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Natrum benzoTcum.
ist, so giebt man ihm den Vorzug. Es entsprechen circa 13,3 Th. des Natrium-benzoats 10 Th. der Benzoesäure.
Klebs empfahl das Natriumbenzoat als Mittel gegen alle Infections-krankheiten, welchen pflanzliche Parasiten zur Grundlage dienen.
Die Wirkung auf das Blutsystem soll erheblicher sein als die der Salizyl-säure. Seine Wirkung in Bezug zur harnsauren Diathese soll nur eine massigesein, doch rühmen Andere dieses Salz als das beste dialytische Mittel bei An-läge zur Lithiasis, besonders gegen Haragries und gichtische Loiden. NachMentel soll nach jeder Dosis ein Glas Wasser nachgenommen werden, um dasMittel in seiner steinlösenden Wirkung zu unterstützen. Bei alkalisch reagiren-dem Harne genügt der Gebrauch des Natriumbenzoats neben citronensaurer Limo-nade dem Harne die normale Reaction zurückzugeben.
Prof. Klebs in Prag hatte vor einigen Jahren das Natriumbenzoat nichtnur bei fieberhaften Krankheiten infectiöser Art, auch gegen Blaseii-katarrh und Tuberkulose auf Grund theoretischer Erwägungen und prak-tischer Erfahrungen empfohlen. Im Jahre 1878 machte er die Mittheilung, deIFieberanfall höre zwar nicht so rasch, aber sicherer uud anhaltender auf, anach Chininsulfat oder Natriumsalicyliat, ferner treten absolut keine unangenehmeNebenwirkungen ein, selbst nicht bei länger fortgesetztem Gebrauche. Es werdebis zu 25 g pro die ohne widerwärtige Folgen vertragen, doch genügen duicschnittlich 10 bis 15 g pro die.
Natriumbenzoat ist ein vorzügliches Mittel bei Diphtheritis.
Der
verstorbene Dr. Weiler zu Fürstenberg a. Oder berichtete dem Verf. dieseWerkes, dass ihm seit der Anwendung des Natriumbenzoats kein Diphthen ikranker gestorben sei. L. Hoffmann hat gleiche Heilerfolge damit erzie(Allgem. Medic. Central-Ztg.). Kinder erhielten den Tag über 3—5 g, Er **°^sene circa 10 g in wässriger Lösung und meist war das Leiden in 3—4 1,1»gehoben. In einem Scharlachfieber-Falle bei einem Kinde waren die Mangeschwollen und geröthet, mit einem häutigen Exudat überzogen, die Submalardrüsen angeschwollen, die Zunge grauweiss belegt, die Fiebertemperatur o ■>bis 39,6°, Pulsfrequenz 120—132. Eine Lösung von 6,0 in 150,0 W ft SS^wurde stündlich zu 1 Esslöffel gegeben. Nach zwei Tagen waren die Affec tlüdes Rachens gebessert, der Belag verschwunden, nur die Fiebertemperaturnicht gemindert. Andere Zufälle nöthigten zu einem Gebrauch der Salz ovon 6g pro die durch 10 Tage, doch konnten keine NebenerscheinungenNebenwirkungen beobachtet werden und es traten auch keine NachkranKein. Ein längerer Gebrauch ist also ohne Nachtheil. _ -thritis
Von Senator, wurde Benzoesäure und Natriumbenzoat bei Poly a „* üterheumatica in 46 Fällen und mit Frfolg angewendet. Tagesgabe von der ^10— 12g, vom Natriumsalze 12 —15g. Die Wirkung ist eine 1;,,, ^' im< ^ u ,.do,nach Natriumsalicylat. In den Fällen, wo letzteres Salz nicht vertragen jgjgab Senator Natriumbenzoat mit vollem Heilerfolge. Es erfolgten ke ' be)lg0Symptome von Reizung, besonders keine der Magen- und Darmschleimhaut, e ^keine Rückfalle oder Complicationen, besonders von Seiten des Herzens. ^zoesäure oder Natriumbenzoat empfiehlt sich in allen den Fällen, in welclicylsäure nicht vertragen wird. ff ^ e r
Kobert und Schulte (med. Neuigk. Nr. 26, 1880) haben m ^ wor deWirkung der Benzoesäure auch Untersuchungen angestellt. Mit Erfolg ^diese Säure oder das Natriumsalz bei Diphtheritis und Gelenkrheumatism' jrt#stets mit Erfolg angewendet, in 40-proc. Lösung selbst auch subcutan «PP ^Die im Harne nach dem Gebrauehe sich einfindende redneirende Su Tjebelkoi*nur dann anzutreffen, wenn die Patienten nach dem Einnehmen über