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Erg.-Bd. (1884)
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727
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Morphinum.

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Alkalo'ide (Brucin, unreines Strychnin) und Substanzen, welche von conc. Salpeter-saure mit rother Farbe gelöst werden, dennoch ist diese Reaction oft noch heran-zuziehen, wo in Betreff der Bestimmung Zweifel vorliegen. Im Handbuche hatlese Reaction keine Erwähnung gefunden.

Selmi machte vor mehreren Jahren auf die Schwierigkeit des Nachweises

Weiner Mengen Morphins in Gehirn und Leber der Menschen aufmerksam, weil

eide Organe ein Alkalo'id in geringer Menge enthalten, welches Reactionen giebt,

je eine Verwechselung mit Morphin zulassen. Es ist z. B. unlöslich in Aether,

oslich in Amylalkol, giebt mit Ferrichlorid eine bläuliche Färbung, wirkt auf

odsäure reducirend, ist aber ohne giftige Wirkung. Ein ähnliches Alkalo'id fand

EL M in den noch grünen Fruchtkapseln des Papaver Rhoeas. (Acten d. Acad.

z> Bologna Vol. VI. Jahresb. von Dragendorff, Jahrg. 11, 1876, S. 629.)

Das Morphin, innerlich und subcutan eingeführt, erleidet meist eine Zersetzung

ncl kommt nur in besonderen Fällen unverändert zur Ausscheidung. Daher ist

s nicht immer, selbst nach Einführung starker Tagesgaben (bis zu lg), im

Warne anzutreffen (Hager). E. Vogt hat ähnliche Erfahrungen gemacht und

ach Einführung grosser Gaben im Harne oft kein Morphin, dagegen nach kleinen

aben bisweilen Morphin angetroffen, dagegen soll es mit den Faeces abgeschieden

erden. Bei Vergiftungen mit Morphin wäre also dieses Alkaloid auch in den

*aece S aufzusuchen (Arch. d. Ph. 1880, 2. Hälfte S. 119). E. Landsberg hat

a cb den Veränderungen des Morphins im thierischen Körper geforscht und ge-

en, dass es theilweise resorbirt und zersetzt, theilweise den Darmkanal durch-

luert und mit den Faeces, auf dem Harnwege aber mitunter in minimalen

Puren entleert wird. Nur wenn das Vermögen des Blutes, das in die Blutbahn

«gegangene Morphin zu zersetzen, völlig erschöpft ist, geht ein etwaiger Mor-

P&mttberschuss in den Harn über (Pflügger's Archiv 1880, S. 413 u. f.).

b h t ^ em Morphin, welches mit Amylalkohol extrahirt wurde, physiologisch

, u s der Bestimmung zu experimentiren, ist nach Bergeron und L'Hote nicht

S ,""" 1 '' c ' 1 ) w eil Amylalkohol Morphinwirkungen äussert (Compt. rend. 91,

°- d »0 etc.).

> Pulvis antihemicranicus Imperialis.

* S^ini sulfurici 1,5

Acidi tartarici ana 1,0«lorphmi puri 0,05M f bacc iari a ibi i 0 ,0.

Vmque (5) Divide in P artes ae 4 uales

zu n eb m Moigei18 und Abends ein PulverMittel t n ' ( Bei Migräne ein sicheresd °3is hin Nothfill le kann die Morphin-es NpK ^ estei gert werden, ohne dasstterkhar" wl !' kun S en dersolben sich be-aösrpn \ machon - Schwächliche Personenin zwti "pu rhalb eine r Stunde ein Pulver01 i heile getheilt nehmen. Kaffee-

aufguss ohne Milch ist das geeignetesteMittel zum Einnehmen dieser Pulver.)

W

M

(2) Bacillula Morphin!

morphinismaticorum.

Morphini puri 2,5 (3,03,5-4,05,0)

Tragacanthae 1,5

Sacchari albi 35,0

Ligni Santali rubri 1,0

Glycerinae 5,0

Aquae destillatae 3,0.

Fiant bacillula centum. Cassia cin-tiamomea pulverata conspergantur. Sin-gula contineant 0,025 (0,030,0350,040,05) Morphini.

AconitinAnalyt.)

Unij ^^«koHkmittel, Kreplin'b, Mittel gegen Kolik der Pferde, ist eine()r Pmn enthaltende Flüssigkeit in homöopathischer Form. (Hager, An

eine ^J^ehmittel des Dr. Hufnagel, ein Fabrikat des E. Kreplin in Lehrte istgehalt ^L 08 ®^^ 6 spirituöse Flüssigkeit im Gewichte von 8g mit einem Morphin-

_ spirituöse Flüssigkeit ..von 0,008 g. (0,30 Mk.) (Hager, Analyt.)