N.itrum benzo'fcum.
747
lener erkannt, denn die Harnbenzoesäure kann z. B. so rein dargestellt werden,g . ass sie jene himbeerrothe Färbung im Verlaufe von 10 Minuten nicht veranlasst,Ou also wie Harzbenzoesäure verhält. Eine solche reine Harnbenzoesäure istUDl 'igens nicht mehr eine Seltenheit.
Zur Prüfung des Natriumbenzoats auf Identität und Reinheit wird 1) einewe Menge mit dem circa 4 fachen Vol. concentrirter Schwefelsäure gemischt.8 darf weder das Salz noch die Schwefelsäure sich färben. — 2) Die Mischung1 Schwefelsäure wird mit einem doppelten Vol. Wasser verdünnt und mitlumdichromat versetzt. PjS darf, selbst auch nach dem Erwärmen, weder° Keduction der Chromsäure erfolgen (organische Verunreinigungen), noch derruck nach Bittermandelöl hervortreten (Zimmtsäure). — 3) Die wässrige Lö-6 soll farblos und neutral sein, und mit Calciumchlorid versetzt darf sie sich nichten ; auch nicht beim Erhitzen bis zum Aufkochen (Natriumcarbonat, wein-ci Ule8 , citronensaures Salz.) — 4) Die wässrige Lösung (1:10 Wasser) mite m kalben Vol. verdünnter Essigsäure (1,040) spec. Gew.) versetzt, muss eine!|^ e Mischung darstellen. — 5) Die wässrige Lösung wird durch Natrium-de T n . atlösun S> 6) auch durch Baryumclilorid nicht getrübt. Sollte bei 5 CC.Lösung eine Trübung in Folge Gehalts einer Spur Natriumcarbonats ein-1 . e "'. so verschwindet dieselbe bei Abwesenheit von Sulfat, wenn die Flüssig-es»' ~ aU ^ 2( ^ ^' m ^ Wasser verdünnt und dann mit 2—3 Tropfen verdünntergsaure versetzt wird. — 7) Die wässrige Lösung giebt mit Silbernitrat einenko . Sen käsigen, in Aetzammon klar löslichen Niederschlag, welcher aus mikro-(Silh " * emen Krystallsäulen zusammengesetzt ist, aber nicht amorphe Partikelr 'öerchlorid) enthalten darf. — 8) Zur Prüfung auf Verunreinigung mit Chlo-und 3 6rd6n drca 3 CC - der Natriumbenzoatlösung (1:10) mit 6 CC. Weingeistlg 8 ^-". Salpetersäure gemischt und dann mit einigen Tropfen Silbernitrat-g en *>^ersetzt. Es darf keine Trübung eintreten. Eine solche würde die Ge-
ftatr' Fluorids
Chlo "^ C • orohenzoa t, w ii'd in der Weise erkannt, wenn eine Verunreinigung mit
ßiseht i R1C ^ vorne g^ dass man 1>0 des Salzes mit einigen Tropfen Aetznatron
. eines Chlorids anzeigen. --9) Die Gegenwart von Chlorbenzoösäure
rid
mischt ~°~> ----- ----- ~ 7 \ ~ — —°— — r — -------------
Masa ' • g8am eintrocknet und bis zur Verkohlung glüht. Die rückständige1q\ j^rt Wasser extrahirt giebt an dieses das gebildete Natriumchlorid ab. —färbe ' 6 w ^ S8r '& e verdünnte Lösung giebt mit Ferrichloridlösung einen hellfleisch-Ein h 6 " ^ edcrsc hlag. Ein dunkler oder tintenartiger deutet auf Salicylatgehalt.habe a cner Niederschlag kann einen Gehalt an Natriumcarbonat zur Ursached lin „'.. ~7 Ü) Etwas des Salzes auf Platinbleoh erhitzt, schmilzt zuerst zu einerei lle s . 81 S cn Masse und giebt dann eine wenig blasige Kohle unter Entwickelung4f a( ,i e ^ üt entzündlichen Dampfes. Eine voluminöse, blasige, mehr denn dasHip D »°l«raen des Salzes einnehmende Kohle deutet auf Zucker, Weinsäure,Natrh Saurt '" — 12) Zum Nachweise der Hippursäure giebt man 1—2 g desi n ein'o? 17 ' 68 " ebst 2 ' 5—5g Aetznatron üder ^etzkali und 2,5 — 5 CC. Wasserleitet ^ kölbchen, setzt diesem ein Gasleitungsrohr und Sicherheitsrohr auf undGegen^ 8 Unter Kochung entwickelte Gas in verdünnte Mercurichloridlösung. Bei
r idlösu""*" -V ° n ^ippursäure entsteht Amnion und es erfolgt in der Mercurichlo-fäl Scn ng em weisser Niederschlag. — 13) Harnsäure, welche auch als Ver-kannt *\ Benzoesäure vorgekommen ist, wird durch die Murexidreaction er-" Ver gh unter Harn, Urina.
W Vo ! lnWentlun 9- Natriumbenzoat und Benzoesäure haben in der Medicin einen
Im AllT genden Rang erlangt, welcher nur von wenigen Aerzten bestritten wird.
Ubevein einen 8tim men die Wirkungen des Natriumbenzoats und der Benzoesäure
Dl D a ersteres in Wasser leicht löslich und der Geschmack minder scharf