Lithium benzo'icum. — Lithium brom.itum.
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Lithiumbenzoat wegen der magischen Wirkung, die Harnabsätze zu vermindernund die freie Hippursäure im Harne zu vermehren, welche bekanntlich keineSedimente erzeugt. Andere Benzoate dürften wohl dieselbe Wirkung erreichenla ssen (Hageb).
Sehr interessante Untersuchungen über die Löslichkeit der Harnsteine inLösungen des Lithiumbenzoats und des Magnesiumborocitrats sind von IL P. Madsen(Kopenhagen) ausgeführt worden. Nach denselben kommt dem Magnesiumboro-ertrate eine stärkere Lösungskraft zu. Dieses Resultat war zu erwarten undhätte Mausen noch herrlichere Resultate erzielt, wenn er auch Salmiak zu ver-SJeichendenj Versuche herangezogen hätte. Vordem hielt man die Lithiumsalze* ur kräftigere Uratlöser als Borax, welche Ansicht durch Mausen entkräftet wird.lla Uebrigen vergl. man
Madsen's Sur la solubilite des calculs urinaires dans les Solutions de ben-zoate de lithium et de borocitrate de magnesium; Copenhagen 1871). Ein kurzerAuszug daraus in der Zeitschr. d. österr. Apoth.-Ver. 1880, Nr. 3.
Auch bei Croup und Diphtheritis hat man Lithiumbenzoat mit Erfolg ange-v , Cn det, man übersehe hierbei aber nicht, dass die Lithiumsalze kräftiger undjPft'gtr wirken als die Kalisalze, dass sie nur in halb so grosser Dosis anwend-' ar sind als letztere. Vergl. auch Handb. II, S. 370 u. folg. Bei Anwendungs Benzoats als Litholyticum ist ein längerer Gebrauch in nur kleinen GabenA °" Nutzen z. B. 0,1—0,15—0,2 5—6-mal täglich und 2—3 Monate hindurch.10a ' nua ' ator i scnes Mittel bei Croup und Diphtheritis zu 0,5 — 1,0—1,5 auf
M-, zu Injectionen in die Blase 1,0—2,0 auf 100 Aq. (im letzteren Falledient Lithium chloratum den Vorzug).
Lithium bromatum.
br 0 -t ' J ^' nm bromatum (Handbuch IL; S. 373). Die Darstellung des Lithium-•^ lcls aus Eisenbromid erfordert folgende Verhältnisse. Aus 80g Bros», 300gj, er und gQg EiBenpulver wird eine Ferrobromidlösung hergestellt. Dastion Wlr< ^ ZU ^ em ^ a9ser m i t ^ em Eisen nur nach und nach in kleinen Por-Ca , n gesetzt. In die liltrirte und heissgemachte Lösung werden nun 37,5 Lithium-Um ° nat > ebenfalls nach und nach, eingetragen. Die Mischung wird wiederholtgem^'i °^ er besser in einer Flasche kräftig durchschüttelt und mit der Luftist • Nachdem dies einige Male geschehen, die Flüssigkeit auch erkaltetklej fi'trirt und das Filtrat eingedampft und ausgetrocknet. Obgleich ein
kein ' umcar ' :>ona tttherschuss verwendet ist, so zeigt das Filtrat gewöhnlich
B terk alkalisehe Reaction und ist, fast neutral. Ausbeute 87g.mit d U 9" '^" zu prüfen, dass Lithiumbromid vorliegt, nicht verunreinigtSetrock Hl ' omi(len > Jodiden und Chloriden der Alkalimetalle, löst man 0,1g desSilberii'? eten Sal/ ' ra m 10 CC> Wasser llnd versetet mit einer Lösung von 0,2gDas Rh (llöUenstein ) in 5—10 CC. Wasser. Nach dem Schütteln wird filtrirt.Mieders u d&rf auf Zusatz von Silberlösung nicht getrübt weiden und dertra t ä^t g muss sich in Aetzammon vollständig lösen. Eine Trübung im M-ammon auf Chlorid, nicht vollständige Lösung des Niederschlages in Aetz-
Filtr7" " ali<; ln wassnger Lösung .............. —, —
oder e i n mit Salzsäure versetzt einen Niederschlag, so ist auch Kaliumbromid8 &eer e ander e Kalium- oder Natrium-Verbindung gegenwärtig.r . Pharm. p raxis gllppl