Linnm. Firnisse. Linoleum.
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einen dunkelfarbigen oder grünschwarzen Leinölfirniss. Zur Prüfung auf Schwefel-gehalt giebt man 3 CO. des Oels, ebensoviel Aetzammon und einige TropfenSilberlösung in ein Reagirglas und erhitzt die Mischung bis zum Aufschäumen.Bei reinem Oele bleibt die Mischung gelb oder hellgelblich braun, bei Gegenwartv °u Schwefel aber dunkel moosgrün.
Leinöl, frisch gepresst, 100 Th., ergab unter Saponification mit Kalilauge\>7 Th. einer harzähnlichen braunen Substanz, 5,8 Th. Glycerin, 93,2 Th. flüs-Bl ge, 7,5 Th. starre Fettsäuren (Hager). Säcc erhielt aus 100 Th. LeinölTh. Glycerin, 94 Th. Oelsäure, 8 Th. starre Fettsäuren. Es handelte sich^ m eine Verfälschung mit Rüböl. Bei Gegenwart desselben wären die starrenFettsäuren in grösserer Menge vertreten gewesen.
, Das als Genussmittel auf den Markt kommende „frische Leinöl" ist kein
*" gepresstes, vielmehr aus etwas stark erhitzten Samen abgeschiedenes, wodurch
J" D Wohlgeschmack erhöht ist. Da die Oelschläger dem Leinsamen auch häufig
■* u bsensamen beimischen, so kann dieses Leinöl nicht als reines Leinöl in der
Potheke verwendet werden. Dieses auf den Wochenmärkten käufliche Leinöl
W mit Kartoffeln oder Brot genossen einen sehr angenehmen Geschmack und un-
® r ßält eine leichte Leibesöffnung, was den Aerzten wenig bekannt sein dürfte.
risch gepresstes Rüböl wird wie dieses Leinöl genossen, und beide werden unter
em Namen „Oele" oder „Leinöl" auf den Wochenmarkt gebracht.
g Aquarium-Cement, eine Mischung aus je 30 Th. Blciglätte, feinem
a^de, ßyp S p U i verj io Th. Colophoniumpulver und der genügenden
len ge Leinölfirniss.
j fottseisen-Sektttz soll eine Mischung aus 1 Th. Graphit, 4 Th. Bleisulfat,*"• Zinksulfat und 16 Th. Leinölfirniss sein.
..vher Kautschuk wird durch Erhitzen des Leinöls bis zur Butterconsistenz^.Vermischen mit Schellack hergestellt. Die Masse soll sich mit Schwefel
en resp. vulkaniseren lassen. Man vergl. auch S. 228.von .'""^'liss, schnell trocknender, wird nach Heumann durch Erhitzenjed r J ^ ern Leinöl mit 5g Manganoxydhydrat hergestellt. Es ist übrigensab \ y°- ra tische Manganoxyd hierzu brauchbar, wenn es nur Sauerstoff leichtcarl ^ a ' ier ^ st ^ as aus ^em Rückstande der Chlorbereitung durch Natrium-
get ° n ^" 0t * 61 °- urc ' 1 Chlorkalk gefällte und an der Luft ohne Wärmeanwendungm °cknete Oxydhydrat besonders geeignet, das Leinöl schnell trocknend zujg. . en< Es kann selbst noch feucht dem Leinöl zugesetzt werden, weil durchist Ü -Z8n C ^' e ^ euc ttigkeit wieder verdampft wird. Das Erhitzen des Gemisches
1S zum Dampfen des Oeles zu steigern und 10—15 Minuten in dieser Höhezu erhalten.
Lei *£?°! eiIm .' Korktcppicli (D. R.-Patent 11464). 500g Colophon und ebensovielmo . rn iss werden, jenes für sich geschmolzen, mit 3,5 kg Aetzam-LeT j^^ocht und in einem Verhältniss von 10:8 mit dick eingekochtemwi eQ n °i, D ' 8B ver mischt. Mit dieser Mischung wird straff gespanntes Zeug^holt bestrichen und jedesmal mit Korkpulver übersiebt (Chem. Ztg. 1880, 747).
zuerftt ■ * lnilss - Zur Darstellung werden 1000 Th. Leinöl iieiss u»^
Ist nt 15 ° Tb ~ Präparirtem Bloioxyd mit 40 Th. Leinöl zerrieben versetzt.Seh " Umrull reii Lösung des Bleioxyds erfolgt, werden nach und nach 15 Th.Sch\v efelbhlmen hinzugesetzt und die Kochung unterhalten, bis eine genugendee erre.inM ;.+ Endlich werden 10 Th. gebrannter Kienruss mit Lemöl
erreicht ist.
Schwi 4 Und trieben hinzugemischt* Wesentlich ist es, dassder zugesetzte
vertr P 7 voll8ta nclig durch Blei gebunden wird und Bleioxyd im üeberschuss
leie n bleibt. im onrim-Ar. *\,ii Q , a f ,w Firnis« schwer trocknend. Glasenapp
»leibt, im anderen Falle ist der Firniss schwer