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Erg.-Bd. (1884)
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Macropiper. Magnesia (usta).

des so geschwinde nach dem Genüsse sich einstellenden Wohlbefindens, hat abersonst in der That keine eigentlichen medicinischen Eigenschaften, die ihr einengrossen Erfolg auf Einführung versprechen könnten. Soweit Toel (ph. Centralb.1877, S. 149).

Auf Tahiti dient die Wurzel als Antigonorrhoicura. Das wässerig-weingeistigeExtract und die Tinktur wendet Dr. O'Roeke bei chronischem Rheumatismus,Gicht, Asthma, so wie als Sudoriferum an, in letzter Beziehung nur in den tropischenGegenden, denn in unseren gemässigten Erdstrichen zeigt sich die Bchweisstrei-bende Wirkung gleichsam lückenhaft. Bei der einen Person tritt Schweiss hervor,bei der anderen nicht. Zwischen Jaborandi und Kawa-Kawa ist also keine Aebnlichkeit der Wirkung ersichtlich. Bei Gonorrhoea wird das Decoct oder derAufguss aus 46 g den Tag über auf 23 mal verbraucht, bis Genesung erfolg*-Zwanzig Minuten nach dem Einnehmen der ersten Gabe verspürt der Kranke eindringendes Verlangen zu harnen. Die entleerte Menge des Harns ist gross, dieserwasserhell. Der Schmerz, der früher bei Entleerung des Harns vorhanden ^ ar >ist verschwunden, und es stellt sich ein Gefühl der Behaglichkeit ein. Eine solch 0Cur dauert 1012 Tage. Die Kava wirkt überdies als bitteres Tonicum, 910ist angenehm zu nehmen, fördert den Appetit, belästigt nicht die Verdauung s "organe und verursacht schliesslich weder Diarrhoe noch Verstopfung.

Extractum Macropiperis, Kawa-Extract wird aua der trocknen, kleinge-schnittenen Wurzel durch warme Extraction mittelst 60proc. Weingeistes unEindampfen des filtrirten Auszuges bis zur derben Extract - Consistenz dargestelAusbeute circa 10 Proc. Gabe 1,02,03,0 den Tag über. Die letztere Tages-gabe ist eine sehr starke.

Tinctnra Macropiperis, Kawa-Tinctnr, wird aus 1 Th. der trocknen zerschnitteneWurzel und 5 Th. eines Gemisches aus ana verdünntem (67-proc.) undproc. Weingeist durch Digestion dargestellt. Tagesgabe 5,010,01*>

In dem WerkeReise durch den stillen Ocean" 1878, S. 208 und i° Asehr. d. österr. Apoth.-Vereins 1878, Nr. 36 findet sich eine höchst intereBB^^Beschreibung der Kawa von Max Buchneb, worin die DarstellungsweiseGetränkes durch die Eingeborenen näher beschrieben ist.

Magnesia.

der Kali-

Auf die Darstellung der Magnesia aus den bei der Fabrikation -salze aus Carnallit gesammelten Endlaugen hat Rümpleb (Hecklingen) e e0R.-Patent (8777 vom 15. Juni 1879) genommen. Diese Laugen enthalten ^^Magnesiumchlorid Eisen, Magnesiumsulfat etc. Durch Zusatz von gebra _Magnesia wird das Eisen als Oxyduloxydhydrat gefällt, durch Zusatz von Oa ^chlorid wird das Magnesiumsulfat in Chlorid verwandelt nnd Calciumsul ^.schwer lösliches Salz abgeschieden. Aus dem Magnesiumchlorid wird nuncarbonat mittelst Natriumcarbonats ausgefällt etc. %a

Nach dem D. R.-Patent 11540 wird Magnesiumchlorid eingetrockn^^Ziegeln geformt und diese in Ziegelöfen unter Anwendung feuchten ^ er .materials so wie Dachziegel gebrannt, also das Chlorid direct in Magnesigeführt. rhPtnikers

Nach einem Englischen Patent (1019, 9. März 1880) des ^V^Twynam (North Kensington) wird die Magnesiumchloridlösung mit der ausrei