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Erg.-Bd. (1884)
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Linnm. Firnisse. Linoleum.

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einen dunkelfarbigen oder grünschwarzen Leinölfirniss. Zur Prüfung auf Schwefel-gehalt giebt man 3 CO. des Oels, ebensoviel Aetzammon und einige TropfenSilberlösung in ein Reagirglas und erhitzt die Mischung bis zum Aufschäumen.Bei reinem Oele bleibt die Mischung gelb oder hellgelblich braun, bei Gegenwartv °u Schwefel aber dunkel moosgrün.

Leinöl, frisch gepresst, 100 Th., ergab unter Saponification mit Kalilauge\>7 Th. einer harzähnlichen braunen Substanz, 5,8 Th. Glycerin, 93,2 Th. flüs-Bl ge, 7,5 Th. starre Fettsäuren (Hager). Säcc erhielt aus 100 Th. LeinölTh. Glycerin, 94 Th. Oelsäure, 8 Th. starre Fettsäuren. Es handelte sich^ m eine Verfälschung mit Rüböl. Bei Gegenwart desselben wären die starrenFettsäuren in grösserer Menge vertreten gewesen.

, Das als Genussmittel auf den Markt kommendefrische Leinöl" ist kein

*" gepresstes, vielmehr aus etwas stark erhitzten Samen abgeschiedenes, wodurch

J" D Wohlgeschmack erhöht ist. Da die Oelschläger dem Leinsamen auch häufig

* u bsensamen beimischen, so kann dieses Leinöl nicht als reines Leinöl in der

Potheke verwendet werden. Dieses auf den Wochenmärkten käufliche Leinöl

W mit Kartoffeln oder Brot genossen einen sehr angenehmen Geschmack und un-

® r ßält eine leichte Leibesöffnung, was den Aerzten wenig bekannt sein dürfte.

risch gepresstes Rüböl wird wie dieses Leinöl genossen, und beide werden unter

em NamenOele" oderLeinöl" auf den Wochenmarkt gebracht.

g Aquarium-Cement, eine Mischung aus je 30 Th. Blciglätte, feinem

a^de, ßyp S p U i verj io Th. Colophoniumpulver und der genügenden

len ge Leinölfirniss.

j fottseisen-Sektttz soll eine Mischung aus 1 Th. Graphit, 4 Th. Bleisulfat,*" Zinksulfat und 16 Th. Leinölfirniss sein.

..vher Kautschuk wird durch Erhitzen des Leinöls bis zur Butterconsistenz^.Vermischen mit Schellack hergestellt. Die Masse soll sich mit Schwefel

en resp. vulkaniseren lassen. Man vergl. auch S. 228.von .'""^'liss, schnell trocknender, wird nach Heumann durch Erhitzenjed r J ^ ern Leinöl mit 5g Manganoxydhydrat hergestellt. Es ist übrigensab \ y°- ra tische Manganoxyd hierzu brauchbar, wenn es nur Sauerstoff leichtcarl ^ a ' ier ^ st ^ as aus ^em Rückstande der Chlorbereitung durch Natrium-

get ° n ^" 0t * 61 °- urc ' 1 Chlorkalk gefällte und an der Luft ohne Wärmeanwendungm °cknete Oxydhydrat besonders geeignet, das Leinöl schnell trocknend zujg. . en< Es kann selbst noch feucht dem Leinöl zugesetzt werden, weil durchist Ü -Z8n C ^' e ^ euc ttigkeit wieder verdampft wird. Das Erhitzen des Gemisches

1S zum Dampfen des Oeles zu steigern und 1015 Minuten in dieser Höhezu erhalten.

Lei *£?°! eiIm .' Korktcppicli (D. R.-Patent 11464). 500g Colophon und ebensovielmo . rn iss werden, jenes für sich geschmolzen, mit 3,5 kg Aetzam-LeT j^^ocht und in einem Verhältniss von 10:8 mit dick eingekochtemwi eQ n °i, D ' 8B ver mischt. Mit dieser Mischung wird straff gespanntes Zeug^holt bestrichen und jedesmal mit Korkpulver übersiebt (Chem. Ztg. 1880, 747).

zuerftt * lnilss - Zur Darstellung werden 1000 Th. Leinöl iieiss u»^

Ist nt 15 ° Tb ~ Präparirtem Bloioxyd mit 40 Th. Leinöl zerrieben versetzt.Seh " Umrull reii Lösung des Bleioxyds erfolgt, werden nach und nach 15 Th.Sch\v efelbhlmen hinzugesetzt und die Kochung unterhalten, bis eine genugendee erre.inM ;.+ Endlich werden 10 Th. gebrannter Kienruss mit Lemöl

erreicht ist.

Schwi 4 Und trieben hinzugemischt* Wesentlich ist es, dassder zugesetzte

vertr P 7 voll8ta nclig durch Blei gebunden wird und Bleioxyd im üeberschuss

leie n bleibt. im onrim-Ar. *\,ii Q , a f ,w Firnis« schwer trocknend. Glasenapp

»leibt, im anderen Falle ist der Firniss schwer