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Erg.-Bd. (1884)
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Liquiritia. Glycyrrhizina.

So liess sich Hager bereits vor einem Viertel)ahrhundert aus und dürftedas Gesagte auch heute noch als zutreffend erkannt werden (vergl. 8. 664).Obgleich Hager den Ammonzusatz hier vorschreibt, unterliess er es in denCommentaren von 1865 und 1872, in denselben den Gegenstand nur andeutend,weil der Ammonzusatz von keiner Seite gutgeheissen wurde, auch schon damalsein scheinbar absichtliches Mitstillschweigenübergehen der von Hager gemachtenAngaben nichts Ungewöhnliches war, welches Verfahren Hager aber im vorlie-genden Falle für einen Tadel seines Vorschlages aufzufassen verleitet wurde.Den gereinigten Lakritzen hat man in verschiedene Formen gebracht, in

Fäden, Stangen, Plättchen eto.In Nord-Amerika ist eine durchPressen hergestellte gerin-gelteForm, Lakritzen-Ringel,wie beistehende Figur angiebt,im Gebrauch, von welcher derGeniessende einen Ringel nachFig. 88. GerinKeiter Lakritz. dem andern abbrechen kann

und damit stets eine bestimmteDosis gewinnt. Die Fabrik dieses Präparats ist The Ringed Licorice CoMpany, 549 Albany St., Boston, Massachusetts.

Extractum Liquiritiac flnidnm, Siissholz Fluid Extract. 3000g mun-dirter Süssholzwurzel in feiner Speciesform werden in ein in einem Deplactf-gefäss befindliches Gemisch aus 2500g Wasser, 500g Glycerin und 60gAetzammon (10-proc.) unter Umrühren eingetragen. Nach eintägiger Macera-tion wird das Gefäss geöffnet und unter allmählichem Aufgiessen von kaltemWasser 1500 g Colatur gesammelt und beiseite gestellt. Durch Aufgiessen V0BWasser werden 3000 g weitere Colatur gesammelt. Diese wird bis auf 300 g ß ' 1 'stand eingedampft, nach dem Erkalten mit 200 g Weingeist (90-proc.) gemischt»den folgenden Tag filtrirt und das Filtrat mit der zurückgestellten Colatur von1500 g gemischt, so dass die Mischung 2000 g beträgt. Dieses Extract hält sie»im geschlossenen Gefäss unverändert. Es könnte mit Zustimmung des Arz teaauch als

Glycyrrhizina ammoniacalis soluta, Glyciuni solutum s. liquidum dispensirt werden.Der Gehalt an Glycyrrhi/.in beträgt 5 Proc. Da die mundirte Wurzel durc "schnittlich 3,334 Proc. enthält, so geben 3000 g derselben 100 g Glycyrrhizmaus. Dieses Präparat hat den Vortheil, eine klare Lösung zu geben und eineverhältnissmässig geringeren Taxpreis zuzulassen. Mit Glycium solutum s. liquidiusignirt ist der Zusatzsumatur 20plum" erforderlich, und mit Extractumfluidum signirt würde die Ordnung den Zusatz2g = 3g radicis erfordern.Der Gehalt an freiem Aetzammon darf nur ein sehr geringer sein, so dass 8mit 5 g Wasser verdünnt um den genäherten, mit 12,5-proc. Salzsäure genässteGlasstab keine Nebel ansammeln Iässt.

Glycin»

i, w-

Glycyrrhizina, Glycyrrhizinum, Glycyrrhizina ammoniata s. ammouicalis,

wiycyrruiauia, «lycyrnuzinum, iiiycyrrnizina ammoniata s. ammonicaus,. . J j; |v .Franco-gallica, Glykammonum, Glycium ammoniaeale, Glykammon, Ammoniakglyeyrrhizin, <«'reine der Franzosen ist neutrales, nicht völlig reines Ammoniumglycyrrhizinat. »

rnen, dicht geschlossenenKalkhydrat und Salmiak

eine der Frau*«««;» iav »»vu«*«»«», u»» «umj »oiuo» Äimuuuiuuigiyvjjn»«"""placirt zu Pulver zerriebenes Glycyrrhizin in einem gläsernen, dicht gesch^ 8 , 3 ^,,Gefäss, in welches ein Näpfchen mit einer Mischung aus ~~

eingesetzt istDer Name

Glycine, angeblich vom Medicinal - Chef

Uer Name Glycine, angeolicn vom Medicinal - Chet der u ranaoo.^-Armee angeordnet, entspricht nicht der Ordnung, denn Glycin oder Glycine si

der Französischensind