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Erg.-Bd. (1884)
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672
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672 Liquiritia. Lithium benzoicum.

(6) Solutio Succi Liquiritiae concentrata

Ph. militaris Borussicae.

Extractum Glycyrrhizae solutum Ph. miLBorussicae.

IV Succi Liquiritiae crudi 100,0.Contusa solve in

Aquae fervidae q. s.,

ut colaturae sint 200,0.

Post refrigerationem adde

Spiritus Vini 5,0.

Brustpillen, Reichelt's, sind nach Angabe des Jahresbericht« über die Fort-schritte der Pharm, etc. Jahrg. 1879 2g schwere Pillen aus Succus Liquiritiae und Anis-

Brnstthee, Hamburger, gehörend zu den Familien-Medicinen von Dr. AuGt TSTKönig, soll ein Gemisch aus Süssholz, Altheewurzel, Klatschrosen, gemeinen Malven-bliithen, Eibischblättern und den gelben oder gelbfarbigen Blüthen einer Stella 1 " 1 *sein. 50 g 1,10 Mark.

Cachon aromatisö, H. B. St. Prince Alberts, von Thomas Jackson, entsprich 1 'dem Cachou de Bologne, nur ist ein Vanillinzusatz nöthig. Dieses Präparat soll vnrhombischen Plättchen und Pillen (grains), übersilbert, vorkommen. Man vergl. R at xa 'buch I, S. 777 und 778 Cachon de Bologne und Grains de Cachon. Die Pillenfarn 1ist die zum Einnehmen passendere und sind in Oesterreich sogar vorgekommen untedem Namen:

Räucherpillen (Mund-Räucherpillen), zu welchen Ad. Vomacka in der R"?,,'schau 1881, S. 66 eine Vorschrift giebt, welche der Gewürz-Masse [87 g) neben VaniU(8g) auch ein Gemisch aus Ol. Menth, pip., Ol. Aurant. flor. und Ol. Cinnam. fe ut .j32 10 und 6) zusetzen lässt. Jene Masse enthält 35 g SUssholzpulver und wird mSüssholzextract in eine Pillenmasse verwandelt. Die Pillen werden 0,05 g schwgemacht.

Kräuter-Brust-Syrup des Dr. med. A. Lazarowits (aus der Fabrik von A^ 1 '*Müller in Brunn) ist ein Gemisch aus Stärkezuckersyrup, Rohrzuckersyrup mit Bn»theeauszug. (Hager, Analyt.)

Krauter-Magenbitter-Essenz oder Benedictiner, Pingel's (Göttingen), soll SU^holzextract, Aloe, Gewürze enthalten und mit Pfefferminzöl und Anisöl aroma^ssein (laut Verbot durch den Orts-Gesundheits-Rath zu Karlsruhe).

Kräintersaft, B. Sprengel's, ist in verbesserter Form in den Handel g eD1 ' a< Ljtdenn Wittstein erkannte das Mittel als ein Gemisch aus 1 Th. SUssholzpulveretwas Lakritz und 20 Th. 20-proc. Weingeist (60g 1,25 Mark). Ein anderer Chem 1 " ^fand später ein Gemisch aus 30g Jalappenwurzelpulver in 150g eines Aufgussesca. 6 g Lakritz oder Süssholzwurzel und 3 g Frangularinde mit 8-proc. Weingeist.

Lebenswecker, Dr. Hupnagel's, von E. Kreplin (Lehrte). Eine 10 ^}'°l lli -Weingeist haltende wässrige Flüssigkeit, enthaltend 4 Proc. Glaubersalz und ^züge aus Gundermann, SUssholz, Quecken und sehr kleinen Mengen Zimmt, ABBPfeffer. 200g 1,25 Mark. (Hager, Analyt.)

Lungenleiden, Mittel dagegen-, Brustkügelclien des Zuckerbäckers P° csind Tabletten aus Lakritz, Soda und Zucker. (Innhatjser, Analyt.)

Schi afp astilleu, F. Ochernal's (Dresden). 0,61,0 schwere Täfelchen, J?A!.)Staniol gehüllt, bestehen aus einer geringen Sorte Lakritz. (60 Stück 5 *"(Schaedler, Analyt.)

Lithium benzoicum.

Nach RaskOWSKY hat das neutrale Lithiumbenzoat einen süBslich-alka. 1, ^ c r J, h#

Geschmack, einen benzoeartigen Geruch, ist in 3 Th. kaltem (15°C)> lDsiedendem Wasser und in 10 Th. Weingeist löslich.

Im Nashville Journ. of med. and surg. 1879 rühmt Sommers, ein

Arzt, da»