Liquiritia.
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Darstellung wird die Wurzel in Stücken, in Speciesform und als Pulver, letzteresin dünner Schicht in einen dicht geschlossenen Kasten gelegt, in welchem sichem Quantum Salmiak mit der 5-fachen Menge Kalkhydrat durchmischt befindet.knie 4-tägige Absorptionszeit genügt. Landerer sagt darüber:
„Die den Ammoniakdämpfen ausgesetze Süssholzwurzel scheint mir, und istauch eines der ausgezeichnetsten Mittel, den ekelhaften Geschmack vieler Arzneien,W] e z. B. des Copaiva-Balsams, der Asa foetida, selbst auch die Bitterkeit des^bmins zu bemänteln. Werden einige solche mit Ammoniakdämpfen imprägnirte^üssholzwurzcl-Stücke nach dem Einnehmen jener vorgenannten Arzneien in denMund genommen und gekaut, so verschwindet jeder unangenehme Geschmack und5 er Patient erinnert sich nur an den süssen Geschmack der Süssholzwurzel."Weh den Einfluss des Ammoniaks auf das Glycyrrhizin wird der süsse Ge-schmack der Wurzel ungemein erhöht."
Extractum Li quiritiae ammoniatum wird wie das Extract. Liquiritiaer adicis (Handb. II, S. 362) bereitet, nur wird in Stelle des Wassers eine Lösungv °n 30g Ammoniumcarbonat in 10 Litern Wasser auf 1500g der Wurzel^gewendet. Das Abdampfen geschieht nur in der Wärme des Wasserbades.Ausbeute von gewöhnlicher Extractdicke durchschnittlich 400 g. Nach der Lösungües Ammoniumcarbonats in dem Brunnenwasser ist dieses zu filtriren.
. Syrupus Liquiritiae (Handb. II, S. 363). Ein sehr haltbarer Syrup wird, aut Angabe eines Apothekers erhalten, wenn man 100g der mundirten Süss-holzwurzel in 350 CC. kaltem Wasser, 100g sehr reinem Glycerin undCC. Aetzammon (10-proc.) einen Tag hindurch macerirt, die Colatur ein-al aufkocht und dann im Dampfbade so weit einengt, dass sie erkaltet und""rirt^ 200 CC. ausfüllt. In diesem Filtrate werden 50g bestes Gummira Mcum in kleine Stücke zerstossen gelöst, dann diese Lösung mit 300geissem Zucker und 250g gereinigtem Honig durch einmaliges Auf-oc lien zum Syrup gemacht.
In Apotheken, wo dieser Syrup selten in Gebrauch kommt, ist die Her-e üung durch Mischung ex tempore erwünscht und man hat zu diesem Zwecke?f. Vorräthighalten einer Süssholzessenz empfohlen. Diese Tinctura Liqui-111ae saccharata müsste von einem Gehalt sein, dass der Syrupus durchtschung aus gleichen Theilen der Tinctur, Syrupus Sacchari und Mel depuratumStellbar ist, z. B.:
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Tinctura Liquiritiae saccharata. 80g sehr kleingeschnittener mundirter Süss-zwurzel werden mit 500 CC. kaltem destill. Wasser übergössen, 24winden beiseite gestellt und dann colirt. Der Rückstand wird nochmals mit
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CC. destill. Wasser weitere 12 Stunden macerirt und dann unter ge-en i Auspressen colirt. Die Colaturen werden nun bis auf circa 120 CC.
uckstand eingeengt und nach dem Erkalten filtrirt. Das Filtrat wird mit 60ge^em Zucker in Stücken, 40g gereinigtem Honig versetzt, aufgekocht,v ort durch Wollenzeug colirt und die Colatur, nachdem sie bis auf ein Gewicht°n 150g eingedampft ist, mit einem Gemisch aus 30g sehr reinem Glycerinna 20g 90proc. Weingeist versetzt. Diese sich gut conservirende TincturUR s nach ihrer Fertigstellung ein Gewicht von 200g haben. 10 g dieser^ ln ctur, io g Syrupus Sacchari und 10g Mel depuratum ergeben 30gy^PUB Liquiritiae der Ph. Germ.
h Eine andere sehr einfache, nur etwas umständliche Bereitung ex tempore«esteht darin, dass man zur Erlangung von 30g des Syrupus lg ExtractumM <H»ritu e radicis in 20g Syrupus Sacchari löst und mit 10g Mel