Mel.
71$
Tazma nennt man eine Honigsubstanz, welche in Aethiopien in Erdlöchern
^'gefunden wird und ein Sammelproduct oder Secret eines mückenartigen Thieres
st - Sie enthält keine Saccharose, dafür aber gegen 28 Proc. Dextrin.
. Mel depnratnm (Handb. II, S. 437). Ueber die Reinigung des Honigs haben
mehrere Praktiker ausgelassen, ohne jedoch einen gereinigten Honig für
z neiliche und einen solchen für ökonomische Zwecke scharf zu unterscheiden.P r erstere kann nur nach einer Methode hergestellt werden, welche weder den
onig wesentlich verändert, noch ihn mit Substanzen verunreinigt, welche nicht
oig sind. Die Reinigungen mittelst Tannins, Carragaheens, Gelatine, AetzkalkesiU • . gh müssen als unpassende verworfen werden, so auch diejenige durch
einiges Kochen und Abschäumen, weil dadurch ein zu dunkles und auch saures, Parat erlangt wird. Wesentlich ist die Beseitigung der freien Säuren ausDj ." on ig und die Herstellung eines neutralen oder doch kaum sauren Honigs.Me m ** andD ' II, 437 gegebene Vorschrift fordert: Verdünnen mit der 1 ^-fachenj^ge Wasser, Erhitzen bis auf 100 ° C, Versetzen zuerst mit kleinen Stückchenn ? s P a Pier (Filterschnitzel 10 g oder 1 Bogen Fliesspapier auf 1kg Honig) undailf dem Umrühren oder '/i Stunde später mit grobem Holzkohlenpulver (10 gfein- ?^ on 'g) und dann, um die Säure zu tilgen, Zusetzen von 3—5 g gefällten2u ,6e '' 1 ' ,e benen Calciumcarbonats (Kreide ist weniger zu empfehlen), Erhitzen bisc ; u Au fkochen und Coliren durch einen Spitzbeutel. Zuerst setzt man 3 g Cal-Ueb ar na ' ü ' nz u und dann davon nach und nach mehr, bis zu einem geringenUenfi 1 uss oder D ' 8 nacn jedesmaligem Umrühren sich die Flüssigkeit völlig
ucr al erweist.
e; ne p die vollständige Klärung erreicht ist, erforscht mau dadurch, dass maust e n, or hon der Flüssigkeit in ein weites Reagirglas giebt und in kaltes Wasserind ' • & 8 ' cn m einer Viertelstunde eine Schichtung in eine ziemlich klares etzt e ' ne trÜ k e ^kige Masse, so ist die Klärung erreicht. Im anderen FallenochniT 11 n ° C ^ Holzkohlcnpulver oder Filtrirpapierschnitzel hinzu und erhitztgr e if um Aufkochen. Sollte dennoch die Klärung nicht erreicht sein, so
Was 8 man zura weissen Bolus, welchen man (20 —30g auf 1kg Honis;) mit111,4 t* anrunrt und zumischt. Der weisse Bolus ersetzt auch wohl das Filtrii papierPanio ann man denselben in 2 —3-facher Menge von dem Gewichte des Filtrir-
* p S anwenden.Au S f(ji! lnei Kritik der verschiedenen Reinigungsmethoden und den Angaben derVe 'chli [ UDg derselben ' lat HagKE in seinem Commentar zur Pharm. Germ, einen•hisKon Pla tz gewährt und sagt er (S. 876, II des Comment.), dass sieh in Stelledieser E 1 npulvers weisser Thon oder weisser Bolus (auf 1000 Th. Honig 25 —40 Th.dopp e u n ) empfehlen. Will man das Fliesspapicr nicht anwenden, so muss eineFij) ner ®° grosse Menge, dieser Erden im trocknen Zustande verwendet werden.arse uhalf enUtzte man J J ° S( ' M l ,:| l , i , ' 1 'i jedoch ist dieses immer zu unrein, selbst^erde n ^' ^ ancüer Honig kann durch eines der Klärungsmittel klar gemachtbald ro v? 111 an ^ erer erfordert zwei verschiedene Klärungsmittel, der Masse nachBte ts zw •' ^^ weni S er - Um nun nicht durch Versuche Zeit zu verlieren, sindPul Ve ei Reinigungsmittel rathsam z. B. Fliesspapier und Holzkohlen-Cal c i u r Fli esspapier und weisser Bolus. Die Entsäuerung mittelst
treteneT a '• bonats ist ein wesentlicher Theil der Klärung. Die in dem Honig ver-er schw e eiWe ! 8sart 'g e " Stolle werden durch die Säuren in Lösung erhalten undno'ide h^ n die Gärung. Mit Beseitigung der freien Säure gerinnen jene Albumi-klares j^J Allf kochen des verdünnten Honigs, und die Flüssigkeit liefert ein
1842 vo M f hode der Klärung durch Zusatz von Fliesspapier (Löschpapier) wurdeu Andrä angegeben, diejenige mit Galläpfelpulver resp. Gerbsäure hat