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Lacca. — Lactuca.
Terpentinöl. Beide Lösungen werden zusammengemischt, dann mit 500g feinabgeriebenem Schmirgel und 50gKienruss oder auch 120 g Pariser Schwarzoder Lackschwarz versetzt. Mit dieser Farbe wird das Holz dick angestrichen,die Tafel dann vertikal gestellt und an der unteren Kante die Farbe angezündet.Hierbei brennt der in der Farbe enthaltene Weingeist ab und man kann dannnochmals überstreichen. Man wiederhole diese Arbeit 4—5 mal, ohne jedoch denWeingeist abzubrennen. Hierdurch bekommt die Tafel ein ganz angenehmes Korn,welches das Schreiben nicht nur mit Kreide, sondern auch mit Schiefergriffel er-möglicht.
Im Allgemeinen genügt eine Lösung von Schellack mit y i0 seines Ge-wichtes Sandarak, Y30 Copaivabalsam in 94—95-proc. Weingeist, ge-mischt mit sehr feinem Schmirgelpulver, Ultramarin und Kienruss.
Formhals setzt den Lack zusammen aus: 135 Th. Weingeist, 16 Th.Schellack (gebleichten), 16 Th. Ultramarin schwarz oder PariserSchwarz, 8 Th. geschlämmtem Bimstein, 1 Th. Pariser Blau, 8 Th.gebranntem Umbra, 16 Th. Siccativ.
Nach einem D. Reichs-Patent vom 27. April 1879 besteht die Massezum Wandtafolüberzug aus 200 g Copal in 400 g Aether gelöst und mit einerLösung von 1 kg Schellack und 0,5kg Sandarak in 4 Lit. 90°/ 0 -igen Alkohol, feine'mit 150g Russ, 50g Ultramarin, 50g Venetianischem Terpentin und lkg feinen*Naxosschmirgel versetzt. Diese Mischung wird mit einem Pinsel aufgetragen un(1der noch feuchte Ueberzug entzündet. Man giebt gleich nach dem Erlöschen derFlamme noch einen zweiten Ueberzug, den man aber nicht anzündet, sonderneintrocknen lässt. Auf der so präparirten, mit feinem Sandpapicr abgeschliffenenund kalt abgewaschenen Tafel soll man, wie auf einer Schiefertafel schreibekönnen. f
Um Pappe, Papier, Holz, Zinn, Leder einen wasserdichten, zum DaranSchreiben geeigneten Ueberzug zu geben, löst man nach Rosenbach (D. R.-P a * en '300 Th. Sandarak und 300 Th. Schellack in 4000 Th. Weingeist, ver 'Betzt mit 600 Th. Diamant-Schmirgel, 150 Th. Kienruss und 30 Th. Ultramari»und trägt den Firniss warm auf den erwärmten Gegenstand auf.
Stanniol-, Zinnlack, ein aus gebleichtem Schellack mit 94—95-proc. W ßlgeist bereiteter und mit Anilinpigmenten gemischter Lack. Damit der U e ( ,zug damit nicht rissig und brüchig werde, vermischt man den Lack mit 1—*" 'Proc. Gurgunbalsam.
Lactuca.
Lactucarinm (Handb. II, S. 335). Die Mischung des Lactucarium m |*/^ u .
sigkeiten bietet Schwierigkeiten. Wenn es zu zähe ist, um es im
trocknen ^ u
stände mit Zucker, Salzen, Gummi im Mörser zu zerreiben, so zerschneidet ^es in kleine Stückchen und zerreibt es im hoiss gemachten Mixturmörsergleichviel Glycerin und Weingeist. Ein Coliren durch Gaze oder durch einnanntes Theesieb ist in jedem Falle nothwendig. T iuC a
■f Lactncarinm (Canadcnsc) aus Lactuca Canadcnsis Linn. und L>a ^elonyata Mühlenberg hat Hiland Flowers einer Untersuchung unterwEr fand, dass diese Cichoraceen im Frühjahr einen süsslichen Saft aus ^.^ 9tw femit zunehmender Zeit und Entwickelung der Pflanzen aber der Saft Bitte> ^bildet und dieser in dem Safte der im September und October S ei * aßl okloS ePflanzen am reichlichsten vertreten ist. — Lactucarin bildet geschm .^farblose nadeiförmige Krystalle, unlöslich in Wasser, wenig löslich in