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Erg.-Bd. (1884)
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Lactuca. Lactuln.

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Weingeist, löslich in heissem Weingeist, ferner in Aether, Chloroform, Petrolbenzin.Ueber den Schmelzpunkt (79,5 ° C.) erhitzt verflüchtigen sich die Krystalle.Schwefelsaure wirkt verkohlend darauf ein, Salpetersäure greift sie nur in derWärme an. Lactucarin schied sich aus dem mit thierischer Kohle behandeltenweingeistigen Auszuge jenes Lactucarium beim Eindampfen aus. Lactucinbildet schmutzig weisse Schuppen, unter dem Mikroskop eine röthlich brauneOberfläche zeigend. Es ist in Wasser unlöslich, löslich in Weingeist und Essig-säure. Durch Aetzammon wird es nicht gefällt, aber der bittere Geschmack ver-änclert. Aus seiner weingeistigen Lösung wird es durch Wasser gefällt. Flö-ßers erhielt es aus der vom Lactucarin befreiten weingeistigen concentrirtenFlüssigkeit durch Wasserzusatz. Lactucasäure wird durch Bleiessig gefällt,ls t aber in einem Ueberschuss desselben wieder löslich. Sie hat eine bräunlich8 r ttne Farbe und einen scharfen bitteren Geschmack, ist in Weingeist löslich, mi-ßlich in Aether, Chloroform, Schwefelkohlenstoff, Petrolbenzin. Lactucopi-, r in ist eine stark bittere, braune, amorphe Masse. Es wird durch Bleisalzen wht gefällt und ist in Wasser, Aether, Weingeist, Chloroform löslich. Der Lac- c ariumrückstand, welchem die vorstehend erwähnten Stoffe durch siedendenWeingeist entzogen waren, gab an Schwefelkohlenstoff Kautschuk ab. DerJ* c kstand nun mit Aether behandelt ergab ein gelbliches körniges Pulver etc.. e Angabe Aubergier's, dass die Lactuca Canadensis in therapeutischer Be-zwing werthlos sei, beruht jedenfalls auf Irrtimm. Er untersuchte den Saft dernanze zu einer Zeit, wo die Bildung der Bitterstoffe noch nicht stattgefundenöatte (American. Journ. of Pharm. 1879, S. 343346. Im Auszuge Archiv^ er Pharm. 1879, 2. Hälfte, S. 555 u. f.). Die Beobachtungen Flowers' Stirn-en mit denen von Ludwig, Kromeyer u. A. völlig überein. Lactucin istei narkotisch wirkende, chemisch indifferente Bitterstoff, dem die Wirkung desctuc arium als Arzneistoff zukommt.

da fi ^ J a e t u c i n u in, Lactucin (Lactucon nach Lenoir), welches Buchner zuerstob m ^ Walz in Krystallen aus dem Lactucarium absonderte (vergl.

OfK w urde als Arznei stoff versucht. Fronmüller wandte es in Gaben von', ~"0,10,2 an. Als stärkste Einzelngabe wären 0,3, als stärkste Gesammt-8 *°e auf den Tag 1,0 anzunehmen.

bez ,,con schieden Fhanciiimont und Wigmann aus einem von Aobergier

tem° S w ° U lactucarium aus. Dieses wurde zuerst mit Wasser, dann mit verdünn-lief , n S e ist extrahirt. Der mit kochendem Weingeist behandelte Rückstand]} co Flüssigkeit, welche abgekühlt warzenförmige Abscheidungen ergab,lief & t tztor °n aus Weingeist unter Beihilfe von thierischer Kohle umkrystallisinSie r,6n m ^ aos ^°Pi scn kleine Krystallnadeln, deren Schmelzpunkt bei 296° lag.IüsVm in .^ ra88er unlöslich, in Weingeist schwer löslich, in Petroleum leichtttient- 1 ' es scnem ' i^ dieses Lactucon das Lactucarin Flowers'. Die Ele-

C j I aianf) lyso ergab die Formel C 14 II. 2 ,0. Die vordem aeeeptirte Formel ist15 2i u - (Jahrcsb. über die Fortschr. der Pharm, etc. 1880, S. 198.)

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8cn hicken Nehmen eines vollen Esslöffels etwas Chocolade zerkauen und. ver-

<*. um die Wirkung dos Kaliumjodids abiusohwäehen.

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