Magnesia (usta).
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Menge gebranntem Dolomit versetzt, gekocht, die abgeschiedene Magnesia ge-ändert, ausgewaschen etc.
Magnesia Anglica, Englische Magnesia, wird irrthümlich als eine Bezeichnunger schweren gebrannten Magnesia aufgefasst. Diese Englische Magnesia istWero kohlensaure Magnesia und muss zur richtigen Bezeichnung gesagt werden:gebrannte Englische Magnesia (Dorvault).
Prüfung der gebrannten Magnesia (Handb. II, S. 385). Einen etwasJwken Kalkerdegehalt in der gebrannten Magnesia erkennt man nach• Marquardt durch einen auffallenden caustischen Geschmack. Um sich dieserPirischen Prüfungsmethode zu bedienen, ist es nothwendig, einmal eine reineei ' r,ur kleine Spuren Kalkerde enthaltende Magnesia mit der Zunge geprüft,. . en > nm den Unterschied in dem Geschmacke leicht zu erkennen. Als eineassig e Kalkmenge wäre ein Gehalt von 0,25 Proc. anzunehmen, denn dieseg en ge entspricht dem gewöhnlichen Kalkgehalte (0,1 Proc.) in der besseren<■ e der käuflichen Magnesia carbonica. Zur approximativen Bestimmung diesesda f ' we ' cnor ' n der gebrannten Magnesia also circa 0,25 Proc. betragenq„' genügt folgende einfache Probe. Man übergiesst 0,1g der gebrannten (oderS( !i'., kohlensauren) Magnesia mit 10 CC. der 5 proc. Oxalsäurelösung undein" ."".kräftig um. In Zeit von einer Minute erfolgt bei ganz reiner MagnesiaWß . v °Uig klare Flüssigkeit, bei Gegenwart von Kalk aber eine trübe bis milchig-p r ,! 6, D'e agitirte Lösung giesse man sogleich in einen 1,25 Ctm. weitenkeit Uc ^' n d er un d lasse den Blick durch die gegen das Licht gehaltene Flüssig-Tint SaU ' 6 . fallen, hinter welcher man ein Stück Canzleipapier mit 1mm breitenk enstr ichen besetzt hält. Lassen sich diese Striche in ihrer Begrenzung er-tret 6n ' S °- ' s * aucn nöcus ' ;en8 der oben angegebene zulässige Kalkgehalt ver-keil ^' e Begrenzungen der Striche oder diese selbst nicht mehr zu er-
( j n > s o ist der Kalkgehalt auch ein grösserer.N 0 l . le Durchsichtigkeit der Flüssigkeitssäule darf nur durch einen schwachenkau £ e ?' iör ' ; sein. Bei einem Kalkgehalte von 0,35 Proc. sind die Strichew är 'a ^ ^ roc - Kalkgehalt aber nicht mehr zu erkennen. Mit dieser ProbeUeh • zu ' ä ssige Kalk- und auch Kohlensäuregehalt erkannt. Macht sich beimQ a pessen der Magnesia mit der Oxalsäurelösung eine von weitem hörbarevjjhj nt * !c kelung bemerkbar, so enthält die Magnesia auch zu viel Carbonat. Einei„ J? kohlensäurefreie ist nicht zu verlangen, denn trotz bester Aufbewahrungg eiiff as &efässen mit Paraffin gedichteten Korkstopfen, wenn diese hin und wiedergeh u Wer( * en ! ze igt die Magnesia nach einem Monate schon einen Carbonat-Ma» • ^. mcn nochmaliges Glühen der in einen eisernen Tiegel eingedrückten
Wesia i s t <j ann ^g Entkohlensäucrung zu bewerkstelligen.üesi von ^- Bkrnueck beobachtete Verunreinigung der
lud
Verunreinigungin einem Sulfid-Gehalt bestehen. Eine solche ist
gebrannten Mag-noch nicht vordem
' on Anderen beobachtet worden. Es dürfte dieselbe vereinzelt dastehen,
jedenf ii ueren oeooaciitet woraei
l5 Su } a a ber durch Geruch erkannt werden, wenn die Magnesia mit Oxalsäure-
streif S ubei 'S° ssen wird oder durch Bräunung eines mit Bleiessig betupften Papier-
s > den man in die Mündung des Probircylinders einsetzt.e s di * ls ^e Verfälschung ist das Wässern der Magnesia aufzufassen, denn
zur Vermehrung des Gewichtes. Ein bei circa 150° erlangter Trocken-en 2 Proc. muss zugelassen werden. Bei einem Trockenverlust von's 2,5 Proc. tritt der Verdacht der Fälschung ein.DEN„7 emie und Analyse. Als ein Reagens auf Magnesia_ empfiehlt .Schlag-(nJl ? PEN (Journ. de Ph. et de Ch. 1878, 8. 375) eine alkalische JodlösungCl1 d es Autors Angabe eine Kalium- oder Natriumhypojoditlösung). Einer
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