdchlorid mit Aetzkalk zersetzt und das Zinkoxyd der Sodalauge zugesetzt, W , fldiese gegen Bleiweiss indifferent zeigt. Das gebildete Zinksulfid wird wieZinkchlorid übergeführt. ar»o° C

Der Schmelzpunkt des wasserfreien Natriumcarbonats liegt bei ca * j e r

Prüfung. Ein Sulfit- und Hyposulfitgehalt wird durch die Entfärbung ^Jodlösung erkannt, welche man der Natriumcarbonatlösung zusetzt, voran g u ä tdas« diese frei von Aetznatron ist. Zur Beseitigung dieser Verunreinigung 0 ,.man die Behandlung mit Kaliumhypermanganat oder Natriumhypomangempfohlen. Ifats

Eine kurze approximativ-quantitative Bestimmung des Natriumsu^ ^in der Soda (oder auch im Bicarbonat) geschieht in der Weise, dass ma ^des trocknen, 5,0 des krystallisirten Monocarbonats zu Pulver zerrieben m ^zur Sättigung genügenden Menge Eisessigsäure (Essigsäurehydrat, circa o, >^ e120,0 90-proc. Weingeist übergiesst und anhaltend agitirt. Was in «ß u .sich am Grunde der Flüssigkeit ansammelt ist Natriumsulfat mit 1 Mol. ^J ciun1 -wasser, möglicher Weise verunreinigt mit Natriumchlorid, Natriumsilicat, ^sulfat. Sind diese Stoffe nicht vorhanden oder nur in Spuren vertreten, p agder Bodensatz mit Weingeist gewaschen, getrocknet, geglüht und S eWOge ^' eg mitGewicht des Glührückstandes mit 2,268 multiplicirt ergiebt die Menge ^ . gt10H 2 O krystallisirten Natriumsulfats. Ist eine genaue Analyse geforde ,

dieses Verfahren allerdings nicht anzuwenden.