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Guttapercha. — Gutti.
(1) Lacca Guttaperchae
ad documenta et literas.
Documenten-Lack. Lack oder Firniss fürSchriftstücke.
IV Guttaperchae minutim concisae et leni
calore aiccatae 10,0.In lagenam capacitatis litrae dimidiaeingestis affunde
Olei Lithanthracis rectificati leviorisBenzoli lithanthracini ana 50,0Alcoholis Sulfuris 40,0Olei Eucalypti citriodori 20,0.Macera, donec solutio Guttaperchae effectafuerit. Liquor sedimentando clarificatusea quantitate Benzoli niisceatur, ut in-dumentum chartae impositum satis cras-suri sit.
Dieser Lack dient zum Ueberziehenvon Documenten und Schriftstücken, umsie gegen Feuchtigkeit und die Einwirkungvon sauren und alkalischen Stoffen un-empfindlich und fest zu machen. Siemüssen vorher durch Austrocknen von an-hängender Feuchtigkeit befreit werden.Auf den Lacküberzug lässt sich schreiben.Für Schriftstücke, welche über das Meergesendet werden, dürfte sich dieser Lackbesonders empfehlen.
(2; Vernix guttaperchata
ad corium.
Lederfirniss. WasserdichtmachendeLederschmiere.
*
Guttaperchae siccatae 100,0
Olei Lini 800,0.Calefaciendo fusis et mixtis adde
Olei Lithanthracis rectificati levioris
Vermcis copalinae ana 100,0.Si vis, pigmenta uti fuliginem e taeda,Ochram rubram, flavam, Umbram, Ultra -marinum, Cinnabarem antea siccata etcum oleo Lini tenerrime contrita adderepotes.
(3) Vernix ad texta gossypina et lintea-
Wasserdichtmachcnde'r Firniss fürGewebe.
Ijc Guttaperchae partem 1 .
Vernisii Lini (vel Olei Lini coewpartes 9 ad 11.Calefaciendo liquandoque fiat mixtur»»quae per linteum fundatur.
Outti.
Werthbestimmung des Gummigutts. Eine solche ist nothwendig, wenn e9als Arzneisubstanz Anwendung finden soll, und wäre nur die Waare zulässig)welche mindestens 70 Proc. Harz (Gambogiasäurc) enthält. Schlechte o deverfälschte Waare enthält weniger als 70 Proc. Harz. Costelo untersuchte v0einiger Zeit Gummigutt und fand in den Klumpen 67,6, in den Röhren 71V >in dem pulvrigen Gummigutt 76,6 Proc. Harz. Die Differenz der Wirkung^von Substituten oder verfälschter Waare oder von Gummigutt mit 50—60 1 * ^und solchem mit 80 Proc. ist wahrlich keine unbedeutende. Liegt es doin dem Wesen der Pharmacie, dem Arzte Sicherheit in der Dosirung zu _S e * aren und dies kann im vorliegenden Falle um so eher geschehen, als ^ ie ^Tj,.Stellung eines vollgehaltigen Gummigutts keine Schwierigkeiten bietet. D* 3 W1tige wäre die Einführung einer ResinaGuttidepurata. u.
Zur Bestimmung werden 5,0 des in Pulver verwandelten und gehörig dumischten Gummigutts mit absolutem Weingeist behandelt, welcher das HarzWird die Waare zu geringhaltig befunden, so ist Harz abzusondern undPulver des Gummigutts bis über 70 Proc. beizumischen. Das Harz in P ul g g .Form mit 3 / 4 seines Gewichtes 10 proc. Aetzammon und ebensoviel Wasser bmischt und erwärmt muss eine fast klare dunkelrothe Lösung geben, wel °-^t.Barvumchloridlösung wieder einen dunkel ziegelrothen Niederschlag aUS ?! ti g a(Vergl. auch Archiv der Pharm. 1879, Decemberheft 553.) Die weingeisLösung muss sich mit Ferrichlorid tintenartig färben.
Cathartic Pills, Ayer's i. q. Ayer's Pills, Handb. Bd. II, S. 68. ^ QX ,
Kaiserpillen (der Königseer Olitäten). Man hat zu denselben ^'^„idi»Schriften gegeben, z. B. Yf Resin. Jalapp. 40,0; Calomel. 35,0, Aloes, Coiocyi