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Liquiritia.
depuratum mischt. Dieses Verhältniss lässt sich leicht vom Gedächtniss fest-halten.
Myliüs empfiehlt eine Lösung von 1 Th. Extract in 1 Th. Wasser und2 Th. Glycerin vorräthig zu halten und diese Lösung zur Darstellung desSyrupus Liquiritiae ex tempore mit 16 Th. Syrupus Sacchari und 12 Th.Mel depuratum zu mischen. Da sich Mischungen von Glycerin mit Wasserana nicht klar halten und Schleimflocken bilden, so dürfte das Vorräthighaltenjener Lösung nicht zu empfehlen sein.
Saccus Liquiritiae crudus (Handb. II, S. 364). Est stellt sich die Notwen-digkeit heraus, diese Waare nach ihrem Glycyrrhizingehalt abzuschätzen. Der imHandbuch angegebene Gehalt von 10 Proc. sollte für die völlig getrockneteWaare als ein normativer angenommen werden, dagegen wäre die colorimetrischoPrüfung zu verwerfen.
Werthbestimmung des Lakritzen. Zur Bestimmung des Glycyrrhizin-gehalt s wird ein Quantum des Succus in kleine Stücke verwandelt und getrock-net, um den Feuchtigkeitsgehalt zu erfahren. Ein anderes Quantum von10g wird in kleine Stückchen verwandelt, in einem Becherglase mit 30 CO.10-proc. Aetzammon übergössen und durch Umrühren darin gelöst oder, umschneller zum Ziele zu gelangen, werden 10g mit 15 CC. Wasser von 35—50° 0.gelöst und dann mit 15 CC. 20-proc. Aetzammon gemischt. Diese Lösung musseine vollständige sein und dürfen sich weder leicht sichtbare Stückchen, nochgrobkörnige Conglomerate darin befinden. Nun mischt man diese Lösung anfangsmit kleinen Portionen 90—92-proc. Weingeist und dann mit soviel dieses Wein-geistes, bis sein Volumen 110 CC. beträgt. Der Zweck dieser Operationen ist als»die Mischung einer Lösung von 10 g Succus in 30 CC. Aetzammonflüssigkeit m»110 CC. Weingeist. Man lässt absetzen und filtrirt, den Rückstand im Filter miteiner Mischung von 30 CC. Aetzammon mit 110 CC. Weingeist auswaschend, Dl8das Abtropfende wenn auch nicht farblos, so doch nur blassgelblich erscheintDen Filterrückstand sammelt man mit einem Messer, und trocknet ihn in einemtarirten Schälchen aus. Bei einem guten Succus beträgt er etwas weniger &"*50 Proc, bei einem sehr guten Succus circa 40 Proc. Von dem Filtrate wirder Weingeist abdestillirt, zuletzt in einem Schälchen abgedunstet, bis die Flüssig'keit einem dicken Syrupe gleicht. Diesen löst man in 10 CC. Eisessig (conc. Ess>&'säure) und mischt diese Lösung mit soviel absolutem Weingeist, dass die Mischung150 CC. einnimmt. Nach mehrstündigem Absetzen wird der Niederschlag leinem tarirten Filter gesammelt und mit absolutem Weingeist nachgewaschen, Strocknet und gewogen. Sollte sich von dem Glycyrrhizin etwas an die ^**düng des Fällungsgefässes angesetzt haben, so trocknet man es an warmer steaus, um es dann mit einem Messer abzustossen. Man kann auch das Glyeyrrniaus dem Filter auf ein tarirtes Schälchen bringen und hier austrocknen. VTrockenwärme muss zuletzt 110° betragen. Das Gewicht des trocknen GlycjFjrhizins muss mindestens 1,3 g oder 13 Proc. vom Gewicht des ausgetrocknetSuccus betragen. Aus guter Waare beträgt er 15 Proc. Da der Feuchtigkeitsgendes Succus gekannt ist, so lässt sich dies leicht berechnen. Wird das FMrat v <^Glycyrrhizin eingetrocknet, so erhält man als Rückstand eine aus Extractivstoftu ^Zucker bestehende klare braune Masse, welche circa 35 Proc. vom guten trocKnSuccus beträgt. Würde sie 30 Proc. betragen, so wäre der Succus eine schlec ^Waare. Jenes Glycyrrhizin ist kein total reines Glycyrrhizin, es enthält ° ir ?* j eProc. fremde Stoffe, welche hier aber nicht in Betracht kommen. Diese Met ^der Glycyrrhizinbestimmung ist unter den bekannten wohl die einfachste un ^wenigsten umständliche (Hageb). Nach diesem Gehalt lässt sich der Wer 5^ reWaare berechnen. Dieser würde sich richten nach der besten Baracco-W